1.Runde

Sachsenpokal

 Saison 1998/99

Spieldaten VfB Leipzig

VfB Leipzig

4

Chemnitz.jpg (2677 Byte)

Chemnitzer FC

1 n.V.

Datum 5. September 1998
Uhrzeit 13.00 Uhr
Spielstätte Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 2.000
Schiedsrichter Petzold (Dresden)
Torfolge 1:0 Do Santos (10./Foulelfmeter), 1:1 Bittermann (40.), 2:1 Do Santos (103.), 3:1 Seifert (112.), 4:1 Jülich (119.)
Gelb Bancic, Dittgen, Dehoust - Mehlhorn
Gelb-Rot -
Rot Jörg Schmidt (105.)
Aufstellung Leipzig Boris Jovanovic
Frank Edmond
Daniel Küttner
Ivica Bancic
Reimund Mimuß
Niclas Nylen (ab 72. Matthias Dehoust)
Igor Lazic (ab 69. Torsten Jülich)
Frank Seifert
Marco Dittgen (ab 90. Farai Mbidzo)
Fernando do Santos
Ronald Werner
Trainer: Hans-Ulrich Thomale
Aufstellung Chemnitz Daniel Fröhlich
Lutz Wienhold
Ulf Mehlhorn
Jan Schmidt
Torsten Bittermann (ab 60. Mirko Ullmann)
Jens König
Sven Köhler
Jörg Schmidt
Hendrik Liebers
Alexander Tetzner (ab 57. Ronny Kujat)
Danilo Kunze
Trainer: Christoph Franke
Interviews Hans-Ulrich Thomale (Trainer des VfB)

"Wir haben uns nach gutem Beginn selbst von der Rolle gebracht und so den Gegner stark gemacht. Die Mannschaft hat in den ersten 30 Minuten sehr gut gespielt und nur versäumt das 2:0 zu machen. Deshalb sind wir noch einmal in eine Solche Verlängerung gekommen. Zu Igor Lazic kann ich nur sagen: Freischaffende Künstler brauche ich nicht."

Christoph Franke (Trainer des CFC) "Wir brauchen einfach zu viele Möglichkeiten für ein Tor."
Torsten Jülich (Torschütze des VfB) "Ein schönes Gefühl, denn ich Glaube ich habe noch nie in einem wichtigen Spiel ein Tor gemacht. War mein erstes heute."
Frank Seifert (Bester Spieler des VfB) "Ich hätte nicht gedacht, daß das heute noch so gut klappt. Nachdem bei Chemnitz der Jörg Schmidt vom Platz gestellt wurde, war der 4:1 Sieg am Ende, im Endeffekt, verdient."
Wertung 2 Sterne (Spiel auf typischen Regionalliga Niveau, aber mit viel "Pokalspannung")

Spielbericht

Der VfB ist nach dem 4:1 Sieg nach Verlängerung gegen den Chemnitzer FC in der 2.Runde des Sachsenpokals (die zweite Mannschaft ist dagegen beim Meißener SV gescheitert). Nun kann man gespannt auf die Auslosung sein, vielleicht gibt es ja sogar ein Lokalderby in der 2.Runde. Das Spiel begann gut für den VfB und unterhaltsam für die 2.000 Zuschauer (darunter ca. 100 Fans aus Chemnitz). Der VfB spielte nach vorne und besaß durch einen Schuß von Frank Seifert und einem Kopfball von Marco Dittgen die ersten Chancen. In der 10. Spielminute dringt Dittgen in den Strafraum vor und dort wird er von CFC-Libero Lutz Wienhold zu Fall gebracht. Der sichtlich überforderte Schiedsrichter Petzold aus Dresden gab überraschend Elfmeter und diesmal tritt der Brasilianer Fernando do Santos an (Igor Lazic hatte im Spiel gegen Jena seinen verschossen). Do Santos verwandelt den Elfmeter sicher und es steht 1:0 für den VfB. Der VfB spielt weiter nach vorne und drängt auf das 2:0. Doch nach dem Schuß von dem VfB-Kapitän Niclas Nylen in der 20. Minute war es mit dem guten Fußball vorbei. Das Spiel fand nur noch im Mittelfeld statt, keiner der beiden Mannschaften besaß irgend eine Torchance. Bis zur 40. Minute. An der Strafraumgrenze wird Torsten Bittermann angespielt und kommt frei zum Schuß. Ohne Probleme kann er Boris Jovanovic überwinden und nach der ersten Chance für den CFC steht es 1:1, daß nennt man Effektive Chancen Auswertung. Die zweite Halbzeit begann so wie der größte Teil der ersten Halbzeit. Es war sehr langweilig und es gab sehr wenige Chancen auf beiden Seiten. Unterhaltsam waren nur die vielen Ballverluste, aus denen aber keine Mannschaft etwas zu stande brachte, bis in der 69. Minute. Frank Seifert trippelt in den Strafraum und läßt seine Gegenspieler stehen. Dann zieht er in die Mitte, doch Marco Dittgen verfehlt den Ball um Zentimeter. Fünf Minuten später hat Do Santos die große Chance zum 2:1, doch er scheitert an Daniel Fröhlich im Kasten des CFC. Aber auch der CFC hatte noch Chancen zum Sieg, aber Jörg Schmidt, Danilo Kunze und Mirko Ullmann vergaben ihre Chancen freistehend. Für die Zuschauer am meisten Unterhaltsam war wohl die Einwechslung des Ex-Leipzigers Ronny Kujat. Dann waren die 90 Minuten vorbei und es ging in die Verlängerung. Dort drehte der VfB auf. 25 Metern vom Tor entfernt bekommt der VfB einen Freistoß. Dieser wird wunderschöne in die Mitte gebracht und erneut Do Santos kann den Ball ohne Probleme zum 2:1 für den VfB einköpfen. Danach versuchte der CFC alles um den Ausgleich zu erzielen. Doch nach einem groben Foul von Jörg Schmidt in der 105. Minute spielte der CFC nur noch mit zehn Mann (Schiedsrichter Petzold gab Rot). In der zweiten Halbzeit der Verlängerung konnte der VfB noch zwei weitere Treffer erzielen. Beim 3:1 in der 112. Minute verwandelte Frank Seifert einen Volleyschuß und das 4:1 erzielte Torsten Jülich in der 119. Minuten mit einem wunderschönen Heber. Der beste Mann im VfB-Trikot war wieder einmal der Trickreiche Frank Seifert. Aber auch der Brasilianer Fernando do Santos präsentierte sich mit seinen zwei Toren in guter Form. Die größte Enttäuschung war wohl Igor Lazic, er war erneut ein total Ausfall. Auch die Abwehr stand erneut nicht sicher (vor allem Daniel Küttner). Nun muß der VfB in der Meisterschaft am Dienstag zum FSV Zwickau. Wenn der VfB dort gewinnt, steht er zum ersten mal in dieser Saison auf dem ersten Platz. Also Jungs auf geht's. Das nächste Heimspiel ist übrings bereits am Freitag, den 11.9. um 19 Uhr gegen Croatia Berlin. (von Ronny John)

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