Viertelfinale

Sachsenpokal

 Saison 1998/99

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VFC Plauen

2

VfB Leipzig

VfB Leipzig

1

Datum 31. Oktober 1998
Uhrzeit 13.00 Uhr
Spielstätte Vogtlandstadion (Plauen)
Zuschauer 2.100
Schiedsrichter Junghoff (Chemnitz)
Torfolge 1:0 Walther (38./Foulelfmeter), 1:1 Werner (60./Foulelfmeter), 2:1 Starke (83.)
Gelb - Malacarne, Bancic
Gelb-Rot Malacarne (67./VfB)
Rot .
Aufstellung Plauen Jens Golle
Steffen Dünger
René Krasselt
Maik Soschinski
Ronald Färber
Thomas Wolfrum (ab 67. Ronald Schmidt)
Stefan Stadelmann
Jens Starke
Ingo Walther
Arnd Spranger
Marco Hölzel (ab 74. Mario Weiß)
Trainer: Frank Papritz
Aufstellung Leipzig Gunnar Grundmann
Frank Edmond
Diango Malacarne
Ivica Bancic
Farai Mbidzo
Ronald Werner (ab 84. Markus Richter)
Niclas Nylen
Igor Lazic (ab 46. Maik Kunze)
Willy Kronhardt (ab 64. Torsten Jülich)
Frank Seifert
Fernando Do Santos
Trainer: Hans-Ulrich Thomale
Interviews Hans-Ulrich Thomale (VfB-Trainer) "Wir haben in der ersten Halbzeit zu wenig Aggressivität und Biß im Zweikampf gezeigt. Die zweite Halbzeit war dann ordentlich. Aber der Schiri hat auch mit zweierlei Maß gemessen. Wegen Malacarne, ich wollte ihn nicht so früh auswechseln, den Platzverweis muß ich natürlich verantworten."
Diango Malacarne (VfB-Spieler) "Ich habe schwach gespielt und kam oft zu spät."
Peter Gießner (Technischer Direktor des VfB) "Jetzt wissen die Spieler wenigstens, was sie zum Punktspiel in Plauen erwartet. Hier muß man gegenhalten, nicht zugucken."
Wertung 2 Sterne (Ein müdes Pokalspiel, aber   wohl mit einem verdienten Sieger.)

Spielbericht

Der VfB verliert im Viertelfinale beim VFC Plauen mit 1:2 und ist damit im Sachsenpokal ausgeschieden. Damit besitzt der VfB auch keine Chance mehr sich für den DFB-Pokal zu qualifizieren, außer wir steigen wieder auf. Der VfB wurde von ca. 300 Fans unterstützt, trotzdem besaß der Gastgeber die erste Chance. In der 8. Minute hatte Ingo Walther die Chance das 1:0 für den VFC zu erzielen. Doch Walther vermochte es nicht, aus wenigen Meter den Ball im VfB-Gehäuse unterzubringen. Danach gab es nicht mehr viel. Beim VfB vermißte man schmerzlich den Torjäger Marco Dittgen, der wegen einer Rippenprellung nicht mitspielen konnte. Die Partie wurde richtig langweilig, es spielte sich fast alles nur noch im Mittelfeld ab. Besonders beim VfB passierte leider nicht auf. Das einzige wo unsere VfB-Kicker auffielen war im überharten Spiel. Und daraus fiel dann auch das 1:0 für den VFC in der 38. Minute. Der Plauener Hölzel wurde im Strafraum von Werner angeblich gefoult und der Schiri gab Elfmeter. Ronald Werner spielt klar den Ball, doch trotz Protesten wurde der Elfer ausgeführt. Ingo Walther tritt an und verwandelt sicher gegen Gunnar Grundmann. Bis zur Halbzeitpause passierte nichts mehr. Die zweite Halbzeit begann mit mehr Offensive drang des VfB. Allerdings merkte man eine spielerische und technische Überlegenheit (die sicherlich durch die Einzelspieler des VfB gegeben sind) des VfB gegenüber den Plauener heute nicht an. Trotzdem kam der VfB zum Ausgleich. Frank Seifert wurde im Strafraum von Walther gefoult und der Schiri gibt erneut einen zweifelhaften Elfmeter (Seifert stolperte über die Beine von Walther). Also Ausgleichende Gerechtigkeit. Zum Elfmeter tritt (überraschen) Ronald Werner an und verwandelt ebenfalls sicher gegen den VFC-Keeper Golle (60.). Es entwickelte sich nun ein typischer Pokal-Fight. Das bekam auch Diango Malacarne zu spüren. Diango Malacarne bekam in der 67. Minute Gelb-Rot. Obwohl er gefoult wurde und man ihm am Trikot gezogen hat, eine weitere klare Fehlentscheidung. Der VFC nun mit leichten Feldvorteilen, doch auch der VfB versuchte mit schnellen Vorstößen die Entscheidung herbeizuführen. Die gelang aber den Vogtländer in der 83. Minute. Angriff über Ronald Färber und Ingo Walther. Der legt auf Ronald Schmidt ab, dessen Schuß der VfB-Keeper Gunnar Grundmann noch zur Ecke retten kann. Diese brachte Schmidt herein und diese kommt auf Jens Starke und er wuchtet das Leder zum (leider) verdienten 2:1 Sieg der Vogtländer ein. Allerdings wurde Gunnar Grundmann vorher klar gefoult und festgehalten. Erneut eine fatale Fehlentscheidung des Schiris, der eine einzige Katastrophe war. Für den VfB heißt es nun: Das Leben (also die Regionalliga-Meisterschaft) geht weiter und die Meisterschaft ist wohl etwas wichtiger. Nach dem Spiel müssen wir auch den VFC gratulieren, deren Revanche gegen die Niederlage (0:3) gelungen ist. Jetzt können wir den Vogtländer viel Glück im Sachsenpokal wünschen und das sie vielleicht unseren geliebten FC Sachsen besiegen. Als nächstes wartet auf den VfB, daß schwere Auswärtsspiel bei Rot-Weiß Erfurt. Da heißt es Drei Punkte zu hohlen um weiter an der Spitze der Regionalliga zu sein.  (von Ronny John und vielen Dank an Lutzl, Webmaster der VFC Plauen Homepage, für die Infos vom Spiel)

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