5. Spieltag

Regionalliga Nordost

 Saison 1998/99

Spieldaten VfB Leipzig

VfB Leipzig

1

FC Carl Zeiss Jena

FC Carl Zeiss Jena

0

Datum 22. August 1998
Uhrzeit 14.00 Uhr
Spielstätte Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 3.175
Schiedsrichter Fleske (Schönow)
Torfolge 1:0 Mbidzo (63.)
Gelb Bancic, Dittgen - Hempel, Sträßer, Weber
Gelb-Rot -
Rot -
Aufstellung Leipzig Boris Jovanovic
Frank Edmond
Ivica Bancic
Daniel Küttner
Ronald Werner
Niclas Nylen
Torsten Jülich (ab 46. Matthias Dehoust)
Igor Lazic (ab 83. Michal Bordas)
Reimund Mimuß (ab 46. Farai Mbidzo)
Frank Seifert
Marco Dittgen
Trainer: Hans-Ulrich Thomale
Aufstellung Jena Jens Weißgärber
Karsten Sänger (ab 80. Paulo Azevedo)
Matthias Wentzel
Tobias Friedrich
Carsten Sträßer
Dirk Hempel
Christian Hauser
Heiko Weber
Stefan Kaschuba
Sven Kaiser
Michail Rousajew
Spielertrainer: Thomas Gerstner
Interviews Hans-Ulrich Thomale (VfB-Trainer) "Wir haben verdient gewonnen, dennoch kann ich nicht zufrieden sein. Mein Team hat nicht gut gespielt, es fehlte an Selbstvertrauen und Kampfgeist."
Thomas Gerstner (Jena-Trainer) "Die Niederlage tut weh.Wir haben versäumt, den Sack zuzumachen und gegen einen nervösen VfB zu punkten. Die Leipziger waren cleverer."
Farai Mbidzo (Torschütze des VfB) "Ich freue mich riesig über mein erstes Tor für den VfB. Daß es unser Siegtreffer war, macht mich besonders happy."
Frank Edmond (VfB-Kapitän) "Wenn wir schon schlecht spielen, müssen wir wenigstens gewinne."
Wertung 1 Stern (eine recht schlechte und zerfahrene Partie)

Spielbericht

Der VfB gewann sein Heimspiel gegen den FC Carl Zeiss Jena mit 1:0. Das Spiel der beiden Zweitligaabsteiger war aber insgesamt ein recht schlechtes und zerfahrenes Spiel und langweilig für die 3175 Zuschauer (darunter ca. 50 Fans aus Jena). Der VfB wirkte ideenlos und phlegmatisch. Kein Druck, keine Überraschungsmomente, kaum zwingende Chancen, dennoch gewonnen. Die erste Halbzeit begann mit  Offensivspiel des VfB, diese Phase dauert aber leider nicht lange. Jena stand kompakt in der Abwehr und deshalb verpufften die meisten Angriffe des VfB. Nur Frank Seifert drang ab und zu durch das dichte Abwehrbollwerk. Aber leider war Seifert meistens immer der einzige im Strafraum. Dadurch ergaben sich für Jena einige Konterchance. Aber diese Chancen wurden kläglich vergeben. Die größte Chance vergab Igor Lazic, als er in der 37. Minute nach gutem Dribbling von Seifert den Ball aus acht Metern über das Tor schoß. Auch die schematischen Einwurf-Flanken von Daniel Küttner brachten kein Erfolg. Das war's auch schon in der ersten Halbzeit. Man merkte aber der VfB wollte das Tor schießen und Jena das 0:0 verteidigen. Edmond dirigierte wieder lautstark seine Abwehr. In der zweiten Halbzeit drängte der VfB weiter auf den Führungstreffer. Doch Dittgen und Werner vergaben ihre Chancen. Jetzt gab es aber im Minutentakt Angsthasen-Rückpässe und haarsträubende Stockfehler von Bancic, Küttner, Lazic und Nylen. Jena bemerkte seine Sieg Chance. Doch dann ein guter Paß auf Frank Seifert. Seifert eilte seinem Gegenspieler davon und paßte wunder schön auf Marco Dittgen. Dittgen tanzt den Torhüter der Jenaer Weißgärber (der die ganze Zeit ziemlich unsicher wirkte) aus und paßt in die Mitte. Da steht der eingewechselte Farai Mbidzo richtig und muß den Ball bloß noch über die Linie schieben. Damit stand es ab der 63. Minute 1:0 für den VfB. Nun stellte sich der VfB etwas hinten rein. Jetzt versuchte Jena den Ausgleich zu erzielen, diese Angriffe wurden entweder kläglich vergeben oder Boris Jovanovic hatte den Ball sicher. Nach einem Konter wurde Marco Dittgen im Strafraum gefoult und es gab einen berechtigten Elfmeter. Igor Lazic tritt in der 78. Minute an und schießt den Ball genau in die Arme des Jenaer Jens Weißgärber. Danach bracht der VfB die 1:0 Führung über die Zeit. Nun ist man erstmal an Zwickau (und Chemnitz) dran und man merkt jetzt, daß es langsam Aufwärts geht. Nun braucht der VfB die Unterstützung der Fans in der ersten Runde des DFB-Pokal am nächsten Samstag gegen 1860 München (Anstoß ist um 15.30 Uhr) um vielleicht das "Wunder" gegen den Bundesligisten zu schaffen. (von Ronny John)

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