Freundschaftsspiel

 Saison 1999/2000

Spieldaten  

Allstar-Team Leipzig

0

VfB Leipzig

VfB Leipzig

8

Datum 10. Juli 1999
Uhrzeit 16.00 Uhr
Spielstätte Gelände des FSV Großpösna
Zuschauer 1.550
Schiedsrichter Schößling (Leipzig)
Torschützen 0:1 Edmond (25.), 0:2 Gaißmayer (33.), 0:3 Gaißmayer (52.), 0:4 Gaißmayer (59.), 0:5 Dürr (72./Foulelfmeter), 0:6 Lazic (73.), 0:7 Hornung (82.), 0:8 Radosavljevic (85.)
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung Allstar-Team Leipzig Folgt (soweit wie möglich) in Kürze!
Trainer: -
Aufstellung VfB Leipzig Gunnar Grundmann (ab 77. Jens Jaschob)
Burkhard Reich
Frank Edmond
Dirk Dorbath (ab 68. Michal Bordas)
Frank Seifert (ab 46. Alexander Dürr)
Torsten Jülich (ab 61. Igor Lazic)
Ronald Werner (ab 63. Farai Mbidzo)
Ivica Bancic (ab 46. Marco Rose)
Raffael Cadorin (ab 46. Zlatko Todorovski)
Holger Gaißmayer (ab 67. Patrick Hornung)
Sava Radosavljeviv
Trainer: Dragoslav Stepanovic
Interviews Dragoslav Stepanovic (VfB-Trainer) "Ich muß besonders Holger Gaißmayer loben. Ich habe ihn ja zum Toreschießen geholt und das heute, war schon einmal ein guter Anfang. Holger ist ein guter Strafraumspieler, der immer sofort aufs Tor zieht, aber manchmal besser abspielen sollte. Auch gefallen hat mir Sava Radosavljeviv von Novi Sad. Der ist immer für eine Überraschung gut, immer gefährlich. Wir werden ihn jetzt wohl nehmen."
Ronny Kujat (heute Spieler bei den Allstars, sonst CFC) "Mit wurde zwar eigentlich nur 45 Minuten genehmigt, trotzdem wollte ich dann 90 Minuten durch spielen. Ich habe nur einen Ruhigen in der Abwehr gemacht. Zum 2. Liga Aufstieg: Ich habe es einigen Leuten in Leipzig gezeigt, die mich nicht mehr wollten."
Holger Gaißmayer (VfB-Spieler) "Gegen so einen Gegner sind Tore Pflicht."
Spielbericht

Der VfB gewann das Testspiel in Großpösna beim 2. Fußball-Fest des FSV Großpösna vor 1.550 Fans gegen ein Allstar-Team aus Leipzig so locker und leicht wie letzte Woche bei der SpVgg Leipzig, aber diesmal gab es sogar noch ein Tor mehr zu bestaunen. Dies war natürlich wieder kein ernstzunehmender Test, sondern (wie Trainer Stepanovic predigt) sollen diese Spiele etwas "Spaß am Fußball" bringen und dies erreichte der VfB-Coach mit 8:0 bei den Spielern sicherlich. Bei dem Allstar-Team ragten zwei Akteure heraus. Ex-VfBer Uwe Trommer demonstrierte 45 Minuten lang alte Klasse, der Chemnitzer Aufstiegsheld Ronny Kujat spielte sogar 90 Minuten, obwohl ihm Trainer Christoph Franke nur eine Halbzeit genehmigt hatte. Mit zwei Personen hatten die Fans in Großpösna allerdings Mitleid, nämlich mit den VfB-Keepern Gunnar Grundmann und Jens Jaschob (hielt in der zweiten Hälfte), die fast überhaupt nichts zu tun hatten. Nur in einer Szene wurde es für VfB-Keeper Jaschob gefährlich, als ein Abschlag des gut spielenden Allstar-Team-Keepers mit Unterstützung des starken Rückenwindes fast im Kasten des VfB gelandet wäre. Das erste Tor für den VfB erzielte VfB-Kapitän Frank Edmond nach etwa 25 Minuten. Schon vor dem erstem Tor, konnten die Zuschauer viele schöne Torszenen von Holger Gaißmayer bewundern, wo der Ex-Kölner oft versucht hat, daß Leder mit einem Fallrückzieher unterzubringen. Diese scheiterten aber immer wieder am guten Allstar-Team-Torwart. Die ersten Tore von Gaißmayer für den VfB: Ein Kopfball (32.), ein Abstauber (53.) und ein Linksschuß (58.). Zum Halbzeitpfiff stand es, wie letzte Woche, 2:0 für den VfB. In der zweiten Halbzeit wechselte Trainer Dragoslav Stepanovic fast die ganze Mannschaft aus und es kam besonders durch die Hereinnahme von Farai Mbidzo und Alexander Dürr mehr Schwung ins Spiel. Die beiden hinterließen auch den besten Eindruck in der zweiten Halbzeit, neben Goalgetter Holger Gaißmayer im Sturm. Mbidzo überzeugte durch schnelle Antritte und geschickte Dribblings. Stürmer Dürr durch viel Druck im Strafraum und brandgefährliche Freistöße, wobei einer aus etwa 20 Metern das Lattenkreutz berührte. Neben Gaißmayer spielten heute Burkhard Reich, Zlatko Todorovski und der Brasilianer Raffael Cadorin zum ersten mal im VfB-Trikot. Allerdings konnte nur Reich überzeugen, die anderen beiden zeigten erhebliche Anpassungsprobleme. Dagegen trumpfte Sava Radosavljeviv heute ganz groß auf und imponierte mit Tordrang und Schnelligkeit. Fazit: Wie schon gesagt, war dieses Spiel natürlich kein Gradmesser, da vor allem die VfB-Abwehr fast nie gefordert war. Auch zeigten sich hier und da noch einige Abstimmungsprobleme beim Spielaufbau, welche aber bei den Stand der Vorbereitung wohl normal sind (und man darf die Reihe der Neuzugänge nicht vergessen). Dragoslav Stepanovic ließ übrings heute fast nur Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft spielen, Spieler aus der Oberliga-Truppe (welche letzte Woche ja sehr überzeugt haben) kamen nicht zum Einsatz.

(von Ronny John und Tom, einen VfB-Fan, der das Spiel gesehen hat und uns die Infos geliefert hat)

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