Freundschaftsspiel   Saison 2000/2001

FC Erzgebirge Aue

0

VfB Leipzig

VfB Leipzig

1

Spieldaten
Datum 17. Januar 2001
Uhrzeit 14.00 Uhr
Spielstätte Nebenplatz Erzgebirgsstadion (Aue)
Zuschauer ca. 100
Schiedsrichter -
Torschützen 0:1 H.-J. Weiß (32.)
Gelb Keine!
Gelb-Rot Keine!
Rot Keine!
Aufstellung
Erzgebirge Aue: VfB Leipzig:
Maik Kischko (ab 46. Jörg Böhme) Gunnar Grundmann
Murat Jasarevic Holm Pinder
Petr Grund Torsten Jülich
Udo Tautenhahn Thorsten Görke
Ronny Jank (ab 65. Torsten Ernst) Daniel Ferl (ab 70. Nico Knaubel)
Roman Müller (ab 46. Holger Hasse) Rico Kipping
Marco Kurth (ab 46. Matthias Heidrich) Lars Weißenberger
Veselin Popovic Frank Räbsch
Jörg Kirsten (ab 46. Marian Pagels) Davor Krznaric
Borislav Tomoski Hans-Jürgen Weiß
Marcel Salomo (ab 46. Radek Sionko) Mario Weiß (ab 59. Nico Kanitz)
Trainer
Gerd Schädlich Jörg Engelmann
   Interviews
Jörg Engelmann (VfB-Co-Trainer) "Wir waren die glücklichere Mannschaft in einem für die Bodenverhältnisse ordentlichen Spiel. Wir haben es geschafft, die Kampfzone möglichst klein zu halten."
Gerd Schädlich (Aue-Trainer) "Das war zu wenig, besonders von meinen Stürmern! Wer Chancen hat, der darf sie nutzen ..."
Wertung

2,5 Sterne (Die Zuschauer erlebten ein durchschnittliches Testspiel, indem die Gäste aus Leipzig leicht dominierten, da sie auf dem hart gefrorenen Rasen viel besser als der Regionalligist zu Recht kamen!)

Spielbericht   

Der FC Erzgebirge Aue verlor heute sein Testspiel gegen den derzeitigen Spitzenreiter der Oberliga VfB Leipzig mit 0:1 (0:1). 

Dabei gab Aue-Trainer Gerd Schädlich wieder fast allen Spielern (bis auf Kunze und Boban) eine Einsatzchance, die aber keiner zu nutzen wusste. Von zwei gleich starken (oder schwachen?) Mannschaften hatte der VfB nur bei dem Tor das Glück des Tüchtigen. Ansonsten neutralisierten sich beide Teams schon im Mittelfeld. Auffallend war jedoch, das die Leipziger mit dem harten, gefrorenen Rasen auf dem Nebenplatz des Erzgebirgsstadions viel besser zurecht kamen, während die Auer einige Rutschpartien hinlegten. Ein mit Sand "veredelter" Nebenplatz lud auch nicht zu größeren Kunststücken ein. Trotzdem legte Aue willig und druckvoll los. Marcel Salomo versiebte die ersten Chancen, als er erst mit einem Schuss (14. Minute), kurz danach per Kopf (17.), aber am wachen VfB-Keeper Gunnar Grundmann verzweifelte. Der VfB hatte im Vergleich zum Plauen-Spiel am Vortag Patrick Petzold nicht dabei, dafür kehrte Frank Räbsch auf die rechte Seite zurück. Holm Pinder organisiert eine mobile Abwehr, in vorderster Front mühten sich Hans-Jürgen und Mario Weiß lange erfolglos. Bis zur 32. Minute: Ex-VfB-er Marco Kurth verpasste, die Situation zu klären, Mario Weiß flankte vor den langen Pfosten, wo Hans-Jürgen Weiß aus fünf Metern das Goldene Tor einnickte. 

Als Aues Trainer Gerd Schädlich in der zweiten Hälfte gleich fünf Neue brachte, ruckte der Gastgeber zwar kurz an, vollbrachte aber die Wende nicht mehr. Marian Pagels ließ zwei Chancen aus. Über zwei Schüsse von Borislav Tomoski freute sich Grundmann, weil ihm dadurch die Hände nicht einfroren.

Was auffiel bei den Leipzigern: Libero Holm Pinder dirigierte von hinten raus souverän und lautstark! Außerdem überzeugte im Mittelfeld wieder Davor Krznaric. Auffälligster Spieler war für Aue-Fan Daniel auf Gastgeber-Seite noch Veselin Popovic, der immer an den Ketten zerrte, absolute Enttäuschungen dagegen Roman Müller und Marian Pagels.

(Spielbericht von Daniel, Aue-Fan - später Ergänzung durch die BILD Zeitung und Leipziger Volkszeitung)

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