20. Spieltag   Saison 2000/2001
VfB Leipzig

VfB Leipzig

1

FC Stahl Riesa

FC Stahl Riesa

0

Spieldaten
Datum 11. Februar 2001
Uhrzeit 14.00 Uhr
Spielstätte Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 3.550
Schiedsrichter Heinrich (Torgau)
Torschützen 1:0 M. Weiß (32.)
Gelb Gunkel -
Gelb-Rot Keine!
Rot Keine!
Aufstellung
VfB Leipzig: FC Stahl Riesa:
Gunnar Grundmann Andreas Michael
Holm Pinder Uwe Hecht
Thorsten Görke Andreas Fiedler
Torsten Jülich Rico Kaiser (ab 64. Sascha Schönfeld)
Heiko Brestrich Daniel Küttner
Rico Kipping Daniel Kaiser (ab 78. Marcus Hausmann)
Davor Krznaric Stephan Zschätzsch
René Groth (ab 70. Nico Kanitz) Marko Gräfe (ab 70. Nico Bernhardt)
Lars Weißenberger (ab 62. Peter-Sebastian Gunkel) Alexander Fröhlich
Mario Weiß Christian Mittenzwei
Frank Räbsch Thomas Richter
Trainer
Joachim Steffens Horst Rau
   Interviews
Achim Steffens (VfB-Trainer) "Da der Vorsprung auf die Verfolger gehalten wurde, bin ich nicht unzufrieden. Schwer genug haben wir es uns selbst gemacht. Am Ende waren die drei Punkte mehr als wichtig. Wir sind nun mal keine Brasilianer, deshalb musste sich meine Mannschaft den Erfolg gegen die starken Gäste schwer erkämpfen. Lars Weißenberger ist ein Universalspieler, den du außer im Tor überall spielen lassen kannst. Deshalb setzte ich ihn heute als Stürmer ein!"
Horst Rau (Stahl-Trainer) "Es war ein knapper, aber nicht unverdienter Sieg für den VfB. Zwanzig Minuten vor Schluss setzte ich alles auf eine Karte und habe auf drei Stürmer umgestellt. Aber die Leipziger hatten heute das Glück des Tüchtigen und des Spitzenreiters."
Rico Kipping (VfB-Spieler) "Wenn wir kurz vor der Pause das 2:0 gemacht hätten, hätten wir viel befreiter spielen können!"
Wertung

2,5 Sterne (Ein dominierender VfB gewinnt nicht unverdient das Heimspiel gegen Riesa! Die Leipziger zeigten zum Teil guten Fußball und hat bei einigen Chancen der Gäste das Glück des Tüchtigen!)

Diesmal können wir Euch leider keine Fotos und Videos vom Spiel bieten, da Ronny John im Urlaub war!

Spielbericht   

Am Ende zählten nur die drei Punkte! So gewann der VfB mit einem typischen Arbeitssieg mit 1:0 (1:0) gegen den FC Stahl Riesa sein Heimspiel in der Oberliga vor 3.550 Zuschauern (mehr als beim FC Sachsen am Samstag!). Rico Kipping erhielt heute nach längerer Verletzungspause von Trainer Achim Steffens im Mittelfeld den Vorzug gegenüber Daniel Ferl. Für den verletzten Hans-Jürgen Weiß (Schulter ausgekugelt) bot der Trainer überraschend Lars Weißenberger auf.

Für das erste Achtungszeichen sorgte nach einer Viertelstunde, in der gegenseitiger Respekt unübersehbar war, die Stahl-Elf. Daniel Kaiser schoss in der 8. Minute aus ca. 19 Metern knapp über das Tor von Gunnar Grundmann. Alexander Fröhlich nutzte eine Schaltpause in der Probstheidaer Abwehr (nach weitem Einwurf von Daniel Küttner) - Libero Holm Pinder wirkte abgeklärter als zuletzt gegen denn HFC -, aber sein platzierter Schuss sprang vom Innenpfosten ins Spielfeld zurück (15. Minute). Zehn Minuten später tauchte der Ex-Leipziger Marko Gräfe vor Grundmanns Gehäuse auf, verzog aber aus verheißungsvoller Position. Diese erneute Schrecksekunde rüttelte die Platzherren wach. Doch bei gefährlichen Schüssen von Davor Krznaric und Mario Weiß reagierte Riesaes Hüter prächtig (29.). Aber nun lief der Leipziger Angriffsmotor zumindest bis zur Pause auf Hochtouren und in der 32. Minute leitete Frank Räbsch, wirkungsvollster VfB-Akteur, die spielentscheidende Szene ein. Er verlängerte ein Zuspiel von Thorsten Görke auf Mario Weiß, und der ließ Stahl-Torwart Andreas Michael mit einem Schuss ins lange Eck keine Chance. Die Platzherren suchten nun die Vorentscheidung, setzte die Gäste-Abwehr weiter unter Druck. So vergaben Mario Weiß (37.), René Groth und Frank Räbsch (44.) auch beste Chancen vor der Halbzeitpause auf 2:0 zu erhöhen! Die dickste Chance hatte Frank Räbsch, der per Kopf (nach Flanke von Thorsten Görke) nur die Querlatte traf (43.). Kurz vor dem Halbzeitpfiff prüfte Christian Mittenzwei noch einmal VfB-Keeper Grundmann, der aber wieder sicher parierte.

In der 52. Minute wird ein Eckball von Holm Pinder gefährlich verlängert, doch Frank Räbsch und Lars Weißenberger verpassen freistehend den Ball. Fünf Minuten später passt Frank Räbsch von links zu Heiko Brestrich, doch dieser verstolperte im 5-Meter-Raum den Ball gegen die Riesaer Abwehr. In der zweiten Hälfte hatte Lars Weißenberger dann seine beste Aktion, als er Mario Weiß präzise anspielte, aber der Schütze des "Goldenen" Tores" mit dem Kopf knapp das Riesaer Gehäuse verfehlte (60.). Stahl-Trainer Horst Rau setzte zwanzig Minuten vor Schluss noch einmal alles auf eine Karte und spielte mit drei Stürmern. Aber der VfB hatte bei einigen Chancen der Gäste das Glück des Tüchtigen! So beispielsweise die in der 63. Minute, als eine scharfe Eingabe in den VfB-Strafraum an drei Leipzigern vorbeizischte, aber Gunnar Grundmann prächtig reagierte. Drei Minuten später sorgte Sascha Schönfeld mit einem Freistoß aus 20 Metern für Gefahr, doch der Ball streicht knapp am linken Pfosten vorbei. Kurz vor dem Schlusspfiff schoss Stürmer Mario Weiß nach einem Solo aus 12 Metern knapp über die Querlatte (85.). Das war es dann auch schon, in einer ansonsten schwachen zweiten Halbzeit mit vielen Fehlpässen und wenigen Torszenen.

Fazit: Am Ende erfüllte der alte und neue Spitzenreiter unter dem Jubel seiner Fans ganz einfach nur den Wunsch seines neuen Hauptsponsors: "Haltet den Kasten sauber!" Die besten Leipziger an diesem Nachmittag waren Frank Räbsch, Davor Krznaric und natürlich Torschütze Mario Weiß!

(Spielbericht von Ronny John / mit Hilfe der LVZ, BILD Zeitung und dem Fanbericht von Danilo)

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