30. Spieltag   Saison 2000/2001
VfB Leipzig

VfB Leipzig

2

1.FC Magdeburg

1.FC Magdeburg

5

Spieldaten
Datum 28. April 2001
Uhrzeit 14.00 Uhr
Spielstätte Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 8.050
Schiedsrichter Weber (Eisenach)
Torschützen 0:1 Maslej (8.), 0:2 Franz (17.), 0:3 Ivanovic (28.), 0:4 Ivanovic (37.), 1:4 Krznaric (48.), 2:4 Jülich (50.), 2:5 Papic (69.)
Gelb - Lücke, Maslej, Zani
Gelb-Rot Görke (89./VfB)
Rot Keine!
Aufstellung
VfB Leipzig: 1.FC Magdeburg:
Gunnar Grundmann Miroslav Dreszer
Heiko Brestrich Andreas Lücke (ab 46. Andreas Golombek)
Thorsten Görke Maik Franz
Torsten Jülich (ab 54. Lars Weißenberger) Marcel Rozgonyi
Rico Kipping (ab 10. Frank Räbsch) Josef Ivanovic
Daniel Ferl Vlado Papic (ab 77. Ronny Scholze)
Nico Kanitz Bodo Schmidt
René Groth Sören Holz
Davor Krznaric Dirk Hannemann
Mario Weiß Petr Maslej (ab 46. Maik Zentrich)
Christian Schmidt (ab 63. Peter-Sebastian Gunkel) Armando Zani
Trainer
Joachim Steffens René Müller
   Interviews
Achim Steffens (VfB-Trainer) "Am meisten stimmt mich traurig, dass einige Fans ihre Hoffnung verloren haben und enttäuscht nach Hause gingen. Aber die treusten Fans haben sich kurz vor Schluss gezeigt, in dem sie die Mannschaft für die bisher tolle Saison feierten. Die Kulisse und das Spiel waren eines Spitzenspiels würdig. Magdeburg ist für mich nun durch, Glückwunsch von mir! Die erste Halbzeit hat gezeigt, dass wir noch viel ändern und üben müssen. Die zweite Hälfte, die wir ja übrigens 2:1 gewonnen haben, war dann viel besser. Traurig ist, dass ein Schiedsrichter kurz vor Schluss Thorsten Görke noch mit Gelb-Rot bestrafen muss, obwohl es bis dahin ein sehr faires Spiel, mit sehr fairen Fans war. Dies gesellt sich zu zwei Schwerletzten, die uns wohl länger fehlen werden. Der Ostfußball hat mit diesem Duell wieder ein Schritt nach vorn gemacht. Was währe aber eigentlich passiert, frage ich, wenn der Schiedsrichter statt Eckball vor dem 0:1, auf Freistoß für den VfB entschieden hätte. In der ersten Halbzeit habe ich die Männlichkeit bei meinen Spieler vermisst - über die Qualitätsunterschiede muss man nicht reden. Meine Spieler wollten in der zweiten Halbzeit alles wieder gut machen und trotzdem dürfen solche Konter nicht passieren. Mit einer jungen Mannschaft meine wir übrigens nicht immer das Alter der Spielern, sondern dass die meisten zum ersten Mal in der I. Mannschaft spielen und das sie sicherlich auch noch nie vor so einer Kulisse spielten. Das wird meine Mannschaft weiter bringen ... Das zweite Tor darf nicht passieren, dass war einfach Micky Mouse verhalten. Die Fehler in der ersten Hälfte darf man nicht auf bestimmte Spieler fest machen, sondern die ganze Mannschaft hat die Fehler gemacht."
Eberhard Vogel (FCM-Trainer) "Ich bin mit dem Spiel und dem Ergebnis natürlich sehr zufriedne. Die erste Halbzeit war sensationell, besser geht es beinah nicht. Nach dem 2:4 wurde es noch einmal sehr eng - so schnell geht es halt im Fußball. Für mich war es ein sehr, sehr gutes und unterhaltsames Oberliga-Spiel. Leipzig hat sich in dieser Saison sehr lange gewehrt, deshalb bin ich sehr froh, dass der Staffelsieg nun wohl sicher ist. Wenn einer zu mir gesagt hätte, wir führen zur Halbzeit mit 4:0, hätte ich gesagt: Du spinnst wohl! Ich kann mich gar nicht mehr an den Namen Ofodile erinnern. Er ist einfach seit Wochen verletzt und wird einfach nicht fit. Dazu war seine Erwärmung für mich heute nicht genug das, dass er eingewechselt werden kann."
Dr. Lutz Trümper (FCM-Präsident) "Ich will unsere Mannschaft und vor allem die Leipziger beglückwünschen, für das wichtige Signal für den Ostfußball. Vielleicht klappt es nächstes Jahr für den VfB mit dem Aufstieg - ich wünsche es ihm!"
Reinhard Bauernschmidt (VfB-Präsident) "Ich gratuliere dem FCM zum Staffelsieg und dem Sieg, aber besonders muss ich mich bei Achim Steffens und der jungen Mannschaft für die tolle Saison bedanken. Letztes Jahr standen wir noch mit 14 Spielern da und heute sind wir Tabellen Zweiter. Eine erfahrene Mannschaft mit einem dreifachen Etat hat gegen eine Junioren-Auswahl gespielt. Wir werden versuchen, nächstes Jahr den Aufstieg zu schaffen, mit der ein oder anderen Verstärkung. Dem jungen Team gehört die Zukunft. Wir haben in einer wunderbaren Partie frisch mitgespielt, das war okay."
Gunnar Grundmann (VfB-Keeper) "So ein Spiel habe ich noch nicht erlebt! Das war das erste Mal, seit dem ich Fußball spiele, dass ich zwei so unterschiedliche Halbzeiten gesehen habe. Man muss anerkennen, dass der 1.FC Magdeburg besonders in der ersten Halbzeit auf viel, viel höheren Niveau gespielt hat und unsere Fehler eiskalt ausgenutzt hat. Sie hatten sicherlich auch Glück, dass alle Konter rein ging - aber sie führen zur Halbzeit verdient mit 4:0. Einigen war am Ende egal, wie hoch wir verlieren. Darüber müssen wir reden, ich habe keine Lust, zehn Tore zu kassieren. Alles gut für Magdeburg auf den Weg nach oben! Wir haben gegen einen eindeutig besseren Gegner verloren."
Maik Franz (FCM-Spieler) "Ich denke der Sieg war verdient - war nach der ersten Halbzeit mit 4:0 führt, hat sich den Erfolg ja einfach verdient! Wir waren überlegen und hätten bei unseren Konterchancen sogar noch höher gewinnen können ..."
Heiko Brestrich (VfB-Spieler) "Ich bin absolut enttäuscht und stinksauer. Es wird schwer, diese Niederlage zu verdauen. Magdeburg hat uns spielen lassen und dann ausgekontert. Hut ab, das war clever, das war eiskalt, das war sensationell."
Mario Weiß (VfB-Spieler) "Bitter, im eigenen Stadion so ausgekontert zu werden."
Peter Gießner (VfB-Sportdirektor) "Ich der ersten Halbzeit waren wir naiv und verloren zu viele Zweikämpfe."
Bodo Schmidt (FCM-Spieler) "Leipzig musste kommen, wir haben das genutzt, sind besser mit der Konstellation zurecht gekommen."
Armando Zani (FCM-Spieler) "So leicht hatte ich mir das nicht vorgestellt."
Jürgen Risch (Wolfsburg) "Kompliment, dass der VfB die Magdeburg noch mal so in Schwierigkeiten gebracht hat."
Marco Rose (Hannover 96) "Zu einem Spitzenspiel gehört auch ein Spitzen-Schiedsrichter. Das nicht gepfiffene Foul vor dem 0:1 war mit spielentscheidend."
Wertung

4,5 Sterne (Das Spiel, die Zuschauer und die Stimmung waren eines Spitzenspiels mehr als würdig! Die Gäste aus Magdeburg zeigten in der ersten Halbzeit Zauberfußball, dem der VfB nichts entgegenzusetzen hatte. In der zweiten Hälfte zeigten dann auch die Leipziger, dass sie nicht zu Unrecht auf Platz zwei stehen. Dazu beeindruckte die Fairness auf den Rängen - bei den VfB-Fans und den gut 2.000 mitgereisten Magdeburgern!)

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Spieler-Noten
Gunnar Grundmann 3
Heiko Brestrich 3
Thorsten Görke 4
Torsten Jülich (bis 54.) 4
Rico Kipping (bis 10.) keine Wertung
Daniel Ferl 3
Nico Kanitz 3
René Groth 4
Davor Krznaric 3
Mario Weiß 4
Christian Schmidt (bis 63.) 5
Frank Räbsch (ab 10.) 3
Lars Weißenberger (ab 54.) 4
Peter-Sebastian Gunkel (ab 63.) 4

Spielbericht   

Die Entscheidung in der Oberliga Nordost-Süd ist nachdem 2:5 (0:4) Sieg des 1.FC Magdeburg beim VfB wohl gefallen. Die Magdeburger gewannen vor 8.050 Zuschauer (darunter ca. 2.000, friedliche, FCM-Fans) im Bruno-Plache-Stadion mehr als verdient das Spitzenspiel um den Staffelsieg. Zuschauerzahl und Stimmung waren ein gerechter Rahmen für dieses Spitzenspiel und dazu ging das Spiel fast vollkommen friedlich über die Bühne (mit Hilfe von knapp 800 Polizisten bzw. Sicherheitskräften). Der MDR sprach später nicht zu Unrecht davon, dass dieses Spiel etwas von 2. Liga Atmosphäre und Niveau hatte. Die Gäste aus Magdeburg zeigten heute, warum sie den Staffelsieg eigentlich mehr als verdient haben und waren in Zweikämpfen, Passspiel und vor allem im Spiel nach vorn überleben. Der stärkste Sturm der Liga sprengte mit schnellen Kontern über die (zahlreichen) gefährlichen Angriffsspieler immer wieder die VfB-Abwehr. In der zweiten Halbzeit zeigten aber auch die VfB-Spieler, dass sie nicht zu Unrecht auf Platz zwei stehen und brachte den Sieg der Magdeburger sogar kurzzeitig in Gefahr. Aber am Ende nutzten die FCM-Spieler ihre Erfahrung und Cleverness und triumphierten zu Recht! Aber nun zum Spielverlauf:

VfB-Trainer Achim Steffens konnte heute wieder auf Libero und Kapitän Heiko Brestrich zurück greifen, dafür fehlte Stürmer Hans-Jürgen Weiß gelb gesperrt. Noch nicht 100% Fit war Frank Räbsch, so dass er erst einmal auf der Bank Platz nahm (dafür sollte Daniel Ferl für Druck über rechts sorgen). Für Druck sorgten aber am Anfang nur die Gäste aus Magdeburg, die sich sogar erleben konnten Spieler wie Andreas Golombek, Waldemar Koc und Adolphus Ofodile auf der Bank zu lassen. In der 3. Minute wurde es das erste Mal für VfB-Keeper Gunnar Grundmann nach einem Freistoß von Dirk Hannemann gefährlich, doch ein Kopfball aus dem Getümmel ging über den Kasten. Dann die 8. Minute: Armando Zani foult an der Eckfahne Rico Kipping brutal und hätte die Gelbe Karte verdient gehabt, doch statt dessen gab es nicht einmal Freistoß, sondern Eckball! Und dieser sollte es leider in sich haben: Aus dem Getümmel trifft Peter Maslej aus 10 Metern per Kopf zur 1:0 Führung für die Gäste. Kurz darauf musste der schwer verletzte Rico Kipping gegen Frank Räbsch ausgewechselt werden. Die nächste Chance der Magdeburger, war zugleich das nächste Tor - und zerstörte jetzt wohl schon alle "Träume" der VfB-Fans. In der 17. Minute schnappt sich Maik Franz an der Mittellinie und setzt sich gegen die gesamte VfB-Abwehr mit seiner Schnelligkeit durch und behält dann noch gegen den heraus stürmenden Gunnar Grundmann die Nerven und schiebt den Ball ins rechte Eck. Leider wachten die Leipziger auch nach dem 0:2 Rückstand nicht auf bzw. Magdeburg ließ den heimischen VfB gar nicht ins Spiel kommen und gewann fast jeden Zweikampf in der Defensive. In der 25. Minute entschärfte VfB-Keeper Grundmann einen Freistoß von Dirk Hannemann aus 22 Metern! Drei Minuten später hatte Gunnar Grundmann dann wieder keine Chance und es stand sage und schreibe schon 3:0 für die Gäste aus Sachsen-Anhalt. An der Mittellinie bekommt Josef Ivanovic den Ball und macht sich auf den langen Weg zum Tor - aber gegen die Schnelligkeit des FCM-Stürmers hat die VfB-Abwehr nichts entgegen zu setzen (besonders Torsten Jülich) und so muss der VfB-Keeper wieder aus dem Tor eilen und Ivanovic behält im Stiele eines Klasse-Stürmers die Nerven und schiebt ins rechts Eck. Nach einer halben Stunde dann die erste Chance im Spiel für die Leipziger und die hatte es gleich in sich: Stürmer Mario Weiß wird frei angespielt und scheitert vor FCM-Keeper Miroslav Dreszer, in dem er den Ball aus 10 Metern noch am Kasten (und somit auch am 1:3 Anschlusstreffer) vorbei schob. Drei Minuten später versucht es Nico Kanitz von halb rechts mit einem direkten Freistoß, der aber knapp am langen Pfosten vorbei strich. Wie man Tore schießt zeigte dann wieder der FCM: Konter der Magdeburger über links, den langen Ball unterschätzt René Groth und sorgt per Kopf unfreiwillig für die Vorlage auf FCM-Stürmer Josef Ivanovic. Der behält wieder vor dem VfB-Tor die Nerven und trifft zum 4:0 für den FCM - die Entscheidung bereits in der 37. Minute. Doch die Magdeburger hatten noch nicht genug: Erst scheitert Dirk Hannemann mit einem Fernschuss an Grundmann (43.) und dann währe nach einem Eckball aus dem Getümmel beinah das 5:0 gefallen (45.). Dann war "zum Glück" endlich Halbzeit und eine denkwürdige erste Hälfte ging zu Ende ...

In der zweiten Halbzeit traten die Leipziger dann wie verwandelt auf (anscheint hat die "Ansprache" von Trainer Achim Steffens etwas genützt). In der 47. Minute flankt Torsten Jülich von rechts, aber Stürmer Mario Weiß verfehlt ganz knapp den Anschlusstreffer. Wenige Sekunden später machte es Davor Krznaric besser: Thorsten Görke bringt von links einen Freistoß in den Strafraum, dort kommt der VfB-Spielmacher völlig frei an den Ball und trifft aus 5 Metern zum 1:4. Doch damit nicht genug - plötzlich war das Publikum wieder da und die Leipziger entfachten einen wahren Sturmlauf auf das FCM-Tor (entblößten damit aber auch die Abwehr). Dies sollte in der 50. Minute gleich noch einmal Erfolg haben: Davor Krznaric spielt auf Torsten Jülich, der im Strafraum erst seinen Gegenspieler stehen lässt und aus 8 Metern auch FCM-Keeper Dreszer überwindet. Wenig später erneut ein Schwerverletzter bei den Leipzigern: Torschütze Torsten Jülich musste den Platz verlassen und dafür kam Lars Weißenberger ins Spiel. Unter dem Jubel der Fans hätte die Leipziger in der 54. Minute beinah den 3:4 Anschlusstreffer erzielt, doch ein Hammer-Freistoß von Thorsten Görke aus 22 Metern ging über das FCM-Tor! Der VfB spielte nun "Alles oder nichts" und eröffnete den Magdeburgern zahlreiche Konterchance. So musste VfB-Keeper Grundmann in der 63. Minute erst gegen den freien Josef Ivanovic parieren und dann noch gegen Kapitän Bodo Schmidt (der sich im Strafraum schön den Ball erarbeitete). In der 69. Minute sah man dann den Unterschied zwischen beiden Teams: Nach weiten Einwurf von Thorsten Görke kommt Frank Räbsch mit dem Kopf an den Ball (vorher flog Miroslav Dreszer "vorbei") und Bodo Schmidt konnte gerade noch so auf der Linie das 3:4 verhindern. Im direkten Gegenzug findet Miroslav Dreszer mit seinem weiten Abstoß Vlado Papic auf der linken Seite, der sich im Strafraum gegen Davor Krznaric durchsetzt und dann noch Keeper Gunnar Grundmann "austanzte" und mit dem 2:5 die Entscheidung erzielte. Das Spiel war "gegessen", aber der Torhunger der Magdeburger noch lange nicht ... In der 75. Minute bleibt aber Grundmann im Duell gegen den zweifachen Torschützen Ivanovic (der wieder vollkommen allein gelassen auf das VfB-Tor zu lief) der Sieger. 6 Minuten vor Schluss zeigen sich noch einmal die Leipziger vor dem Gäste-Tor, doch den 20 Meter "Hammer" von Thorsten Görke kann Miroslav Dreszer glänzend parieren. In der 85. Minute ist es wieder Josef Ivanovic der frei auf das VfB-Tor zulief, doch diesmal scheitert er an seinen Nerven und schießt den Ball am langen Pfosten vorbei. Kurz vor Schluss zeigt dann das VfB-Publikum seine Fairness und gratuliert dem FCM mit einem Transparent zum Staffelsieg und bedankt sich auch bei der eignen Mannschaft für die tolle Saison (die so niemand erwartet hatte). Leider konnte Schiedsrichter Weber aus Eisenach nicht für einen versöhnlichen Abschluss sorgen und schickte Manndecker Thorsten Görke in der 89. Minute mit Gelb-Rot in die Kabine (es hätte wohl ein "normaler" Freistoßpfiff getan). Dann war Schluss und die Magdeburger konnte kräftig feiern - zum einen den Staffelsieg und die wohl beste Leistung, die ein Auswärtsteam seit Jahren in Probstheida gezeigt hat. Und wann hatten die Leipziger das letzte Mal im heimischen Bruno-Plache-Stadion fünf Gegentore kassiert?!

Fazit: Heute wurde wohl ein Klassenunterschied deutlich - und dies ist aber gegenüber dem VfB nicht böse gemeint! Während die Leipziger wie ein Drittligist spielten, wirbelten die Magdeburger schon wie ein Zweitligist und zeigten sich in der ersten Hälfte eiskalt vor dem VfB-Tor. So setzte sich der beste Sturm der Liga (jetzt schon 108 Tore!) gegen die beste Abwehr durch! Mit der Leistung in der zweiten Hälfte versöhnte der VfB dann seine Fans und entschädigt etwas für die schwache Abwehrleistung in der ersten Halbzeit. Aber man sollte nie vergessen: Was währe passiert, hätte Schiedsrichter Weber vor dem 0:1 richtigerweise auf Freistoß für den VfB entschieden und nicht auf Eckball. Doch statt dessen verloren die Leipziger den schwer verletzten Rico Kipping und zu diesem Zeitpunkt wohl schon etwas die Hoffnung auf Platz eins. Aber alles am Schiedsrichter fest zu machen währe auch falsch ... Nun heißt es den Magdeburgern viel Glück bei der Relegation zu wünschen, damit der VfB nächstes Jahr einen Konkurrenten weniger um Platz eins hat. Die beste Leipziger waren heute wohl Nico Kanitz, Davor Krznaric und trotz der 5 Gegentore Keeper Gunnar Grundmann! Und trotz der deutlichen Niederlage im Spitzenspiel zeigte sich, dass die Leipziger auf einen guten Weg sind und mit ein, zwei Verstärkungen sollte nächstes Jahr der "Traum" von Platz eins am Saisonende erfüllbar sein. Auf ein neues im nächsten Jahr - und Danke an die Mannschaft für den tollen Saisonverlauf und den lange offen gehaltnen "Meisterschaftskampf" in der Oberliga Nordost-Süd.

(Spielbericht von Ronny John)

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