1. Runde Sachsen-Pokal   Saison 2001/2002

TSV Pulsnitz

TSV Pulsnitz

0

VfB Leipzig

VfB Leipzig

2

Spieldaten
Datum 12. September 2001
Uhrzeit 19.00 Uhr
Spielstätte Stadion an der Hempelstraße (Pulsnitz)
Zuschauer 251
Schiedsrichter Gerber (Hohenstein-Ernstthal)
Torschützen 0:1 Sadlo (64.), 0:2 Gunkel (78.)
Gelb Keine Angaben!
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
TSV Pulsnitz: VfB Leipzig:
Keine Angaben! Gunnar Grundmann
- Thorsten Görke
- Jörg Rosenkranz
- Christian Schmidt
- Patrik Petzold
- Mario Nacev
- Matthias Großmann
- Rock Embingou
- Davor Krznaric
- Mike Sadlo (ab 75. Peter-Sebastian Gunkel)
- Hans-Jürgen Weiß
Trainer
André Brückner Hans-Jürgen Dörner
   Interviews
Hans-Jürgen Dörner (VfB-Trainer) "Wir sind nie in Gefahr geraten und haben das Spiel klar beherrscht. Obwohl wir gut kombiniert haben, fehlte aber lange die Zielstrebigkeit vor dem Tor."
Peter Gießner (VfB-Sportdirektor) "Ich hätte nach dem Terror in New York eine Absage gut verstanden!"
Wertung

3 Sterne (Dem VfB gelang der Pflichtsieg beim Landesligisten nach einer durchaus ordentlichen Leistung - es mangelnde nur an der Chancenauswertung!)

Durch Urlaub diesmal leider keine Fotos und Videos!

Spielbericht

Das 6.000 Einwohner Städtchen 25 Kilometer östlich von Dresden ist für seine Pfefferkuchen bekannt, weniger für Fußball-Schlagzeilen. An den 25. August des Vorjahres erinnert sich der TSV Pulsnitz 1920 deshalb besonders gern, warf er doch damals den VfB Leipzig sensationell nach Elfmeterschießen aus dem sächsischen Pokal. Bei der Neuauflage vor 251 Zuschauern hatte der Landesligist aber keine Chance: Oberligist VfB Leipzig gewann 2:0 (0:0) nach Toren von Sadlo (64.) und Gunkel (78.) und zog verdient in die nächste Runde ein.

Das Spiel begann mit einer Gedenkminute für die Opfer von New York. Der sächsische Fußball-Verband hatte sich entschlossen, trotz der Terror-Anschläge anpfeifen zu lassen. Danach sag man eine von Beginn an konzentrierte und klar überlegne Leipziger Mannschaft, die auch spielerisch ordentliche Ansätze zeigte. Vor allem Krznaric und Embingou waren immer wieder Ausgangspunkt flüssiger Kombinationen, Großmann entwickelte auf der linken Seite viel Druck. Einziges Manko: mangelnde Konsequenz bei der Verwertung von einem halben Dutzend bester Einschussmöglichkeiten. Großmann (20.) und Hans-Jürgen Weiß (32.) trafen nur Latte und Pfosten, ein Direktschuss von Sadlo (20.) wurde ebenso eine Beute des Pulsnitzer Torwarts wie ein 16-Meter-Knaller von Großmann (28.). Die Gastgeber verteidigten oft mit elf Spielern im eigenen Strafraum und konnten sich nur selten befreien. Mit viel Glück rettete der tapfer kämpfende Landesliga-13. nach 45 Minuten Einbahnstraßen-Fußball das torlose Remis in die Pause.

Nach dem Wechsel verlor der VfB etwas seine Linie, ließ die Präzision im Aufbau vermissen und lief sich häufig fest. Erst ein schönes Solo von Sadlo brachte die Führung: Der Stürmer löste sich mit kurzer Drehung und beförderte die Kugel aus 20 Meter mit einem straffen Aufsetzer ins Netz. Pulsnitz musste nun kommen, der VfB nutzte die Freiräume zu Kontern. Sadlo hatte auch den zweiten Treffer auf dem Fuß (72.), Petzold (74.) jagte die Kugel in die Wolken. So blieb die Entscheidung wieder einmal Gunkel vorbehalten. Drei Minuten nach seiner Einwechslung staubte der Joker von Dienst nach einem Weiß-Kopfball zum 0:2 ab.

(Spielbericht aus der LVZ und der BILD Zeitung)

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