Freundschaftsspiel   Saison 2002/2003

 

 

SSV Stötteritz

0

VfB Leipzig

2

Spieldaten
Datum 28. August 2002
Uhrzeit 18.30 Uhr
Spielstätte Südost-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 300
Schiedsrichter Reuchle (Leipzig)
Torschützen 0:1 Lenz (74.), 0:2 Breitkopf (84.)
Gelb Tömessen - Weißenberger
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
SSV Stötteritz: VfB Leipzig:
Andre Adelinia Gunnar Grundmann (ab 46. Frank Schöne)
Christian Kühn Torsten Jülich (ab 46. Jörn Lenz)
Ralf Karwatzki (ab 77. Hardy Adametz) Matthias Großmann
Vadin Belyavskiy (ab 52. Kevin Teich) Peter Freund (ab 46. Jens Werner)
Kevin Kamenz Dirk Hannemann
Patrick Tömessen (ab 63. Lars Duwe) Nico Kanitz (ab 46. Richard Baum)
Sven Mucke Frank Räbsch (ab 46. Marcel Gebhardt)
Alexander Becker (ab 85. Claus-Dieter Niemann) Alexander Blessin (ab 46. Lars Weißenberger)
Ronny Schuhmann Rock Embingou (ab 46. Olaf Renn)
Mario Andrich Mike Sadlo (ab 46. Branko Marcetic)
Stefan Behling Peter-Sebastian Gunkel (ab 46. Nico Breitkopf)
Trainer
- Hans-Jürgen Dörner
   Interviews
- -
Wertung

 1,5 Sterne (Bei den VfB-Kickern war heute Abend wenig Lust vorhanden - ein Test, den man ganz schnell vergessen sollte!)

Diesmal leider keine Fotos und Videos vom Spiel!

Spielbericht   

An diesem Mücken "verpesteten" Abend im Südost-Stadion in Stötteritz erlebten die über 300 Zuschauer gegen den SSV Stötteritz einen Testkick zum schnell vergessen. Am Ende gewann der Oberliga (4. Liga) gegen den Bezirksklassevertreter (7. Liga!) nur knapp mit 2:0 (0:0) dank später Tore von Jörn Lenz und Nico Breitkopf.

VfB-Trainer Hans-Jürgen Dörner konnte auf den kompletten Kader zurückgreifen - alle Spieler waren gesund und kamen im laufe des Spiels zum Einsatz. Besonders die Elf der "ersten Halbzeit" könnte auch so am Samstag gegen Dresden Laubegast starten. Fraglich sind wohl nur noch die Positionen von Frank Räbsch (Konkurrenz Marcel Gebhardt) und Alexander Blessin (defensive Variante mit Olaf Renn oder Jens Werner möglich). Die VfB-Kicker verschliefen die Anfangsminuten gegen kompakte Gastgeber und schienen nach einer Viertelstunde keine große "Lust" mehr auf diesen Kick zu haben. So rückte Keeper Andre Adelinia im Tor der Gastgeber in den Mittelpunkt - 38 Jahre alt und mit einem gigantischen, noch nie zu vor auf einen Fußballplatz gesehnen, Bart - einfach sehenswert! Bezeichnend: Die erste Chance im Spiel besaß Stötteritz durch Mario Andrich, der von halb rechts knapp drüber zieht. In der 22. Minute dann die erste kleine VfB-Chance durch Gunkel per Kopf, nach einem Eckball. Sekunden später verfehlt Alexander Blessin mit einem Flachschuss die Führung (23.). In der 33. Minute stochert Stürmer Peter-Sebastian Gunkel den Ball aus 6 Metern noch am Pfosten vorbei ins Aus und kurz darauf landet auch ein toller Schuss von Rock Embingou neben dem Tor (34.). Mit dem Halbzeitpfiff prüft Dirk Hannemann mit zwei gewaltigen Fernschüssen den Schlussmann der Gastgeber, der aber nicht eingreifen musste (bzw. die Bälle auch nicht erreicht hätte) ...

In der zweiten Halbzeit blieben nur Dirk Hannemann und Matthias Großmann noch auf dem Platz - sonst kamen neun neue Kicker des VfB auf den Platz. Das Spiel wurde trotzdem nicht besser... Auch die "zweite Reihe" konnte sich (bis auf Marcel Gebhardt und Branko Marcetic) nicht unbedingt für einen Stammplatz aufdrängen. In der 51. Minute scheiterte Richard Baum mit einem schönen Schuss aus 16 Metern. Knappe zehn Minuten später zieht Olaf Renn aus 14 Metern von halb rechts über den SSV-Kasten. In der 69. Minute umkurvt Richard Baum seine Gegenspieler, scheitert dann aber völlig freistehend aus 5 Metern am eignen "Unvermögen". In der 74. Minute dann die kleine Erlösung - das 1:0: Nach Vorarbeit von Marcel Gebhardt zieht Libero Jörn Lenz aus 12 Metern entschlossen ab und trifft ins linke Eck. In der 80. Minute trifft Branko Marcetic nur den rechten Pfosten, bis vier Minuten später Nico Breitkopf mit dem 2:0 den Endstand erzielt. Nach einer Flanke von Matthias Großmann von links kommt Breitkopf aus 8 Metern zum Schuss und trifft genau den linken Innenpfosten und der Ball springt davon ins Tor.

Fazit: Ein Abend, den man ganz, ganz schnell vergessen sollte und der auch keine große Wertung zulässt. Nach drei Wochen ohne Punktspiel kann man die "Lustlosigkeit" an so einem schwülwarmen Abend durchaus verstehen ... Wie versprachen uns die meisten Kicker beim auslaufen: Am Samstag wird alles ANDERS! Und: 50 Prozent der Einnahmen aus diesem Spiel (Eintritt belief sich auf humane zwei Euro) gehen direkt an Eintracht Sermuth - eine wirklich gute Sache und viel schöner, als dieser Kick und die zahlreichen Mückenstiche!

(Spielbericht von Ronny John)

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