Freundschaftsspiel   Saison 2002/2003

FC Eilenburg

1

VfB Leipzig

2

Spieldaten
Datum 14. Januar 2003
Uhrzeit 14.00 Uhr
Spielstätte Ilburg-Stadion (Eilenburg)
Zuschauer 300
Schiedsrichter Flock (Schildau)
Torschützen 0:1 Blessin (6.), 1:1 Lotz (40.)
Gelb -
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
FC Eilenburg: VfB Leipzig:
Maik Kischko (ab 46. André Stocklauser) Gunnar Grundmann
Torsten Kühnast (ab 80. Björn Bergfeld) Jörn Lenz (ab 46. Lars Weißenberger)
Marco Lotz Torsten Jülich
Marcel Stolle Peter Freund
Sven Moritz Dirk Hannemann
Patrick Petzold Olaf Renn
Nico Bachmann (ab 58. André Hund) Marcel Gebhardt
Nico Knaubel Matthias Breitkreutz (ab 46. Jens Werner)
Christian Fischer Rock Embingou
Mario Schaaf Branko Marcetic
Ronny Delitzsch (ab 46. Marco Bothur) Alexander Blessin (ab 68. Peter-Sebastian Gunkel)
Trainer
Martin Polten Hans-Jürgen Dörner
   Interviews
Hans-Jürgen Dörner (VfB-Trainer) "Mit dieser Vorstellung kann ich nicht zufrieden sein. Bis zum Rückrundenstart gibt es viel Arbeit, uns fehlt vor allem Spielpraxis auf ordentlichen Plätzen. Man hat den Spielern heute die harte Trainingswoche mit Krafttraining angemerkt. In der zweiten Halbzeit wollte ich mit Torsten Jülich als Libero etwas probieren, da Jörn Lenz im ersten Spiel gesperrt ist. Mike Sadlo kam heute nur in der Zweiten Mannschaft zum Einsatz, der uns ja in den ersten drei Spielen wegen seiner Roten Karte fehlen wird!"
Martin Polten (FCE-Trainer) "Wir hatten am Anfang Probleme, erreichten dann lange Gleichwertigkeit! Gegen den FC Sachsen hatten wir nur eine Halbzeit gut mitgehalten, gegen den VfB heute fast das gesamte Spiel."
Jörn Lenz (VfB-Spieler) "Wir sind über den Platz geeiert, ein vernünftiger Spielaufbau war unmöglich und leider haben wir mal wieder bei einem Standard geschlafen!"
Wertung

2 Sterne (Eine wenig überzeugende Leistung des VfB, der sich zu wenig Chancen gegen defensiv eingestellte Gastgeber erspielt hatte!)

Diesmal leider keine Fotos und Videos vom Spiel verfügbar!

Spielbericht   

Bei Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt ging es heute nach Eilenburg, um unsere blau-gelben Goldfüßchen beim Testspiel gegen den einheimischen FC Eilenburg zu begutachten - am Ende stand es nur 1:1 (1:1) Unentschieden gegen den Landesligisten (5. Liga). VfB-Trainer Hans-Jürgen Dörner verzichtete auf den Einsatz von Torjäger Mike Sadlo (für die ersten 3 Spiele gesperrt / kam heute in der II. zum Einsatz), zudem fehlte Nico Kanitz weiter verletzt - nichtsdestotrotz sollten die Vorzeichen für einen (klaren) Sieg unserer Mannen sprechen. Beim Gegner liefen einige bekannte Gesichter auf, so unter anderem Torwart Maik Kischko und noch einige andere "vertriebene" Nachwuchsspieler.

Die offiziell 300 Zuschauer im Ilburg-Stadion (darunter um die 120 VfB-Fans) durften nach 6 Minuten die erste gefährliche Situation des Spieles sehen und auch gleich jubeln. Nach einer Flanke von Dirk Hannemann und Kopfballverlängerung (durch Jörn Lenz) brauchte Stürmer Alexander Blessin (gerade erst von einer Grippe wieder genesen) den Ball nur noch über die Linie zu schieben - und er hatte das geschafft, was ein Dutzend Dortmunder in unserem Bundesliga-Auswärts-Spiel nicht schafften - Maik Kischko war besiegt - es stand 1:0 für LOK und das Spiel schien seinen erwarteten Lauf zu nehmen - aber DENKSTE !!! Es wurde ein von beiden Seiten übervorsichtig geführtes Spiel - bei den einen lag es wohl am fehlenden Können, bei den anderen am fehlenden Willen - wer dabei war, weiß, man kann die Attribute sowohl für die eine als auch für die andere Mannschaft verteilen. Allein ein Peter Freund leistete sich in den ersten zehn Minuten drei ziemlich üble Stockfehler - doch damit stand er beiweiten nicht allein da. Ob es am Rasen lag oder die falschen Schuhe angezogen wurden - mit laufender Spieldauer durfte jeder Spieler auf dem Platz mal die Bekanntschaft mit dem Boden machen. So waren Chancen auf beiden Seiten Mangelware, bis ein Eilenburger plötzlich volley abzog - und der Ball wohl hinter der Linie gewesen sein soll - der Schiedsrichter Assistent sah das anders und lies weiterlaufen. In der 40. Minute dann nach einer Flanke ein dicker Klops von VfB-Keeper Gunnar Grundmann, der den Ball genau vor die Füße von Marco Lotz fallen ließ - der Eilenburger brauchte den Ball nur noch zum 1:1 einschieben. Verdient war er insoweit, als dass die Leipziger (hoffentlich) absolut unter Ihren Möglichkeiten spielten.

Zur zweiten Halbzeit wurden dann Jörn Lenz (Trainer Dörner testete Jülich als Libero) und Regisseur Matthias Breitkreutz (wieder Probleme mit dem Knie) ausgewechselt, für sie kamen Jens Werner und Lars Weißenberger. Jörn Lenz sprach noch ein paar Worte mit Kanitz (in Zivil vor Ort) und dem "Ich-kenn-in-Leipzig-jede-Kneipe-Markus-Aerdken" und verschwand aus dem Stadion. Zur zweiten Hälfte gibt es nur soviel zu sagen, dass das Gekicke bald nicht mehr anzusehen war. Bis auf zwei Freistöße von Hannemann, einen Kopfball von Rock Embingou gab es nur noch drei erwähnenswerte Situationen. Erstens ein Solo von Peter Freund, bei dem gleich zwei Gegner vor Ehrfurcht in die Knie gingen, er aber aus fünf Meter lieber zum Einwurf "klärte", als das Siegtor zu machen. Zweitens einen Schuss von Alexander Blessin an die Querlatte, da wollte sein Gegenspieler nichts nachstehen und hämmert den Ball gleich noch mal an das Gehäuse seines eigenen (!!!) Torwartes. Drittes und erlösendes Highlight dieses Kicks war dann der Schlusspfiff.

Fazit: An Hand der Chance wäre ein Sieg für die Leipziger schon verdient gewesen, aber es fehlte einfach heute am letzten Willen und so auch an der deutlichen Überlegenheit (der Klassenunterschied kam nicht richtig zum tragen). Alles in allem bleibt zu sagen, dass vor den Mannen um Trainer Hans-Jürgen Dörner noch eine Menge Arbeit in den nächsten zwei Wochen liegt, denn bis auf Rock Embingou, Alexander Blessin (der aber drei Großchancen vergab) und mit Abstrichen Dirk Hannemann (wieder mal etwas "übereifrig") in dieser Form wohl schon gegen den VfB Pößneck am 1. Februar schwer werden dürfte! Am kommenden Mittwoch folgt noch ein Testspiel beim SV Braunsbedra, bevor kommenden Samstag mit dem Chemnitzer FC aus der Regionalliga der Härtetest ins Bruno-Plache-Stadion kommt.

(Spielbericht von Michael "LOK-FANS BAVARIA" - Danke für weitere Infos auch an Stefan Krause und an den "Eilenburger")

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