Freundschaftsspiel   Saison 2002/2003

SV Braunsbedra

0

VfB Leipzig

2

Spieldaten
Datum 22. Januar 2003
Uhrzeit 17.00 Uhr
Spielstätte Sportanlage in Mücheln
Zuschauer 200
Schiedsrichter Simon (Merseburg)
Torschützen 0:1 Embingou (32), 0:2 Blessin (37.)
Gelb Keine!
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
SV Braunsbedra: VfB Leipzig:
Steve Richter Gunnar Grundmann (ab 46. Frank Schöne)
Milan Kmet Jörn Lenz (ab 65. Lars Weißenberger)
Torsten Stade (ab 68.Yves Herrmann) Torsten Jülich
Andre Schröder Peter Freund
Maik Patzner Dirk Hannemann (ab 65. Jens Werner)
Bernd Skupin Olaf Renn (ab 65. Frank Räbsch)
Tony Deichfuß Marcel Gebhardt
Danny Hein Matthias Breitkreutz (ab 65. Mike Sadlo)
Steffen Koziol Rock Embingou
Andreas Rosenhahn Branko Marcetic (ab 46. Nico Breitkopf)
Sven Seemann (ab 75. Linzert) Alexander Blessin (ab 46. Peter-Sebastian Gunkel)
Trainer
Volker Weise Hans-Jürgen Dörner
   Interviews
Hans-Jürgen Dörner (VfB-Trainer) "60 Minuten lang haben wir mit viel Biss und Tempo gespielt. Nach den Auswechslungen war aber ein Qualitätsabfall unverkennbar. Und natürlich muss unsere Chancenverwertung besser werden!"
Wertung

2 Sterne (Nach einer noch sehenswerten ersten Hälfte lief im zweiten Durchgang auf VfB-Seite nach vorne fast nichts mehr!)

14 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht   

Das kurzfristig von Rossbach nach Mücheln (5 km hinter Braunsbedra) verlegte Testspiel des VfB gegen den SV Braunsbedra endete bei ganz schwachen Lichtverhältnissen mit einem 2:0 (2:0) Erfolg des Oberligisten gegen den derzeitigen 7. der Verbandsliga Sachsen-Anhalt. Vor 200 Zuschauern in Mücheln (darunter ca. 10 VfB-Fans) war allerdings nur die erste Halbzeit etwas sehenswert. Dazu: Wie VfB-Trainer Dörner richtig erkannte glich das "Flutlicht" in Mücheln eher "Taschenlampen" - das Spiel genau zu verfolgen war fast unmöglich, ebenso der Versuch Fotos zu machen. Dazu war der Platz bei rund zwei Grad auch sehr schwer zu bespielen, aber die Leipziger erspielten sich im ersten Durchgang trotzdem eine Vielzahl von Chancen. Aber das alte Leid: Die VfB-Kicker verpassten es für klarer Verhältnissen zu sorgen, da die besten Torchancen ungenutzt blieben. Aber nun zum Spielverlauf:

VfB-Trainer Hans-Jürgen Dörner setzte wieder auf seine stärkste Formation von Anfang an. Es fehlten nur Matthias Großmann und Nico Kanitz, die beide noch verletzt sind. Im Sturm setzte Dörner auf das Duo Blessin - Marcetic! Bei Braunsbedra spielten mit Skupin und Dreifuß gleich zwei ehemalige VfB-Kicker! Die erste Großchance im Spiel vergab Regisseur Matthias Breitkreutz freistehend aus 10 Metern, nach toller Vorarbeit von Branko Marcetic, als er über den Ball schlug (16.). Stürmer Alexander Blessin machte es 60 Sekunden später, nach Vorarbeit von Olaf Renn von rechts, leider auch nicht besser - kleine Entschuldigung: Der Ball versprang bei den Bodenverhältnissen. In der 21. Minute bringt Marco Gebhardt von links einen Freistoß in Richtung langen Pfosten, wo Stürmer Branko Marcetic den Ball freistehend aus drei Metern tatsächlich noch neben das Tor setzt. Dann endlich doch der erste VfB-Treffer: Nach einem Freistoß von rechts durch Matthias Breitkreutz von der Außenlinie steigt Rock Embingou in der Strafraummitte aus 6 Metern am höchsten und nickt ohne Problem zum 1:0 ein. Fünf Minuten später ein Traumpass von Regisseur Breitkreutz über 40 Meter auf Stürmer Alexander Blessin, der sich seines Gegenspieler entledigt und aus knapp 10 Metern ins linke, lange Eck zum 2:0 trifft. Das war's in der ersten Halbzeit.

Im zweiten Durchgang verflachte das VfB-Spiel langsam durch die vielen Wechsel. Die mit beste Chance besaß Nico Breitkopf in der 52. Minute nach einem Eckball von rechts, doch der Kopfball aus 7 Metern strich knapp über die Querlatte. Zwei Minuten später zielt Peter-Sebastian Gunkel aus 12 Metern (unter starker Bedrängnis) über das Gehäuse von Keeper Steve Richter. In der 63. Minute zieht Peter Freund eine Flanke von rechts Richtung Strafraum, doch der Kopfball von Peter-Sebastian Gunkel aus 10 Metern war kein Problem für Schlussmann Richter. Die einzige Chance im Spiel für den Fünftligisten aus Sachsen-Anhalt besaß Andreas Rosenhahn in der 71. Minute durch einen Freistoß aus über 25 Metern, welcher von Ersatzkeeper Frank Schöne nur abgeklatscht werden konnte. Die erste und letzte Chance für Braunsbedra war zugleich auch die letzte Tormöglichkeit in einer müden zweiten Halbzeit.

Fazit: Ein "Dunkelspiel" ohne viele Erkenntnisse - in der Offensive werden leider weiter zu viele Chancen vergeben und auch im spielerischen Bereich gibt es noch einiges zu tun. Immerhin stand die Abwehr sicher. Zum Rückrunden-Auftakt am 1. Februar gegen Pößneck wird Torsten Jülich für den gelb-gesperrten Jörn Lenz Libero spielen und Lars Weißenberger als Verteidiger in die Deckung rücken. Pech: Mittefeldmann Nico Kanitz muss sich wahrscheinlich einer Leistenoperation unterziehen. Bester Leipziger an diesem Abend war wohl Rock Embingou - dahinter mit einigen Abstrich Matthias Breitkreutz. Von den Stürmern konnte am meisten Alexander Blessin überzeugen und auch Gunkel wirkte gegenüber Branko Marcetic einfach aggressiver und Torgefährlicher. Das "riecht" nach einem Sturm-Duo Blessin - Gunkel zum Saisonstart! Hoffen wir, dass uns der Test am Samstag mehr Aufschlüsse gibt ...

(von Ronny John)

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