Freundschaftsspiel   Saison 2003/2004

Hausdorfer SV

Hausdorfer SV

1

VfB Leipzig

VfB Leipzig

3

Spieldaten
Datum 29. Juli 2003
Uhrzeit 18.30 Uhr
Spielstätte Sportplatz Hausdorf
Zuschauer 200
Schiedsrichter Pöckelmann (Lindenthal)
Torschützen 0:1 Sadlo (19.), 0:2 Mittenzwei (53.), 1:2 Eichelkraut (66.), 1:3 Breitkopf (76.)
Gelb - Hannemann
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
Hausdorfer SV: VfB Leipzig:
1 Andre Wetzig (ab 46. 22 Rene Krasselt) 1 Frank Schöne
20 Jens Wuttke 10 Almedin Civa
3 Daniel Gierschick 5 Torsten Kracht (ab 80. 17 Thomas Spiotta)
4 Mario Seidel 4 Kevin Rienaß
5 Rene Eichelkraut (ab 87. 15 Daniel Kluge) 11 Dirk Hannemann
6 Sven Schütze 6 Olaf Renn (ab 59. 14 Sven Dobiasch)
7 Marko Nickel 21 Frank Räbsch (ab 65. 18 Marco Wenk)
8 Ludek Vesely 8 Sven Hartwig (ab 46. 12 Lars Lochasz)
9 Jan Plecity 13 Andreas Schwesinger
10 Ingmar Nehring (ab 71. 13 Norman König) 15 Christian Mittenzwei
17 Sven Silligmann (ab 24. 14 Ronny Kalbitz) 20 Mike Sadlo (ab 46. 9 Nico Breitkopf)
Trainer
Jochen Kunath Herman Andreev
   Interviews
Herman Andreev (VfB-Trainer) "Man konnte heute schon einige ordentliche Spielzüge sehen, allerdings fehlten noch die Cleverness vor dem Tor. Wir hatten das Spiel im Griff gehabt auf dieser fantastischen Anlage! Wir haben den Test wieder sehr ernst genommen und gegen einen sehr engagierten Gegner gespielt, der im Vergleich zu Wengelsdorf richtig gut war. Durch die Probleme im Abwehrbereich habe ich Civa zurückgezogen - da hat er schon oft gespielt. Mentor Miftari dürfte bis Samstag wieder fit sein! Vielleicht spielen wir sogar mit drei Spitzen, dass 3-4-3 hat mir heute gut gefallen. Nico Breitkopf konnte nach seiner Einwechslung gute Ansätze zeigen und die Vorarbeit von Frank Räbsch zum 2:0 war ganz stark!"
Wertung

2,5 Sterne (Ein verdienter Erfolg, trotz leichter Schwächephasen nach vielen Einwechslungen!)

32 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht   

Der VfB Leipzig gewann die Generalprobe vor dem Punktspielstart am Samstag bei Aufsteiger FC Erfurt-Nord durchaus verdient mit 3:1 (1:0) vor 200 Zuschauern beim guten Bezirksligisten Hausdorfer SV. Für viele VfB-Fans wurde aber die Anfahrt zur "Tortour", da die Umleitung in Bad Lausick einen direkt nach Grimma brachte und so für einen 30 km Umweg sorgte. Das schlimme: Dieser Umweg war gar nicht nötig, wie die "Einheimischen" berichteten! Durch einige Besetzungsprobleme in der Abwehr setzte Trainer Herman Andreev heute mehr auf die Offensive, die vor allem in der ersten halben Stunde überzeugen konnte, wo die Messestädter mächtig Dampf machten. In Durchgang zwei ließ der Druck leider etwas nach, was aber vor allem an den vielen Einwechslungen lag und einem gut mitspielendem Bezirksligisten (peilt in der neuen Saison den Aufstieg in die Landesliga an)! Ein neuer VfB-Keeper ließ sich bei angenehmen Temperaturen von 24 Grad auf der fantastischen Fußballanlage in Hausdorf noch nicht blicken - in den nächsten Tagen soll eine Entscheidung fallen. Die ist auch schon bei Jan Schmidt gefallen - die Neuverpflichtung wird an der Leiste operiert und erhält erst ab Oktober in Probstheida seinen Vertrag. Zum sportlichen:

Mentor Miftari fiel angeschlagen aus, genauso wie Jens Werner (Jochbein). Dafür rückte Almedin Civa ins Abwehrzentrum und Torsten Kracht neben Kevin Rienaß (der für Richard Baum spielte, der sich vor dem Spiel das Knie verdrehte) auf die Manndeckerposition. In der Offensive probierte es VfB-Trainer Andreev erneut mit drei Stürmern, was durchaus überzeugte. So ergab sich die erste VfB-Chance schon nach zwei Minuten, doch Christian Mittenzwei köpfte einen Flanke von Olaf Renn von links aus 20 Metern knapp drüber. Kurz darauf setzte sich Frank Räbsch auf rechts in Szene, doch den Seitfallzieher von Mike Sadlo rettet ein Hausdorfer-Abwehrspieler auf der Linie (10.). Sekunden später trifft Dirk Hannemann von der rechten Außenlinie den Außenpfosten per Freistoß! In der 15. Minute hebt Sven Hartwig den Ball genau in den lauf von Stürmer Mike Sadlo, doch HSV-Keeper Andre Wetzig hielt glänzend. Dann endlich das verdiente 1:0 für den VfB durch Mike Sadlo, nach einem Freistoß von Dirk Hannemann von rechts. Sadlo schaltete am kurzen Pfosten am schnellsten und versenkte aus 7 Metern! Zwei Minuten später flankt Olaf Renn von links, doch Andreas Schwesinger traf aus 10 Metern per Kopf nur die Querlatte. Danach passierte aber leider lange nicht viel, bis in der 44. Minute Marko Nickel den eingewechselten Ronny Kalbitz bediente, doch der HSV-Stürmer traf nur die Querlatte. Die letzte Chance in Halbzeit eins gehörte aber dem VfB, doch Andreas Schwesinger schoss aus 18 Metern drüber.

Im zweiten Durchgang traf der eingewechselte Nico Breitkopf gleich die Querlatte - leider setzte niemand nach vom VfB (51.). Zwei Minuten später dann aber das 2:0: Frank Räbsch setzt sich ganz stark auf rechts durch und legt auf den mitgelaufnen Christian Mittenzwei ab, der aus 10 Metern freistehend versenkte! In der 58. Minute köpft Andreas Schwesinger aus 10 Metern genau in die Arme des HSV-Keepers. Wenige Sekunden später streichelte ein Freistoß von Dirk Hannemann aus 18 Metern die Querlatte (59.) - dann bediente Torsten Kracht per 30-Meter-Pass Stürmer Nico Breitkopf, der aber von rechts aus spitzen Winkel am langen Pfosten vorbei schoss (64.). Dann die 66. Minute: Nach einem Patzer von Almedin Civa trifft Rene Eichelkraut aus 14 Metern zum 1:2 Anschluss für den Leipziger Bezirksligisten. In der 73. Minute verhinderte Frank Schöne dann sogar gegen Norman König (setzte sich gegen Kevin Rienaß durch) den Ausgleich! Danach aber wieder die Messestädter - nach Vorarbeit von Marco Wenk von rechts schießt der heute etwas unglückliche Andreas Schwesinger übers HSV-Tor (75.). Kurz darauf aber das 3:1 durch Nico Breitkopf, der nach einem tollen Solo (vernaschte drei Mann) aus 10 Metern traf. Den letzten "Höhepunkt" der Partie markierte Dirk Hannemann - der knapp an der Roten Karte vorbei geschlittert ist in der 89. Minute. Bei einem Freistoß für den VfB schupst  Jens Wuttke immer wieder Christian Mittenzwei aus der Mauer. Was "Hanne" aber gar nicht akzeptiert und Wuttke einfach mit beiden Händen zu Boden wirft. Schiri Pöckelmann aus Lindenthal zückte wegen dem Freundschaftsspiel nur Gelb - Glück gehabt Hanne!

Fazit: Der VfB überzeugte bei seiner Generalprobe zwar nicht auf ganzer Linie, doch sollte es mit einer Leistung wie in den ersten 30 Minuten und mehr Alternativen in der Abwehr auch für eine gelungne Punktspiel-Premiere am Samstag im Steigerwaldstadion in Erfurt reichen. Im Sturm dürften wohl Mike Sadlo und Andreas Schwesinger ihre Stammplätze sicher haben - Christian Mittenzwei kann aber noch hoffen, dass Andreev gegen den Aufsteiger mit drei Stürmern agiert. Dahinter stehen Sven Hartwig (Spielmacher), Olaf Renn und Frank Räbsch auf den Außenbahnen und Dirk Hannemann (halb links) fest. Almedin Civa dürfte bei einem fitten Mentor Miftari ins defensive Mittelfeld vorrücken. Aber vielleicht plant Trainer Andreev sogar mit Miftari und Kracht als Manndecker und Civa als Abwehrchef - davor Richard Baum. Lassen wir uns überraschen - es kribbelt schon bei allen! Was fiel noch auf: Vor allem die Eckbälle sorgten weiter viel selten für Gefahr - endlich gab's mal wieder eine normale Bratwurst und der von Dirk Hannemann umgestoßne Jens Wuttke fiel schon etwas länger durchs Meckern auf!

(von Ronny John)

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