04. Spieltag Landesliga Sachsen   Saison 2003/2004

VfB Leipzig

VfB Leipzig II

0

FC Lausitz Hoyerswerda

FC Lausitz Hoyerswerda

0

Spieldaten
Datum 07. September 2003
Uhrzeit 15.00 Uhr
Spielstätte Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 100
Schiedsrichter Jacobi (Dippoldiswalde)
Torschützen Fehlanzeige!
Gelb - Lange, Skrzypczak
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
VfB Leipzig II: FC Lausitz Hoyerswerda:
Bernhard Oelßner Mark Bartlomiejczyk
Stephan Franke Pawel Dzwonczyk
Peter Seikowski Tomek Skrzypczak
Thomas Spiotta Gerald Klews
Marco Wenk Michael Novak
Stephan Mann Vieria
Sven Dobiasch Sebastian Lange
Patrick Piontek (ab 46. Christian Fikus) Stefan Jank
Marc Ufer (ab 75. Andreas Streubel) Andreas Beyer
Marcel Noll Pasbrig
Benjamin Fraunholz (ab 80. Toni Hollmach) Pachero
Trainer
Michael Breitkopf Eric Meißner
   Interviews
Michael Breitkopf (VfB-Trainer) "Heute war sogar ein Sieg drin! In der ersten Hälfte war Hoyerswerda überlegen, im zweiten Durchgang wir. Wir hatten zwei Pfosten- bzw. Lattenschüsse und hätten einfach eine der Riesenchancen nutzen müssen. Trotzdem kann man mit einem Punkt gegen so eine starke Truppe durchaus leben."
Wertung

-

-

Spielbericht   

Die Zweite Mannschaft des VfB Leipzig kam am vierten Spieltag der Landesliga Sachsen zu Hause gegen den Oberliga-Absteiger FC Lausitz Hoyerswerda zu einem mehr als verdienten 0:0 Unentschieden! Im ersten Durchgang waren zwar die Gäste aus der Lausitz spielbestimmend, aber in der zweiten Halbzeit spielte fast nur noch der VfB und erarbeitete sich gleich zwei Riesenchancen. So traf erst Benjamin Fraunholz den Pfosten und wenig später Stephan Mann nur die Latte! Schade - aber gegen so eine starke Truppe kann man sicherlich auch mit einem Punkt leben, obwohl der zweite Saisonsieg ganz nah war. Leider konnten nur wenige Zuschauer diese Landesliga-Partie verfolgen, da fast zeitgleich die Erste in Grimma (1:2) gespielt hat ...

(von Ronny John)

Spielbericht von den "fcl-Supporters":

In Leipzig musste man aus der Not eine Tugend machen, denn durch die Sperren der vergangenen Spiele und noch ausstehende Pässe, war erneut Personalnot angesagt. Da vor allem dadurch Libero Szumnarski nicht dabei war, spielte man in Leipzig ganz einfach und mutig ohne die Liberoposition im direkten Eins-gegen-eins. Und wer die Besetzung liest, erkennt mit Andreas Beyer (1) einen 43-jährigen "Debütanten". Auch Pasbrig war erneut dabei und hatte sogar die Chance, die Hoyerswerdaer Führung zu erzielen. In Anbetracht dieser Umstände gewinnt der Teilerfolg in der Messestadt zwar noch an Wert, vor allem wenn man weiß, dass die FC Lausitz-Elf größtenteils die spielbestimmende Mannschaft war. Schon in der ersten Minute hatte Pachero das 1:0 auf dem Kopf, Lange hatte den Ball angefangen, spielte Novak an und der hatte den kleinen Portugiesen bedient. Bis zur Halbzeitpause reihten sich dann Chance an Chance und oft fehlte wirklich nur auch ein winziges Stückchen Glück. Lange fing immer wieder Bälle der Leipziger ab, schoss (20.) selbst danach knapp über die Querlatte. Drei Minuten später trug man ein Angriff bis zur Grundlinie vor, brachte den Rückpass und lange schoss aus 20 Metern knapp daneben. Danach lief eine Aktion über die rechte Seite durch Klews, deren Jank bediente und dessen Kopfball ging ebenfalls nur wenige Zentimeter daneben. Erneut Klews sorgte für den Grundlinienpass auf Pasbrig (32.) der aus acht Metern das Tor verfehlte. Nach 36 Minuten gelang den Leipzigern der erste nennenswerte Konter, der jedoch völlig ungefährlich blieb. Dafür gab es für den FC Lausitz bis zum Seitenwechsel noch drei klaren Gelegenheiten durch Klews und Pasbrig, bei denen zwei Mal der Leipziger Torwart Endstation war und ein Ball vorbeistrich. In den zwanzig Minuten nach der Pause kamen die Leipziger erstmals etwas besser ins Spiel und hatten dabei auch ihre größte Chance, als (52.) Frauenholz den Pfosten traf und Noll per Abpraller aus acht Metern nur auf einen FCL-Spieler traf. Nach der 65. Minute zeigte sich der FC Lausitz wieder als Herr der Lage und bestimmte nun bis zum Schlusspfiff die Partie. Nach 70 Minuten setzte Novak Pasbrig in Szene, doch der traf den Ball nicht voll, doch eine Minuten später lag dann das 0:1 in der Luft. Jank hatte eine langen Ball aufgenommen, hob den auch überlegt über den Torhüter, war aber im Pech, da das Leder nur die Latte traf. Zählt man das 0:0 aus personeller Sicht als Erfolg, so wäre auf Grund der Spielanteile auch ein Sieg gerechtfertig gewesen.

Zurück zu: Startseite     Saison-Übersicht     Fußball-Übersicht


Design / Inhalt: Lutz Heinrich und Ronny John     © 2003 by LH-creative