Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

1.FC Lokomotive Leipzig

2

 

VfK Blau-Weiß Leipzig

VfK Blau-Weiß Leipzig

3

Spieldaten
Datum 31. Juli 2004
Uhrzeit 10.30 Uhr
Spielstätte Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 639
Schiedsrichter Götze (Leipzig)
Torschützen 1:0 Kühn (4.), 2:0 Heusel (15.), 2:1 Werner (34.), 2:2 Wohlfahrt (60./Foulelfmeter), 2:3 Werner (71.)
Gelb R. Richter, Kühn, Heusel - A. Wolf
Gelb-Rot Keine
Rot Rochal (15./VfK)
Aufstellung
1.FC Lokomotive Leipzig: VfK Blau-Weiß Leipzig:
1 Michael Bänsch 1 Mirko Herrmann
6 Uwe Trommer (ab 74. 14 Stefan Lempke) 2 Stefan Rochal
7 Denis Winkler (ab 71. 17 Maik Richter) 3 Ronald Werner (ab 74. 11 Thomas Röpke)
11 Stefan Schreiber 4 Daniel Wolf (ab 46. 13 Benjamin Kobalz)
3 Daniel Nasada (ab 83. 12 Alexander Schöne) 5 Andre Wolf
5 Maik Hänisch 6 Sebastian Otto (ab 70. 7 Markus Brandt)
8 Heiko Hennig (ab 66. 4 Rocco Ganzenberg) 7 Markus Brandt (ab 46. 14 Andre Wohlfahrt)
9 Tom Franke 8 Michael Krahmer
10 André Kühn 9 Denny Rekos
2 René Heusel 10 Sergej Ritter
18 Ronny Richter (ab 46. René Roßberg) 11 Thomas Röpke (ab 46. 15 Christian Stein)
Trainer
Rainer Lisiewicz Ronald Werner
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Wir konnten heute zeigen, dass die Truppe auf jeden Fall Bezirksklasse-Format hat. Wir haben zwei sehr schöne Tore erzielt, haben dem Gegner dann aber zu viel Platz gelassen. Nach den vielen Wechseln fehlte etwas die Abstimmung und Michael Bänsch im Tor sah heute leider etwas unglücklich in seinen Aktionen aus. Stolz bin ich wieder, dass so viele Zuschauer am Samstag Vormittag den Weg nach Probstheida gefunden hatten - einfach toll!"
Wertung

2,5 Sterne (In der ersten Halbzeit ein sehr unterhaltsames und flottes Spiel. In der zweiten Hälfte fehlte wegen der großen Hitze das Tempo!)

42 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht   

Schade - bei strahlendem Sonnenschein verpasste der neue 1.FC Lokomotive bei der Heimpremiere im Bruno-Plache-Stadion gegen Bezirksklassist VfK Blau-Weiß Leipzig (mit dem ehemaligen VfB-Kicker Ronald Werner als Spielertrainer) knapp den ersten Erfolg. Am Ende verlor man vor stolzen 639 zahlenden Zuschauern (mehr als zum Beispiel ein Tage zuvor beim Test des FC Sachsen gegen Babelsberg im Zentralstadion waren) knapp mit 2:3 (2:1). Besonders im ersten Durchgang bot die Truppe von Trainer Rainer Lisiewicz ein tolles Spiel und führte verdient. Im zweiten Durchgang kämpfte man dann wieder mit der Kondition und leider erwischte auch Torwart Michael Bänsch nicht gerade seinen besten Tag.

Lok-Trainer Lisiewicz konnte heute erstmals auf Stürmer René Heusel und den offensiven André Kühn zurückgreifen. Dazu präsentierte sich auch Oldie Stefan Schreiber das erste Mal den Fans! Von der Stammformation fehlten heute noch Frank Wimberger (Urlaub), André Baranowski und Alexander Trute (Bund). Trotzdem legte man los wie die Feuerwehr: In der 4. Minute bediente der lauffreudige Tom Franke André Kühn auf der linken Seiten und der jagte die Kugel aus 7 Metern ins kurze Eck zum umjubelten 1:0. Knappe zehn Minuten später legte René Heusel nach: Heusel tauchte frei auf links vor Keeper Mirko Herrmann auf - der kommt aus seinem Kasten und Heusel lupfte die Kugel eiskalt ins lange Eck zum 2:0 - ein Traumtor! Bei den Gästen saß der Frust tief und Stefan Rochal rutschte der Spruch "Du Blinder" raus - Schiri Götze aus Leipzig zeigte sofort Rot. Man hatte allerdings von Außen auch etwas den Eindruck, dass diese Aussage nicht unbedingt dem Schiri gegolten hatte, sondern dem eignen Mitspieler (trotzdem eine grobe Unsportlichkeit - aber muss man das in einem Freundschaftsspiel so ahnden?!). Nun ging es bis zur Pause mit elf gegen zehn weiter! In der 27. Minute besaß René Heusel die Chance weiter zu erhöhen, dann die erste Chance für die Gäste durch Michael Krahmer - aber sicher pariert von Lok-Keeper Bänsch (29.). In der 34. Minute sah Bänsch dann allerdings nicht so gut aus: Oldie Ronald Werner jagte einen Freistoß aus 20 Metern ins lange, rechte Eck zum 1:2 Anschlusstreffer. Fünf Minuten später beinah das selbe Bild, doch diesmal senkte sich der Freistoß aus 22 Metern links vorbei. Die letzte Chance in einem sehr munteren ersten Durchgang gehörte aber wieder der "Loksche", doch ein kräftiger Schuss von Stefan Schreiber aus 18 Metern strich über die Querlatte.

Die zweite Halbzeit war dann durch viele Wechsel und durch die große Hitze geprägt - das Tempo senkte sich merklich. Blau-Weiß spielte übrigens nun mit elf Mann weiter, der 1.FC Lok stimmte Fair zu! Nach einer Stunde tauchte Denny Rekos frei vor Michael Bänsch auf, der ihm die Kugel aber noch vom Fuß nahm - trotzdem entschied der Schiedsrichter auf Foulelfmeter. Andre Wohlfahrt lief an und verwandelte sicher zum 2:2 Ausgleich! Dann die 65. Minute: Stefan Schreiber flankte, doch den Kopfball von René Heusel parierte VfK-Keeper Herrmann sicher. Dann wurde es ganz bitter: In der 71. Minute senkte sich ein Freistoß von Ronald Werner über Keeper Bänsch hinweg ins lange Eck zum 2:3. Blau-Weiß hatte die Partie doch tatsächlich gedreht ... Lok besaß noch zwei kleinere Chancen zum Ausgleich, am Ende jubelten aber die Gäste.

Fazit: Ein Remis wäre mehr als gerecht gewesen. Leider erwischte Torwart Michael Bänsch heute nicht seinen besten Tag, sonst hätte es zum ersten Erfolg des neuen 1.FC Lok reichen können. Besonders im ersten Durchgang gefielen die Lok-Kicker um Kapitän Uwe Trommer. Eine gute Leistung konnte man besonders André Kühn (man merkte ihm seine Landesliga-Erfahrung mehr als an), René Heusel und Tom Franke bescheinigen. Wir dürfen gespannt sein, wie sich der 1.FC Lok am Mittwoch beim Bezirksligisten SV Naunhof 1920 (wollen unbedingt hoch in Landesliga) schlägt. Beeindruckend die Zuschauerresonanz - einfach toll. Lok wird mehr und mehr zum Familienerlebnis ...

(von Ronny John)

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