Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

 

 

SV Naunhof 1920

0

1.FC Lokomotive Leipzig

1

Spieldaten
Datum 04. August 2004
Uhrzeit 18.30 Uhr
Spielstätte Sportplatz Clade (Naunhof)
Zuschauer 693
Schiedsrichter Grußer (Großlehna)
Torschützen 0:1 R. Richter (13.)
Gelb - Wimberger
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
SV Naunhof 1920: 1.FC Lokomotive Leipzig:
1 Jörg Barth 1 Michael Bänsch
2 Gunter Breitenborn 3 Daniel Nasada
3 Sven Birnbaum 15 Frank Wimberger
4 Matthias Zschau 4 Rocco Ganzenberg
5 Sven Braun 5 Maik Hänisch
7 Sandro Raschke 11 Mirko Stiller (ab 24. 12 Stefan Lemke / ab 68. 9 Maik Richter)
9 Heiko Schlüter 6 Denis Winkler
11 Heiko Pörschmann (ab 75. 16 Marcel Feske) 7 Tom Franke
13 Holm Beyer 8 Heiko Hennig
14 Robert Riczisi 13 René Roßberg
15 Christian Sobottka 18 Ronny Richter (ab 81. 17 Alexander Schöne)
Trainer
Steffen Ziffert Rainer Lisiewicz
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Es ist natürlich ein historischer Erfolg und man freut sich natürlich doppelt, da er gegen den bisher stärksten Gegner relativ überraschend kam. Ich habe Defensiv spielen lassen, da bei uns heute viele Stammkräfte fehlten. Wir haben auf Konter gelauert und einen hat Ronny Richter eiskalt vollendet. Auch unser Torhüter, Michael Bänsch, war heute fehlerfrei und hat richtig gut gehalten!"
Wertung

2 Sterne (Ein historischer Sieg - bei tollem Wetter. Lok verstand es gut, die Räume gegen den favorisierten Gegner eng zu machen - und Naunhof fand einfach kein probates Mittel!)

In der Galerie findet Ihr 43 Fotos vom Spiel!

Spielbericht   

Der historische Erfolg ist da: Beim wohl bisher stärksten Gegner SV Naunhof 1920 (Favorit auf den "Meistertitel" in der Bezirksliga) gelang der Truppe von Trainer Rainer Lisiewicz ein am Ende zwar glücklicher, aber umso mehr bejubelter 1:0 (1:0) Erfolg - zugleich der erste Sieg der Vereinsgeschichte der "neuen" Loksche! Nach dem Spiel ließen sich die stolzen Lok-Kicker von insgesamt 693 Zuschauern (bei 2,50 Euro Eintritt!) auf dem idyllischen Sportplatz Clade in Naunhof feiern - der "Lok-Boom" geht also auch bei strahlendem Sonnenschein und 30 Grad weiter. Durch den hohen Zuschaueransturm dauerte die Abreise auf dem kleinen Waldweg über eine halbe Stunde! Zum Spielverlauf:

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste heute wieder auf eine Menge seiner Stammkräfte verzichten. Neben Stefan Schreiber, Alexander Trute (Bundeswehr), René Heusel, André Kühn (Arbeit), fiel auch noch Oldie Uwe Trommer kurzfristig wegen einer Zerrung aus. Dafür präsentierte sich zum ersten Mal Frank Wimberger als umsichtiger Libero den Fans. Und ob die Spielerdecke nicht schon dünn genug war, verletzte sich auch noch Stürmer Mirko Stiller und musste nach knapp zwanzig Minuten ausgewechselt werden. Entsprechend überlegen präsentierte sich Naunhof (gespickt mit zahlreichen Oberliga-Kickern vom SV Grimma) in den Anfangsminuten. In der 12. Minute entschärfte der diesmal richtig starke Michael Bänsch im Lok-Kasten gleich zwei Schüsse des Gastgebers. Sekunden später aber großer Jubel bei den zahlreichen Lok-Fans: Nach einem langen Pass tauchte Ronny Richter frei vor Keeper Jörg Barth auf und der Lok-Stürmer zirkelte die Kugel eiskalt aus 10 Metern ins kurze Eck von der linken Seite. Riesenjubel danach natürlich bei Fans und den Spielern ... Nach dem etwas überraschenden Führungstreffer gestaltete der Elftligist die Partie nun auch etwas ausgeglichner. Besonders auffällig agierte zum Beispiel Frank Wimberger, der sich mit seinen lautstarken Kommandos und Beschwerden auch gleich eine Gelbe Karte vom Schiri Grußer aus Großlehna einhandelte. In der 34. Minute dann aber Glück für die Gäste, als Heiko Schlüter mit einem Kopfball aus 8 Metern nur die Querlatte traf und der Nachschuss von Robert Riczisi links vorbei strich. Mit dem Halbzeitpfiff rettete dann Keeper Michael Bänsch gegen den freien Heiko Schlüter!

Im zweiten Durchgang dann fast sogar das 2:0, doch Ronny Richter scheiterte frei an Keeper Jörg Barth und danach versuchte sich Stefan Lemke mit einem Seitfallzieher - leider bleib es nur beim Versuch (49.). In der 51. Minute entschärfte Michael Bänsch einen Freistoß von Sven Braun aus 20 Metern und kurze darauf zeigte er eine gute Reaktion gegen Robert Riczisi (54.). Lok konzentrierte sich natürlich jetzt nur noch auf die Abwehr, den die Kräfte schwanden immer mehr und entlastende Angriffe blieben mehr als Mangelware. So war es kein Wunder das Naunhof noch zu einigen guten Torchancen kam. So schoss Sven Braun aus 14 Metern nur knapp drüber (67.) oder es rettete der eigne Mann (Daniel Nasada) für den geschlagnen Michael Bänsch auf der Torlinie (69.). Auch ein "Kullerball" vom eingewechselten Marcel Feske war kein Problem für Lok-Keeper Bänsch. Als alle auf den Schlusspfiff warteten, versuchte sich Heiko Schlüter noch einmal mit einem Kopfball - doch zum Glück ging auch dieser Ball knapp vorbei. Danach kannte der Jubel keine Grenzen mehr und die Lok-Kicker bedankten sich mit einer Jubelwelle bei den Fans ...

Fazit: Ein historischer Erfolg! Auch wenn die Lok-Kicker heute teilweise viel Glück hatten (das fehlte bisher ja in den Testspielen gegen Eutritzsch oder Blau-Weiß), gab es danach viel zu feiern. Besonders Bemerkenswert: Ein Großteil der "Stammkräfte" der Loksche fehlten heute durch unterschiedliche Gründe und Kicker wie Maik Hänisch gingen auch noch angeschlagen in die Partie. Ein Extralob verdiente sich heute neben Libero Frank Wimberger, natürlich Keeper Michael Bänsch, der heute über sich hinaus wuchs und seine Fehler vom Spiel gegen Blau-Weiß wieder mehr als gut machte. Das nächste Freundschaftsspiel des 1.FC Lok steigt schon am kommenden Samstag, beim FSV Wacker Dahlen (Anstoß ist 15 Uhr im Stadion an der Strehlaer Straße)!

(von Ronny John)

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