Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

 

 

FSV Wacker Dahlen

0

1.FC Lokomotive Leipzig

1

Spieldaten
Datum 07. August 2004
Uhrzeit 15.00 Uhr
Spielstätte Stadion an der Strehlaer Straße (Dahlen)
Zuschauer 265
Schiedsrichter Kohllöffel (Zschaitz)
Torschützen 0:1 R. Richter (66.)
Gelb - Hänisch, M. Richter
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
SV Wacker Dahlen: 1.FC Lokomotive Leipzig:
1 Thomas Reichel 1 Michael Bänsch
2 Ronald Geißler 3 Daniel Nasada (ab 63. 15 Alexander Schöne)
3 Mike Limburg 11 Frank Wimberger
4 Rene Schneider 4 Rocco Ganzenberg (ab 46. 14 Holger Hartwig / ab 64. 2 Tomas Budzák)
5 Lutz Bretschneider 5 Maik Hänisch
6 Axel Kehle 6 Denis Winkler (ab 46. 17 Maik Richter)
7 Rene Fross 7 Tom Franke
8 Ronny Tatzenburg (ab 76. 13 Jörg Bretschneider) 13 René Roßberg
9 Mario Schaller (ab 60. 18 Peter Schmidt) 8 Heiko Hennig
10 Jan Kucher 18 Ronny Richter
11 Robert Müller (ab 80. 14 Stefan Schwenker) 10 Alexander Trute (ab 63. 12 Stefan Lemke)
Trainer
Bernd Lindner Rainer Lisiewicz
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Auch heute haben wieder 4 Stammspieler gefehlt und schon zur Halbzeit mussten wir kräftig wechseln. Deshalb kann man mit dem Ergebnis ganz zufrieden sein. Wir hatten viele klare Chancen uns herausgespielt und völlig verdient gewonnen. Alle haben sich gut reingehängt, bei den hohen Temperaturen!"
Wertung

2,5 Sterne (Strahlender Sonnenschein und ein verdienter Lok-Sieg - bei besserer Chancenauswertung wäre sogar mehr möglich gewesen!)

52 Fotos vom Spiel in der Galerie!

Spielbericht   

Nach dem historischen ersten Erfolg des neuen 1.FC Lokomotive Leipzig, legte die "Loksche" heute bei tropischen Temperaturen in Dahlen nach. Trotz besten Badewetters nahmen immerhin 265 Zuschauer den relativ weiten Weg in die Dahlener Heide (die Heimat von Lok-Trainer Rainer Lisiewicz - er begann bei Wacker mit 6 Jahren das Fußball spielen!) ins Stadion an der Strehlaer Straße (idyllisch gelegen in einem kleinen Hang) auf sich und sahen ein verdientes 1:0 (0:0) des Elftligisten gegen den Bezirksklassisten. Erneut trat Lok stark ersatzgeschwächt an, trotzdem hängte sich alle Kicker kräftig rein und erkämpfte sich den Erfolg. Zum Spielverlauf:

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste heute wieder auf die erfahrenen Uwe Trommer und Stefan Schreiber verzichten, dazu fehlten auch Stammkräfte wie René Heusel oder André Kühn. Während des Spiels verletzte sich auch noch Holger Hartwig - dafür kam Tomas Budzák, ein Tscheche, der eigentlich nur zum mittrainieren dabei ist, aber durch die dünne Personaldecke auch ran durfte. Die erste Chance im Spiel besaßen aber die Gastgeber durch Rene Fross, doch aus knapp 20 Metern klärte der wieder überzeugende Michael Bänsch noch zur Ecke. In der 10. Minute dann auch die erste gute Lok-Chance: Daniel Nasada setzte sich auf rechts durch, flankte Richtung langen Pfosten - doch Tom Franke segelte aus 4 Metern knapp am Ball und dem 1:0 vorbei. Kurz darauf versuchte sich Stürmer Ronny Richter aus 16 Metern, doch Keeper Thomas Reichel boxte die Kugel noch über die Querlatte (13.). Zehn Minuten später fasste sich Tom Franke aus 18 Metern ein Herz, doch im nachfassen konnte Thomas Reichel auch diesen Ball entschärfen. In der 35. Minute dann wieder eine Bewährungsprobe für Lok-Keeper Bänsch: Erst klärt er klasse gegen Mario Schaller und den Nachschuss von Lutz Bretschneider fingerte er noch zur Ecke.

Die zweite Hälfte begann mit Holger Hartwig und Maik Richter - und mit einer Lok-Chance: Nach der Flanke von Tom Franke von links wäre eigentlich aus 6 Metern das 1:0 fällig gewesen. Doch der Torheld von Naunhof semmelte leider knapp drüber (48.)! In der 51. Minute bediente Maik Richter Stürmer Alexander Trute, doch auch Trute schaufelte de Kugel aus 5 Metern noch über den Wacker-Kasten. Die Führung war längst überfällig ... Dann versuchte sich Libero Frank Wimberger mit einem Freistoß von der Strafraumgrenze, doch der Ball zischte knapp drüber (53.)! Dann die 66. Minute und endlich konnten die Lok-Fans jubeln: Nach einem dicken Patzer von Mike Limburg ist Ronny Richter hellwach und schiebt aus vier Metern cool ein. Danach passierte angesichts der hohen Temperaturen nicht viel - in der 77. Minute hätte Ronny Richter noch erhöhen können, doch der Torjäger (jedenfalls in der bisherigen Vorbereitung ;-) scheiterte wieder an Thomas Reichel im Wacker-Tor. Als nächstes gibt es nur noch den Schlusspfiff zu erwähnen (und das von Minute zu Minute mehr "härte" ins Spiel kam) und natürlich wieder die Jubel-Welle der Lok-Spieler mit den fröhlichen Fans.

Fazit: Ein verdienter Erfolg, der noch höher hätte ausfallen können. Lok konnte mit einigen guten Spielzügen überzeugen, aber das "Leistungsgefälle" im Team ist noch zu groß. Aber zu den Pflichtspielen kann Trainer Rainer Lisiewicz dann sicherlich auch wieder auf mehr Stammkräfte zurückgreifen. Das wichtigste ist ja auch: Alle Kicker auf dem Platz geben alles, was in ihren Möglichkeiten liegt, für den 1.FC Lok. Gute Szenen hatten heute wieder Frank Wimberger und Tom Franke, Ronny Richter entwickelt sich mehr und mehr zum Torjäger des 1.FC Lok und auch Torhüter Michael Bänsch blieb wieder fehlerfrei. Den nächsten Test gibt es am kommenden Donnerstag (19 Uhr) beim FC Bad Lausick II (8. Liga) im Stadion am Bad! Übrigens: Heute mussten die Lok-Fans 2 Euro (ermäßigt 1 Euro) Eintritt zahlen - dafür überzeugte aber auf jeden Fall die Versorgung (leckere Bratwurst, Abzüge aber durch die lasche Beilage - ein weißes Toast, statt einer ordentlichen "Semmel").

(von Ronny John)

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