Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

TSV 1886 Markkleeberg

TSV 1886 Markkleeberg

0

1.FC Lokomotive Leipzig

9

Spieldaten
Datum 15. August 2004
Uhrzeit 15.15 Uhr
Spielstätte Sportplatz "An der Möncherei" (Markkleeberg)
Zuschauer ca. 450
Schiedsrichter Duemke (Leipzig)
Torschützen 0:1 Heusel (10.), 0:2 Hänisch (11.), 0:3 R. Richter (13.), 0:4 Heusel (30.), 0:5 Aschir (40./Eigemtor), 0:6 Franke (45.), 0:7 R. Richter (51.), 0:8 Heusel (63.), 0:9 Bänsch (77./Foulelfmeter)
Gelb Beyer - R. Richter
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
TSV 1886 Markkleeberg: 1.FC Lokomotive Leipzig:
1 Silko Preuß (ab 46. 14 Ronny Hanke) 1 Michael Bänsch
2 Dirk Heyder 15 Frank Wimberger
3 Hady Al-Isawy 3 Maik Heinze
4 Thomas Reinicke 4 Holger Hartwig (ab 46. 9 Mirko Stiller)
5 Diego Meißner 6 Denis Winkler
6 Kai Wolfram 8 Heiko Hennig
7 Mahmoud Aschir 13 René Roßberg (ab 78. 11 Sebastian Müller)
8 Uwe Jettke 7 Tom Franke (ab 78. 12 Stefan Lemke)
9 Mohamed Aschir (ab 68. 12 Sebastian Schwemmer) 5 Maik Hänisch
10 Peter Beyer 10 René Heusel
11 Christian Geß (ab 81. 13 Karim Goudjil) 18 Ronny Richter (ab 78. 17 Maik Richter)
Trainer
Alexander Havenstein Rainer Lisiewicz
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Es war schon etwas wie warm schießen auf die 3. Kreisklasse. Jetzt wissen wir ungefähr, was für ein Niveau uns dort erwartet. Die Fans haben richtig schöne und auch kuriose Treffer gesehen. Ihnen hat es bestimmt Spaß gemacht und das ist ja das wichtigste! Die Spieler haben die Partie ernst genommen, so wie wir später auch die Punktspiele ernst nehmen müssen!"
Wertung

3,5 Sterne (Ein unterhaltsames Lok-Schützenfest bei schönem Wetter!)

In der Galerie findet Ihr 52 Fotos und 2 Videos vom Spiel!

Spielbericht   

Der erste Kantersieg für den neuen 1.FC Lokomotive Leipzig - und zugleich der 4. Sieg in Folge in einem Testspiel. Weiter so Jungs! Beim TSV 1886 Markkleeberg (2. Kreisklasse) gab es einen deutlichen 9:0 (6:0) Erfolg vor ca. 450 Fans (bei 2 Euro Eintritt) auf dem recht schönen Sportplatz "An der Möncherei". Chancen für einen noch deutlicheren Sieg waren da! Die Fans konnten zufrieden sein: Bei schönem Wetter sahen sie einige wunderschöne Treffer und auch sehr kuriose (so z.B. den Elfmetertreffer von Lok-Keeper Michael Bänsch, den Ronny Hanke schon entschärfte hatte - den Ball danach aber unerklärlicherweise wieder durch die Hände rutschen ließ). Zum Spielverlauf:

Das Spiel begann wegen dem hohen Zuschaueransturm mit 15 Minuten Verspätung - natürlich durfte auch ein riesiges Polizei-Aufgebot nicht fehlen. Lok-Trainer Rainer Lisiewicz konnte erneut nicht auf die gesamte Truppe zurückgreifen. So sonnt sich Oldie Uwe Trommer derzeit noch auf Gran Canaria, Alexander Schöne fällt zwei Wochen mit einem "dicken Fuß" aus, Stefan Schreiber (Arbeit) und Alexander Trute (Bund) fehlten ebenso, wie "Promotion-Arbeiter" André Kühn. Die erste Chance im Spiel sollte aber der Gastgeber haben, der jedenfalls von den Namen her, "international" besetzt war. In der 3. Minute entschärfte der souveräne Lok-Keeper Michael Bänsch einen Schuss von Christian Geß aus 14 Metern. Dann aber der Führungstreffer für die überlegnen Gäste: Hänisch legt von halb links für René Heusel auf und der trifft aus 6 Metern zum 1:0 (10.). Nicht einmal 60 Sekunden später fasst sich Mittelfeldmotor Maik Hänisch von der Strafraumgrenze ein Herz und jagte die Kugel ins rechte, obere Eck zum 2:0. Weiter ging das "Scheibenschießen" in Minute 13: Heiko Hennig marschiert durch das gesamte Mittelfeld, bedient den leicht abseitsverdächtigen Ronny Richter auf rechts und der versenkt in alter Torjäger-Qualität souverän aus 10 Metern zum 3:0. Dann kam etwas Ruhe in die Partie und in der 20. Minute konnte der "baumlange" TSV-Keeper Silko Preuß auch mal einen Ball richtig festhalten (von Ronny Richter aus 10 Metern). Das 4:0 folgte dann nach einer halben Stunde: Maik Hänisch hebt einen Freistoß überlegt aus 18 Metern auf Goalgetter René Heusel und der überlupft per Kopf den Keeper aus 8 Metern. Dann mal wieder Arbeit für Michael Bänsch, aber den Freistoß von Hady Al-Isawy aus 16 Metern entschärfte er souverän (39.). Die Lok-Fans konnten in der 40. Minute wieder richtig jubeln - und lachen: Nach einem Schuss von Frank Wimberger überköpft Mohamad Aschir aus 6 Metern den eignen Keeper - 0:5! Das 6:0 dann mit dem Pausenpfiff, als Tom Franke von rechts eine Flanke leicht abrutscht und die Kugel immer länger wird ... und im linken Eck einschlägt!

Die zweite Halbzeit begann mit einem Torwartwechsel beim Gastgeber und der neue Keeper Ronny Hanke führte sich gleich "prima" ein, als er über eine Rückgabe von Uwe Jettke "drüber schlägt", die Kugel aber gerade noch so am Außenpfosten vorbei geht (47.). In der 50. Minute trifft Tom Franke aus 7 Metern, nach einer Ecke, per Kopf den Innenpfosten. Knappe 60 Sekunden später legt René Roßberg für Stürmer Ronny Richter auf und dessen relativ "leichter Ball" kullerte aus 12 Metern ins rechte Eck zum 7:0. Das Zweistellige-Resultat rückte also immer näher! In der 56. Minute zeigte Lok-Keeper Bänsch bei einem Kopfball von Peter Beyer aus 8 Metern sein Können. Und in der 63. Minute erhöhte René Heusel mit seinem dritten Treffer des Tages auf 8:0. Kapitän Frank Wimberger spielte genau in den lauf von Heusel, der umkurvt ganz cool noch einen Gegenspieler und den Torhüter - und versenkte klasse aus spitzen Winkel. Knappe 15 Minuten später soll Tom Franke im Strafraum gehalten wurden sein und Schiedsrichter Duemke aus Leipzig zeigte sofort auf den Punkt. Zum Strafstoß - und dem kuriosesten Treffer der Partie - trat Lok-Keeper Michael Bänsch an. Der Ball schoss Richtung linkes Eck, TSV-Keeper Ronny Hanke bekommt den Ball aber zu fassen ... und drei Sekunden später lässt er die Kugel beim aufstehen wieder aus den Händen ins Tor rutschen. Das Gelächter war natürlich groß ... Positiv Nachricht aber noch für den Gastgeber: In den letzten Minuten konnte der zehnte Lok-Treffer verhindert werden!

Fazit: Das hat einfach Spaß gemacht. Tolles Wetter und einige schöne Treffer - und es gab auch jede Menge zu lachen. Weiter so Jungs! Die Lok-Fans und Spieler bekamen heute einen ersten Vorgeschmack auf die dritte Kreisklasse, wobei einige Gegner dort garantiert noch etwas schwächer sein werden. Und nicht auszudenken, wenn Lok mal mit der kompletten Truppe antreten kann. Am Mittwoch wartet beim FSV Krostitz (Anstoß 18.30 Uhr) dann ein anderes Kaliber auf die Lisiewicz-Truppe - dann heißt es wieder gegen die Bezirksliga die gute Form zu bestätigten. Und vielleicht sogar die Siegesserie beim Ex-Klub von Frank Wimberger fortzusetzen ...

(von Ronny John)

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