Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

SSV Stötteritz

SSV Stötteritz

3

1.FC Lokomotive Leipzig

1

Spieldaten
Datum 24. August 2004
Uhrzeit 18.30 Uhr
Spielstätte Südost-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 385
Schiedsrichter Funke (Leipzig)
Torschützen 1:0 Wulftange (4./Foulelfmeter), 2:0 Walther (12.) 2:1 R. Richter (54.), 3:1 Kretzschmar (80.)
Gelb Kretzschmar -
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
SSV Stötteritz: 1.FC Lokomotive Leipzig:
1 Marco Riedel 1 Michael Bänsch
2 Christian Kühn 10 Frank Wimberger (ab 10. 14 Colin Fischer)
12 Leonid Belyavskiy 3 Daniel Nasada (ab 80. 2 Holger Hartwig)
4 Patrick Piontek (ab 60. 15 Andreas Hagen) 12 Maik Heinze (ab 12. 4 Rocco Ganzenberg)
5 Markus Wulftange (ab 60. 16 Rudi Fregin) 6 Denis Winkler
6 Tobias Walther (ab 46. 14 Patrick Schöne) 9 Uwe Trommer (ab 46. 13 René Roßberg)
7 Ronald Rabich 8 Heiko Hennig
8 Alexander Becker 7 Tom Franke
9 Patrick Kretzschmar 11 Stefan Schreiber
10 Steffen Kurtz 10 Maik Hänisch
11 Ralf Karwatzky (ab 67. 13 Mark Kirstein) 18 Ronny Richter (ab 80. 15 Mirko Stiller)
Trainer
Frank Pohl Rainer Lisiewicz
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Der Schiedsrichter war eine einzige Katastrophe und hat vollkommen unnötig hier Hektik rein gebracht. Der Elfmeter war lächerlich - der Schiri hat der Partie die entsprechende Richtung gegeben! Am Anfang waren wir auch ungeordnet, da wir früh wechseln mussten. Schade das Wimberger wohl nun für Freitag ausfällt. Bei Trommer war es nur eine Vorsichtsmaßnahme! Wir hatten Gelegenheiten heute mehr Tore zu erzielen. Sonst bin ich ganz zufrieden - wir haben gut mitgehalten!"
Wertung

2 Sterne (Nach einer chaotischen Anfangsphase, verursacht von einem chaotischen Schiedsrichter, fand der 1.FC Lok gut ins Spiel und hielt gegen den Bezirksliga-Meister gut dagegen - es gab sogar Chancen zum Ausgleich!)

33 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht   

Härtest nach chaotischer Anfangsphase bestanden: Der 1.FC Lokomotive Leipzig verlor gegen den Bezirksliga-Meister SSV Stötteritz bei regnerischen Wetter im Südost-Stadion vor 385 Zuschauern (bei 3 Euro Eintritt) am Ende mit 1:3 (0:2). Wenn die Partie nicht mit so viel Hektik, Dank Schiedsrichter Peter Funke aus Leipzig, begonnen hätte, könnte sich die Truppe von Trainer Rainer Lisiewicz auch über ein noch knapperes Ergebnis freuen. Doch dazu gleich! Auf jeden Fall hielt der Elftligist sehr gut mit und dürfte für das Flutlicht-Pokalspiel gegen Böhlitz-Ehrenberg gewappnet zu sein. Der Reihe nach:

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste heute auf Stürmer René Heusel (Arbeit) verzichten, dafür kehrte Uwe Trommer aus seinem Urlaub in die Stammelf zurück. Trotzdem gab es am Anfang Ärger - Schiedsrichter Funke wollte unter anderem Maik Hänisch und Maik Heinze nicht spielen lassen, da die Spielerpässe noch nicht da sind (soll bis Donnerstag geklärt werden). Riesige Diskussionen, der Anpfiff verzögerte sich um zehn Minuten und Lok begann die ersten Sekunden mit neun Spielern! Später durften die beiden anderen dann doch noch aufs Feld ... Muss so etwas in einem Testspiel sein? Stötteritz nutzte auf jeden Fall das Chaos aus, um nach vier Minuten einen umstrittnen Elfmeter (Uwe Trommer soll gefoult haben) heraus zu holen. Ex-Profi Markus Wulftange trat an und traf sicher zum 0:1 (4.). Drei Minuten später die erste Lok-Chance, nach einer Flanke von Tom Franke von rechts, doch die direkt Abnahme von Stefan Schreiber landete aus 12 Metern neben dem Tor. Kurz darauf musste Oldie Frank Wimberger mit einer Oberschenkel-Zerrung ("Das hatte ich in meiner ganzen Karriere noch nicht!") ausgewechselt werden und wird wohl für Freitag ausfallen. Zwei Minuten später folgte auch noch Maik Heinze, nachdem Patrick Kretzschmar ihm per Ellenbogen einen Riss am linken Auge verpasst hatte. Im Chaos dann auch der zweite Treffer von Stötteritz: Tobias Walther zirkelte von der Strafraumgrenze einen Freistoß ins linke untere Eck zum 0:2 (12.). Dann fast das 0:3 aus Lok-Sicht, doch Schiri Peter Funke entschied beim Treffer von Alexander Becker auf Abseits (15.). Dann fing sich der Gast immer mehr und in der 22. Minute brachte Maik Hänisch von rechts einen Freistoß in den Strafraum, aber Denis Winkler zielte aus 7 Metern rechts vorbei. Nach knapp einer halben Stunde eine gute Chance für Alexander Becker, danach zieht Lok-Stürmer Ronny Richter leider nicht richtig durch und hob den Ball fast freistehend leider über das SSV-Tor von Marco Riedel (32.). In Minute 38 zischte ein Schuss von Ralf Karwatzky aus 14 Metern (nach einer Ecke) links vorbei. Dann ging es in die Kabinen ...

In der zweiten Hälfte präsentierte sich der 1.FC Lok richtig gut, obwohl Uwe Trommer zur Halbzeit vorsichtshalber ausgewechselt wurde. So schoss Stefan Schreiber, nach schöner Vorarbeit von Ronny Richter, freistehend aus 6 Metern am langen Pfosten vorbei (51.). Drei Minuten später traf dann unser Torjäger vom Dienst: Ronny Richter. Aus 12 Metern kam der Lok-Stürmer zum Schuss und traf aus 12 Metern ins lange, rechte Eck (Keeper Riedel sah nicht gerade gut aus) zum 1:2! Danach besaßen die Lok-Kicker sogar kleinere Chancen zum Ausgleich, bis Patrick Kretzschmar in der 69. Minute nur die Querlatte traf. Drei Minuten später bedient Ronny Richter den freien Maik Hänisch, aber der Mittelfeldspieler zögerte zu lange vor Keeper Riedel. In der 80. Minute dann eine Doppelchance für Patrick Kretzschmar: Erst scheiterte er aus 10 Metern am heute etwas unsicheren Michael Bänsch, Sekunden später war der kleine Kretzschmar, gegen den noch kleineren René Roßberg Kopfballsieger und traf aus 6 Metern zum 3:1 ins Eck. Die letzte Chance im Spiel dann noch mal für die Gäste aus Probstheida, als Tom Franke eine Solo startete - aber leider ein zu schwacher Abschluss (87.).

Fazit: Wenn die chaotische Anfangsphase nicht gewesen wäre, hätte sich der 1.FC Lok auch an einen noch knapperen Ergebnis freuen können. Der Elftligist hielt gut dagegen (wenn man die ersten 20 Minuten mal vergießt - wo viel Hektik im Spiel war und die Zuordnung besonders auf Rechtsaußen nie stimmte) und verkaufte sich doch recht "teuer". Trotzdem gab es schon stärkere Auftritte der neuen "Loksche" - es wurde zu wenig über die Außen gespielt und im Mittelfeld gab es heute teilweise ein Fehlpass nach dem anderen. Und man hatte den Eindruck, dass Stötteritz die Partie jeder Zeit in "Griff" hatte. Man kann aber trotzdem optimistisch in die Pokalpartie gegen Böhlitz-Ehrenberg gehen. Hoffentlich vor einer großen Kulisse - riesige A1-Poster sollen dabei helfen, die am Rande des Spiels verteilt wurden. Die Spannung steigt - die Spieler sind auf jeden Fall mehr als heiß ...

Übrigens: Wie am Rande des Spiels begannt wurde, brannte beim letzten Nachtflohmarkt ein Kühl-Aggregat des Diesel-Motors für die Flutlicht-Anlage durch - und das Licht ging aus. Die Anlage soll aber wohl bis Freitag repariert sein, zur Not müsste sie mit Strom aus dem normalen Stromnetz betrieben werden!

(von Ronny John)

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