Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

Eintracht Holzhausen

SC Eintracht Holzhausen

3

1.FC Lokomotive Leipzig

5

Spieldaten
Datum 31. August 2004
Uhrzeit 18.30 Uhr
Spielstätte Sportplatz am Arbeiterheim (Holzhausen)
Zuschauer 250
Schiedsrichter Hofmann (Leipzig)
Torschützen 0:1 R. Richter (16.), 0:2 Heusel (17.), 0:3 R. Richter (24.), 0:4 Heusel (39.), 1:4 Lattka (60.), 2:4 Tönnessen (68./Foulelfmeter), 3:4 Engelmann (81.), 3:5 R. Richter (86.)
Gelb Müller, Zimmer - Heusel, Roßberg
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
Eintracht Holzhausen: 1.FC Lokomotive Leipzig:
1 Marco Storch (ab 46. 1 Erhard Franz) 1 Michael Bänsch (ab 46. 21 Patric Hillie)
2 Michael Schmidt (ab 46. 12 Lattka) 2 Maik Heinze
3 Birk Apel (ab 46. 14 Oliver Bieländ) 8 Heiko Hennig
4 Jan Erfürth 3 Daniel Nasada (ab 46. 16 Alexander Schöne)
5 Jens Höppner 6 Denis Winkler (ab 24. 15 Holger Hartwig / ab 88. 9 Mirko Stiller)
6 Cornelius Engelmann (ab 82. 15 Sebastian Birgel) 4 Rocco Ganzenberg
7 Sebastian Müller (ab 61. 17 Enrico Zimmer) 7 Tom Franke (ab 76. 19 Stefan Lemke)
8 Stefan Behling 13 René Roßberg (ab 80. 17 Maik Richter)
9 Patrick Tönnessen 5 Maik Hänisch
10 Dirk Drischmann 18 Ronny Richter (ab 86. 11 Sebastian Müller)
11 Christian Ulbricht (ab 46. 13 Uwe Freitag) 10 René Heusel (ab 88. 6 Tomas Budzák)
Trainer
Rainer Storch Rainer Lisiewicz
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Wir haben heute zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Hätten wir mit der ersten Elf durchgespielt, wäre das Ergebnis sicherlich deutlicher ausgefallen. Die Jungs waren auch etwas platt! Aber wir haben im ersten Durchgang wieder einige schöne Treffer gesehen ..."
Wertung

2 Sterne (Die Fans sahen zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten - aber besonders nervte der Dauerregen!)

In der Galerie findet Ihr 28 Fotos vom Spiel!

Spielbericht   

Dauerregen - mittlerweile das "typische" Lok-Wetter (zur Erinnerung, auch beim Pokalspiel hatte es in Strömen geregnet)! Und auch diesmal siegte der 1.FC Lok wieder gegen einen Stadtligisten. Vor 250 Zuschauern auf dem Sportplatz am Arbeiterheim in Holzhausen gewannen die Schützlinge von Rainer Lisiewicz, nach einer schwachen zweiten Halbzeit, mit 5:3 (4:0) gegen die heimische Eintracht. Hätte die erste Elf durchgespielt, wäre sicherlich ein deutlicheres Ergebnis möglich gewesen - aber den "Rasen" in Holzhausen musste man auch eher als übelsten Acker bezeichnen.

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste diesmal auf die routinierten Stefan Schreiber, Uwe Trommer (beide verhindert) und auf den angeschlagnen Frank Wimberger verzichten. Dafür räumte heute Heiko Hennig als Libero und Kapitän hinten auf. Das Spiel begann zunächst sehr verhalten - und der heimische Achtligist hielt gut mit und besaß am Anfang sogar die besseren Torchancen. Erst hatte Sebastian Müller das 1:0 auf dem Fuß, aber Michael Bänsch im Lok-Kasten hielt stark (9.), kurze Zeit später köpfte Dirk Drischmann aus 8 Metern noch rechts vorbei. Dann aber die "Loksche" - und die nutzte ihre erste Möglichkeit eiskalt aus. Nach einem schlimmen Abwehrpatzer tauchte Stürmer und Torjäger Ronny Richter alleine vor dem Eintracht-Keeper Storch auf und traf überlegt zur 1:0 Führung (16.). Knappe 60 Sekunden später erhöhte Sturmpartner René Heusel mit Chance Nummer zwei auf 2:0 (nach einer Flanke von Maik Hänisch von links, traf Heusel aus 6 Metern). Das 3:0 folgte in der 24. Minute: Denis Winkler (zog sich bei der Aktion eine leichte Oberschenkel-Zerrung zu) legte für Ronny Richter auf, der von halb links den rechten Innenpfosten traf und von dort ins Tor sprang. Knappe 15 Minuten später zeigte René Heusel sein ganzes Können, als Marco Storch etwas unmotiviert aus seinem Kasten kam und Heusel mit einem schönen Heber aus spitzen Winkel von rechts, ins linke Eck traf - ein toller Treffer zur souveränen 4:0 Führung. Ein erneutes Schützenfest deutete sich also an ...

In der zweiten Halbzeit durfte sich Ersatzkeeper Patric Hillie den Fans präsentieren - und zeigte gleich in der 47. Minute eine nette Flugeinlage. In der 52. Minute scheiterte Ronny Richter mit einer Großchance am Ersatzkeeper Erhard Franz. Kurz darauf verkürzte der Gastgeber durch den eingewechselten Lattka, der von halb rechts aus 10 Metern traf (60.). In der 65. Minute brachte Maik Hänisch eine Flanke von rechts Richtung langen Pfosten, doch Mittelfeldspieler Tom Franke streichelte die Kugel aus 6 Metern um Millimeter am linken Außenpfosten vorbei. In der 68. Minute zeigte Schiedsrichter Hofmann von Eintracht Süd nach einem umstrittnen "Foul" von Alexander Schöne an Cornelius Engelmann auf den Punkt. Patrick Tönnessen trat an und traf sicher ins linke Eck zum 2:4. Bei der Loksche ging nach den zahlreichen Auswechslungen kaum noch etwas zusammen. So verkürzte der Gastgeber sogar in der 81. Minute noch auf 3:4, als eine abgerutschte Flanke von Cornelius Engelmann von rechts, unhaltbar für Patric Hillie, im langen Eck einschlug. Für ein etwas deutlicheren Erfolg sorgte dann einer unser Torschützen vom Dienst - Ronny Richter mit Treffer Nummer drei des Spiels. René Heusel flankte von halb links und am langen Pfosten drückte Ronny aus 10 Metern die Kugel gegen den linken Innenpfosten zum 5:3 Endstand.

Fazit: Ein durchaus verdienter Erfolg, trotz einer ganz schwachen zweiten Halbzeit. Die Lok-Kicker wirkten noch sehr platt und die vielen Einwechslungen (wie sagt man so schön) taten dem Spielfluss der Loksche auch nicht gerade gut. Überzeugend wieder unsere zwei Torjäger: Ronny Richter und René Heusel - auch Heiko Hennig und Maik Hänisch liefen heute wieder viel fürs Team. Am Sonntag dürfen wir uns sicherlich dann aber auf eine vollständige und top motivierte Lok-Mannschaft freuen, die sich dann sicherlich auch wieder 90 Minuten lang für ihren Verein zerreißen wird. Erfreulich allerdings vor allem: Die Fusion soll nun perfekt sein - mehr dazu am Mittwoch ins Leipzigs Presse (vorher wollen wir hier natürlich nix verraten ;-)!

(von Ronny John)

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