Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

TSV Lobstädt 1863

TSV Lobstädt 1863

2

1.FC Lokomotive Leipzig

3

Spieldaten
Datum 08. September 2004
Uhrzeit 18.15 Uhr
Spielstätte Glück-Auf-Sportplatz (Lobstädt)
Zuschauer 485
Schiedsrichter Lickfeldt (Geithain)
Torschützen 0:1 Müller (9.), 0:2 Müller (28.), 1:2 Ziegert (75.), 2:2 Schuster (82.), 2:3 Wimberger (84.)
Gelb - Nasada
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
TSV Lobstädt 1863: 1.FC Lokomotive Leipzig:
1 Denis Leidner (ab 46. 17 Alexander Günther) 21 Patric Hillie
2 Maik Melzer 2 Maik Heinze (ab 63. 14 Mirko Stiller)
3 Karsten Baum 19 Frank Wimberger
4 Jens Zeiser 3 Daniel Nasada
5 Jürgen Müller 6 Denis Winkler
6 Robby Schuster 4 Rocco Ganzenberg
7 Dirk Lietsch 15 Holger Hartwig (ab 74. 9 Stefan Lemke)
8 Daniel Engelhardt 13 René Roßberg
9 Marco Ziegert (ab 46. 14 Sven Gittgen / 74. 9 Marco Ziegert) 11 Stefan Schreiber
10 Sebastian Eidner (ab 46. 12 Maik Hohenstedter) 18 Ronny Richter (ab 63. 17 Maik Richter)
11 Marcel Stange (ab 46. 13 Raik Forberg) 12 Sebastian Müller
Trainer
Kai Hinz Rainer Lisiewicz
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "In anbetracht der Personalsituation kann ich zufrieden sein. Ich habe mich besonders über die zwei Treffer von Sebastian Müller gefreut. In der zweiten Halbzeit haben wir etwas den Faden verloren, aber Dank eines tollen Freistoßtreffers durch Frank Wimberger noch verdient gewonnen!"
Wertung

2 Sterne (Besonders im zweiten Durchgang ein recht müder Kick - aber kein Wunder: Beim 1.FC Lok fehlte über die Hälfte der Stammelf!)

23 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht   

Nach dem glorreichen Punktspielauftakt im Bruno-Plache-Stadion gegen den SV Leipzig 1910 II (17:1 vor über 5.600 Fans) stand für den 1.FC Lok nun wieder ein Testspiel auf dem Programm. Diesmal ging es zum TSV Lobstädt 1863, in der Nähe von Borna - die Jungs von Kai Hinz kicken in der Regionalliga Borna/Geithain (=der Leipziger Stadtliga), also Liga acht. Am Ende gewann die Loksche vor immerhin 485 Fans auf dem schmucken Glück-Auf-Sportplatz (idyllische gelegen) noch mit 3:2 (2:0), obwohl über die Hälfte der Stammelf gefehlt hatten. Besonders im zweiten Durchgang sahen die Fans einen mehr als müden Kick - immerhin stimmte das Wetter, obwohl es am Ende doch recht kühl wurde ;-) Kurz zum Spielverlauf:

Die Liste der "Ausfälle" beim 1.FC Lok waren lang - genauso wie die Gründe der Ausfälle. So fehlten mit Maik Hänisch, Tom Franke und Heiko Hennig (verletzte sich gestern beim Training und fällt wohl auch am Sonntag aus) gleich das ganze kreative Mittelfeld. Zum Glück das Stefan Schreiber auf dem Weg zurück aus München in Lobstädt "vorbei schauen konnte". Im Tor bekam diesmal Patric Hillie eine Chance über 90 Minuten, da Stammkeeper Michael Bänsch noch leicht angeschlagen war. Im Sturm durfte Sebastian Müller für den verhinderten René Heusel ran und in der Abwehr war zum Glück Chef Frank Wimberger dabei. Dafür fehlte Kapitän Uwe Trommer wegen seiner Oberschenkelzerrung. Aber nun endlich zum Spiel:  Die Loksche glänzende gleich mit perfekter Chancenauswertung. Nach neun Minuten verwandelte Sebastian Müller die erste Chance im Spiel - und das gleich mit einem Tunnel durch die Beine von Keeper Leidner aus 5 Metern (Vorarbeit Frank Wimberger). In der 15. Minute dann die erste Großchance für den Gastgeber: Robby Schuster bringt den Ball von links flach in den Strafraum, wo Marco Ziegert völlig freistehend Patric Hillie genau in die Arme schoss aus acht Metern - Glück gehabt! Kurz darauf dann ein super Reflex von Hillie - und wieder war es Marco Ziegert, der diesmal aus 9 Metern abzog (22.). Und was machte die Loksche - genau, die Tore: Chance Nummer zwei, Tor Nummer zwei. René Roßberg erkämpfte sich im Mittelfeld den Ball, Ronny Richter suchte von links seinen Sturmpartner Sebastian Müller im Strafraum und der schob locker aus 7 Metern ins leere Tor zum 2:0 ein. Sehr gut herausgespielt ... Zehn Minuten später sorgte Geburtstagskind Ronny Richter mit einem Schuss aus 20 Metern für etwas Unterhaltung (sicher gehalten), bevor auf der Gegenseite Sebastian Eidner einen Freistoß aus knapp 20 Metern über das Lok-Tor setzte (40.). In der 42. Minute traf  TSV-Stürmer Marco Ziegert dann sogar noch die Querlatte aus 6 Metern (Vorarbeit Marcel Stange). Wie gesagt, fast perfekte Chancenverwertung des 1.FC Lok im ersten Durchgang ...

Anfangs der zweiten Hälfte wechselte der Gastgeber durch - und damit verschwand auch jegliches Tempo aus der Partie. Bis zur 65. Minute dauerte die Langeweile - doch der völlig freie Maik Hohenstedter setzte einen Konter frei links am Tor vorbei. Zehn Minuten später dann aber doch der verdiente Anschlusstreffer - der gerade wieder eingewechselte Marco Ziegert köpft aus 8 Metern, nach einem Eckball (Patric Hillie flog am Ball vorbei) ins leere Tor zum 1:2. In der 82. Minute dann sogar der Ausgleich - per Freistoß aus 22 Metern. Robby Schuster hielt einfach mal drauf, Keeper Hillie zeigte keine Reaktion und da war es passiert. Aber so leicht gab's sich die "Loksche" auch an diesem Abend nicht geschlagen: Kurz vor dem Strafraum holte man einen Freistoß, ganz zentral, heraus. Genau das richtige für Frank Wimberger - der streichelte die Kugel aus knapp 20 Metern genau ins linke Eck zur erneuten Führung (84.). Zwei Minuten später noch einmal Freistoß für die Gäste, doch ein Geschoss von Stefan Schreiber aus knapp 30 Metern entschärfte Keeper Günther noch im nachfassen.

Fazit: Ein Muster (Sieg) ohne Wert - es fehlte einfach an den richtigen Erkenntnissen. Man sah das einige Ersatzspieler der Loksche leider noch nicht soweit sind, während sich Sebastian Müller im Sturm immerhin einiges an Selbstvertrauen holte. Nun freuen wir uns einfach auf Sonntag - sicherlich auf einem fast ausverkauften Sportplatz in Seehausen.

(von Ronny John)

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