Freundschaftsspiel   Saison 2004/2005

Fortuna Leipzig

SV Fortuna Leipzig

2

1.FC Lokomotive Leipzig

0

Spieldaten
Datum 14. September 2004
Uhrzeit 18.00 Uhr
Spielstätte Fortuna-Stadion (Leipzig)
Zuschauer 257
Schiedsrichter Petzch (Bennewitz)
Torschützen 1:0 Gliffe (28.), 2:0 Hermsdorf (77.)
Gelb Fleißner -
Gelb-Rot Keine
Rot Keine
Aufstellung
Fortuna Leipzig: 1.FC Lokomotive Leipzig:
1 Rene Koslowski (ab 46. 22 Patrick Moritz) 21 Patric Hillie
2 Enrico Göthel 2 Maik Heinze (ab 77. 8 André Baranowski)
3 Sebastian Kraus 19 Frank Wimberger
4 Felix Griffe 3 Daniel Nasada (ab 68. 17 Maik Richter)
5 Sven Wittenbecher 8 André Baranowski (ab 60. 6 Denis Winkler)
6 Matthias Grüber (ab 60. 13 Thomas Hänsgen) 4 Rocco Ganzenberg (ab 60. 14 Colin Fischer)
7 Andreas Lobsch 7 Tom Franke
8 Daniel Fleißner 5 Maik Hänisch
9 Patrick Hermsdorf 11 Stefan Schreiber (ab 75. 18 Ronny Richter)
10 David Ramp (ab 68. 12 David Moritz) 18 Ronny Richter (ab 60. 16 Alexander Trute)
11 Sven Spyra (ab 73. 14 Frank Albrecht) 12 Sebastian Müller (ab 74. 15 Stefan Lemke)
Trainer
René Koslowski Rainer Lisiewicz
   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer) "Man hat heute schon den Unterschied zur Bezirksliga gesehen. Durch die vielen Torchancen, war der Sieg der Fortuna auf jeden Fall verdient. Wir hatten aber auch zwei, drei Möglichkeiten um hier noch einen Treffer zu erzielen. Wichtig war, dass alle etwas Spielpraxis bekommen haben - aber jetzt bin ich erst einmal froh, dass wir unter der Woche keine weiteren Testspiele mehr haben."
Wertung

2 Sterne (Fortuna gewann verdient - und der 1.FC Lok konnte seine wenigen Chancen nicht effektiv genug nutzen!)

In der Galerie findet Ihr 27 Fotos vom Spiel!

Spielbericht   

Fortuna war an diesem Abend eine Nummer zu groß für Elftligist 1.FC Lok Leipzig! Die Truppe von Trainer Rainer Lisiewicz verlor im weiten Rund des Fortuna-Stadions in Paunsdorf vor 257 Zuschauern mit 0:2 (0:1) gegen den Bezirksligisten. Fortuna verdiente sich den Erfolg durch zahlreiche Großchancen, während die Loksche das erste Mal in der "jungen Geschichte" ohne eignen Torerfolg blieb. Was besonders auffiel: Ein Hase sorgte für Erheiterung bei seinem "Platzsturm" und der gute Fortuna-Stadionsprecher "glänzte" mit tollen Durchsagen. Zum Spielverlauf:

Lok-Trainer Lisiewicz konnte heute nach langer Verletzungspause wieder auf Abwehrspieler André Baranowski zurückgreifen und auch Stürmer Alexander Trute war mal wieder mit von der Partie bei der ehemaligen "BSG Lok-Ost" (so hieß die Fortuna zu DDR-Zeiten). Dafür fehlte Torjäger René Heusel und im Tor bekam Patric "Perle" Hillie wieder eine Chance. Beim Gastgeber stand natürlich der ehemalige VfB-Keeper und jetziger Spielertrainer René Koslowski im Mittelpunkt. Doch der bekam zunächst wenig zu tun... Die erste Chance im Spiel besaß Patrick Hermsdorf, nach Vorarbeit von Andreas Lobsch, mit einem Schuss aus 18 Metern (3./links vorbei). 120 Sekunden später versuchte sich David Ramp mit einem Torschuss und am langen Pfosten springt Sebastian Kraus am Ball und dem frühen 1:0 vorbei (5.). Zehn Minuten später endlich auch die erste Lok-Chance: Stefan Schreiber prüfte aus 16 Metern René Koslowski - aber sichere Beute für den Fortuna-Schlussmann. In der 25. Minute drischt Tom Franke nach einem Konter die Kugel aus 19 Metern an die Querlatte - schade, aber diesen Angriff (4 Lok-Spieler gegen zwei Abwehrspieler) hätte man eigentlich besser ausspielen können. Kurz darauf dann die Fortuna-Führung: Nach einer Eingabe von David Ramp von links, fliegt Lok-Keeper Patric Hillie am Ball vorbei und Felix Gliffe kann ohne Probleme aus 6 Metern zum 0:1 einköpfen (28.). Kurz vor der Halbzeit legt Patrick Hermsdorf für Andreas Lobsch auf, doch völlig freistehend schießt er links vorbei (43.). Dann ging es in die nur fünfminütige Pause ...

Im zweiten Durchgang ließ Spielertrainer Koslowski Nachwuchskeeper Patrick Moritz im Fortuna-Tor ran - der gleich durch einen Kopfball von Tom Franke aus 7 Metern (nach einer Ecke) geprüft wurde und die Kugel sicher festhielt (48.). Dann wieder die Fortuna, doch Sven Spyra zielte aus 16 Metern übers Lok-Tor (62.). 120 Sekunden später bediente Andreas Lobsch per Hacke David Ramp, der aber völlig frei aus 9 Metern am gut reagierenden Patric Hillie scheiterte. Kurz darauf noch mal der Gastgeber, doch Patrick Hermsdorf wieder viel zu ungenau im Abschluss - und aus 12 Metern klar drüber (68.). Dann die 77. Minute: Nach dicken Abwehrschnitzern bekommt Patrick Hermsdorf plötzlich die Kugel und trifft frei aus 9 Metern zum 2:0 Endstand. Die letzte Chance (nachdem ein Hase für Erheiterung sorgte, der quer übers Spielfeld flitzte) im Spiel besaß Tom Franke, aber aus 20 Metern rechts vorbei (83.). Sekunden später pfiff der Schiri fast sieben Minuten zu früh ab - Warum, wusste keiner!

Fazit: Ein verdienter Fortuna-Sieg! André Baranowski zeigte seine Erfahrung in der Abwehr, ihm fehlte aber noch die Spielpraxis - genauso wie Stürmer Alexander Trute. Leider gab es auch wieder zwei, drei Verletzungen zu beklagen: Daniel Nasada und Maik Heinze erwischte es und dazu noch Stefan Schreiber mit einer kleinen Zerrung. Deshalb ist es wohl besser so, dass es erst einmal das letzte Testspiel unter der Woche war. Am Sonntag (15 Uhr) steigt in der 3. Kreisklasse dann das Heimspiel gegen den Tabellenletzten Paunsdorf Devils. Und Trainer Rainer Lisiewicz versprach heute eine dicke Überraschung, in Form einer "Neuverpflichtung", für Sonntag. Wir dürfen also gespannt sein ...

(von Ronny John)

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