10. Spieltag 3. Kreisklasse Staffel 2 Saison 2004/2005

1.FC Lokomotive Leipzig

Turbine Leipzig II

12

 0


Spieldaten
Datum
18. Dezember 2004
Uhrzeit
13.15 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
2.226
Schiedsrichter
Hoffmann (Eintracht Süd)
Torschützen
1:0 Franke (15.), 2:0 Schreiber (16.), 3:0 Hänisch (18.), 4:0 Winkler (21.), 5:0 Hänisch (26.), 6:0 R. Richter (27.), 7:0 Heusel (40.), 8:0 Heusel (69.), 9:0 R. Richter (70.), 10:0 R. Richter (72.), 11:0 Trommer (74.), 12:0 Heusel (75.)
Gelb
- Hessel, Thurm, Valdman
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1.FC Lokomotive Leipzig
Turbine Leipzig II
1 Michael Bänsch (ab 77. 21 Patric Hillie)
1 Heiko Jahn
19 Frank Wimberger
12 Christopher Thurm
4 Andre Baranowski (ab 56. 3 Daniel Nasada)
3 Ronny Erolms (ab 46. 13 Stenley Hessel)
6 Denis Winkler
4 Max Putschkov
2 Mike Heinze (ab 73. 17 Colin Fischer)
15 Robert Bähr
9 Uwe Trommer
6 Rene Eichner
7 Tom Franke
7 Christian Elsässer
11 Stefan Schreiber
8 Andre Schilde (ab 41. 5 Pierre Schrader)
5 Maik Hänisch
9 Mike Dörre (ab 46. 14 Yevgenij Valdman)
18 Ronny Richter
10 Ronny Jahn
10 René Heusel
11 Alexander Diete

Trainer
Rainer Lisiewicz
Ronny Grolens

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Es war ein rund um gelungner Abschluss der Hinrunde. Tolle Stimmung und tolle Tore - was will man bei diesen Temperaturen mehr!"

Wertung

3,5 Sterne (Unterhaltsamer Abschluss, einer tollen Lok-Hinrunde - auch wenn es am Anfang der zweiten Halbzeit etwas Leerlauf gab!)

In der Galerie findet Ihr 75 Fotos und 3 Videos vom Spiel!

Spielbericht

Der 1.FC Lokomotive verabschiedete sich mit einigen Geschenken in die (kurze) Winterpause! Im Nachholspiel gegen Turbine Leipzig II gab es vor 2.226 Zuschauern (darunter knapp 60 Turbine-Fans im Gästeblock) einen deutlichen 12:0 (7:0) Erfolg der Loksche. Die Zuschauer sahen einige tolle Treffer und wurden trotz Temperaturen um drei Grad (plus eisigen Wind) bestens unterhalten - trotz etwas Leerlauf am Anfang der zweiten Halbzeit. Die Mannschaft bedankte sich vor dem Spiel mit einem riesigen Plakat bei den Fans, verschenkte nach dem klaren Erfolg 40 Trikots an die tollen Lok-Fans und gab anschließend fleißig Autogramme in der Turnhalle - dazu verteilte ein Weihnachtsmann fleißig kleine Geschenke und die Nummerngirls präsentierten sich im "Weihnachts-Outfit". Dazwischen verwöhnte die Loksche ihre Fans mit 12 schönen Treffern - während sich Turbine an diesem Tag nicht gerade viele Freunde in Probstheida geschaffen haben dürfte (besonders Alexander Diete wurde nach einem kleinen Duell mit René Heusel ständig ausgepfiffen). Leider gab es auch etwas trauriges zu berichten: Die führende Fangruppierung "Inferno Lok Leipzig" verabschiedete sich heute von allen Lok-Fans mit einer riesigen Pyro-Show und einem langen Plakat ("Aufhören ist keine Schwäche - sondern eine Stärke - Inferno dankt ab") - die Gruppierung wird leider aufgelöst (die Hintergründe sind der Redaktion zwar bekannt, wir überlassen es aber den Infernos ein offizielles Statement abzugeben).

Trainer Rainer Lisiewicz musste heute kurzfristig auf Stammspieler Heiko Hennig (Grippe) verzichten - dafür rückte Mike Heinze ins Team. Die Gäste aus Dölitz (Goethesteig) überraschten, trotz eines 9. Platzes, mit einem Torverhältnis von 20:24 Treffern - ein deutliches Zeichen, für eine gute Abwehr. Und die bekam gleich in den ersten Minuten einiges zu tun - so scheiterte Torjäger René Heusel in der 4. und 5. Minute gleich doppelt. In der 9. Minute brachte René Heusel einen Freistoß von links in den Strafraum, doch Ronny Richter beförderte die Kugel am kurzen Pfosten aus 6 Metern knapp am Tor vorbei. Fünf Minuten später zirkelte Heusel eine Ecke in den Strafraum, dort stieg Sturmglatze Richter am höchsten und traf per Kopf leider nur die Querlatte. In der 15. Minute war der Bann, dann endlich gebrochen. Eine Flanke von links, beförderte Tom Franke per halben Pressschlag, ins linke, untere Eck aus 12 Metern zum 1:0 - Turbine-Keeper Heiko Jahn wirkte dabei nicht gerade sicher. Und der Schlussmann der Gäste durfte wenige Sekunden später gleich noch einmal hinter sich greifen - Stefan Schreiber zirkelt aus 16 Metern den Ball ins linke, untere Eck zum 2:0 (16.). In der 18. Minute konnte Mittelfeld-Techniker Maik Hänisch auf 3:0 erhöhen. René Heusel bediente per Hacke (!) Ronny Richter, der scheiterte zwar an Torhüter Heiko Jahn - doch im Nachschuss traf Hänisch aus 7 Metern ins leere Tor. Der Turbine-Keeper warf danach frustriert seine Mütze weg ... Seine Laune sollte in der 21. Minute noch schlechter werden, als Denis "Fußballgott" Winkler per Bogenlampe aus 15 Metern zum 4:0 traf. Fünf Minuten später bediente Stürmer René Heusel von links den freien Maik Hänisch, der aus zentraler Position aus 7 Metern verwandeln konnte - 5:0 (26.). Wenige Sekunden später durften die Lok-Fans erneut jubeln - diesmal traf Sturmglatze Ronny Richter. Er war frei auf rechts durch, scheiterte zunächst an Keeper Jahn, doch im nachsetzen traf Richter aus spitzen Winkel zum 6:0. Das Scheibenschießen wurde danach für einige Minuten unterbrochen ... Erst Maik Hänisch, Vorarbeit Heusel, sorgte in der 38. Minute wieder für richtige Gefahr - doch Hänisch schaufelte die Kugel aus 10 Metern übers Tor. Den Halbzeitstand von 7:0 stellte dann Torjäger René Heusel selbst her. Frank Wimberger setzte sich schön auf links durch und am langen Pfosten traf Heusel ohne Probleme aus Nahdistanz. Kurz vor dem Halbzeitpfiff von Schiedsrichter Hoffmann (Eintracht Süd) bekam Heusel Sonderapplaus von Trainer Rainer Lisiewicz, nach einem spektakulären Seitfallzieher (der aber leider übers Tor strich).

In Halbzeit zwei war zunächst etwas der Schwung raus - trotz einiger Großchancen. So zirkelte René Heusel in der 47. Minute einen Freistoß aus 20 Metern an die Querlatte und in der 56. Minute gleich doppeltes "Lok-Pech". Erst kratzte eine verunglückte Flanke von Uwe Trommer von links an der Querlatte, Sekunden später traf Mike Heinze aus 5 Metern nur den rechten Pfosten. Drei Minuten später bedient Geburtstagskind Tom Franke von rechts, René Heusel in der Strafraummitte - doch aus 9 Metern übers Tor. In der 63. Minute spielte Heusel, nach einer Ecke, Sturmpartner Ronny Richter frei, dessen strammen Schuss aus 12 Metern entschärft aber Turbine-Keeper Heiko Jahn. Dann die 69. Minute - und endlich durften die Lok-Fans wieder richtig jubeln. Erneut war René Heusel, nach einem schwachen Abschlag des Keepers, allein auf das Gäste-Tor unterwegs - diesmal behielt der Torjäger aber die Nerven und verwandelte aus 11 Metern clever zum 8:0. Nun fielen die nächsten Treffer fast im Minutentakt. 70. Minute: Tom Franke schaltete auf rechts wieder seinen Turbo ein, bediente am kurzen Pfosten Ronny Richter, der im zweiten Versuch (aus spitzen Winkel) zum 9:0 vollendete. 72. Minute: Ronny Richter traf aus Nahdistanz zum umjubelten 10:0 (sein 32. Treffer in dieser Saison). Das Ziel "zweistellig" war endlich erreicht! Aber es wurde weiter geballert ... 74. Minute: Turbine-Keeper Heiko Jahn brüllte aufs Feld "Geht doch richtig drauf" und in der selben Sekunde schlägt ein "Strich" von Kapitän Uwe Trommer aus 16 Metern im Gäste-Tor ein. 75. Minute: Torjäger René Heusel durfte seinen 36. (!) Saisontreffer dann fast ohne Gegenwehr bejubeln - 12:0 aus passenden 12 Metern! In den Schlussminuten war die Loksche zwar weiter klar überlegen, doch Treffer wollten nicht mehr fallen. Die besten Gelegenheiten besaß Libero Frank Wimberger in der 87. Minute zwei Mal per Freistoß kurz hinter der Strafraumgrenze. Einmal ging der Ball aber in die Mauer und das andere Mal, knapp drüber! Und: Trainer Rainer Lisiewicz verteilte noch zwei schöne, vorzeitige "Weihnachtsgeschenke". Erst kam Colin Fischer nach längerer Pause wieder ins Spiel, dann bekam noch Ersatzkeeper Patric Hillie etwas Spielzeit.

Fazit: Ein unterhaltsamer und würdiger Abschluss der Hinrunde der Loksche. Die Lok-Kicker schickten die Fans mit teilweise sehr schönen Treffern in die kurze Winterpause - den am 29. Dezember nimmt die Lokomotive gleich bei zwei Hallenturnieren Fahrt auf. Einmal in Riesa und fast zeitgleich in Markkleeberg (Karten dafür gibt es jetzt nur noch im "Treibhaus" am Torgauer Platz - die Geschäftsstelle ist bis 4. Januar im "Urlaub"). Das nächste Pflichtspiel in der 3. Kreisklasse steht übrigens schon am Freitag, den 21. Januar auf dem Programm. Da geht es unter Flutlicht im Nachholspiel gegen den Boxklub Eintracht II! Wir wünschen allen Lok-Fans schon einmal ein besinnliches Weihnachtsfest ...

(von Ronny John)