Halbfinale "4. Chemie-Cup" in Halle  Saison 2006/2007
1.FC Lokomotive Leipzig

Hallescher FC

1. FC Lokomotive Leipzig
2 0

Spieldaten
 
Datum
29. Juli 2006
Uhrzeit
15.00 Uhr
Spielstätte
Kurt-Wabbel-Stadion (Halle)
Zuschauer
1.100
Schiedsrichter
-
Lämmchen (Meuselwitz)
Torschützen
1:0 Döring (13.), 2:0 Endres (19.)
Gelb
- Hensgen
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
Hallescher FC
1. FC Lokomotive Leipzig
1 Matthias Küfner 
1 Jan Evers
4 Pawel Wojtala
17 Holger Krauß
10 Christian Fährmann
7 Sven Dobiasch
2 Robert Pietsch
19 Anton Köllner
18 Philipp Wanski (ab 36. 15 Christian Kamalla)
4 René Ledwoch
11 Uwe Sokolowski
 
3 Marcel Hensgen (ab 34. 21 Sascha Hoffmann)
6 Marcel Geidel (ab 28. 7 Torsten Kühnast)
2 Robert Sommer (ab 39. 16 Felix Diener)
9 Manuel Endres
5 Eric Eiselt
7 Torsten Kühnast (ab 29. 20 Alexander Gleis)
14 Kevin Rienaß
13 Sven Döring (ab 23. 8 Maik Kunze)
10 René Heusel (ab 43. 15 Sven Hellmund)
22 David Quidzinski
11 Christopher Blümel

Trainer
René Müller
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Halle war cleverer - da hat man den Klassenunterschied gesehen. Eigentlich hätten wir noch 60 Sekunden in Führung gehen müssen!"

Wertung

3 Sterne (Muntere 45 Minuten, die der HFC verdient gewonnen hat. Aber was wäre passiert, wenn die Loksche nach 65 Sekunden in Führung gegangen wäre ,,,)

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Spielbericht

"4. Chemie-Cup" in Halle - 1. Teilnahme des Kultklubs aus Leipzig. Der 1. FC Lok im Kreis der "Großen" aus Oberliga (HFC), Regionalliga (Union Berlin) und 2. Liga (Maastricht/Holland). Im ersten Halbfinale vor gut 1.000 Zuschauern im altehrwürdigen Kurt-Wabbel-Stadion ging es gleich gegen den Gastgeber aus Halle. Gut 200 mitgereiste Fans aus der Messestadt versuchten Stimmung zu machen - das Interesse im HFC-Fanblock hielt sich dagegen in Grenzen (was auch von Gastgeber-Seite bemängelt wurde).

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste vor allem auf Mittelfeldmann Stephan Knoof (Arbeit) verzichten - dazu fehlten Kai Metzner und Thomas Wetzig verletzt. Christoph Milkau und Matthias Polefka fehlten wegen Urlaub (Mallorca). Beim Gastgeber spielten mit Endres, Fährmann, Wojtala und auch Maik Kunze einige bekannte Namen (teilweise aus der Bundesliga). Doch die erste Großchance besaß der Außenseiter aus Liga sechs - nach 65 Sekunden flankte René Ledwoch von links, Eric Eiselt kommt in der Mitte aus 7 Metern zum Kopfball - doch Matthias Küfner im HFC-Kasten hält glänzend. Das war die Chance! Danach spielte nur noch Halle. In der 10. Minute foulte Holger Krauß HFC-Angreifer Manuel Endres. Den fälligen Freistoß von Philipp Wanski aus 18 Metern lenkte Keeper Jan Evers noch zur Ecke. Drei Minuten später war Manuel Endres dann auf rechts frei durch - sieht den mitgelaufenen Sven Döring. Döring mit dem Rücken zur Wand packte den "Hackentrick" aus und traf aus 10 Metern zum 1:0. Nur sechs Minuten später sollte es für die Loksche noch schlimmer kommen. Tolle Flanke von rechts, am kurzen Pfosten stieg Manuel Endres am höchsten und nickte aus 8 Metern zum 2:0 ein. Halbzeit ...

Im zweiten Durchgang wechselte Halle kräftig durch - blieb aber weiter spielbestimmend. Trotz tropischer Temperaturen! In der 28. Minute tauchte Philipp Wanski frei vor Lok-Torhüter Jan Evers auf, doch aus 10 Metern rettete der Neuzugang aus Grimma. Sechs Minuten später wieder eine Flanke von rechts. Alexander Gleis probierte es mit einem Fallrückzieher, doch knapp rechts vorbei. Das war's dann auch ... Das zweite Vorrunden-Spiel entschieden die Gäste aus den Niederlanden, der MVV Maastricht, mit 1:0 gegen Regionalliga-Aufsteiger Union Berlin für sich (trotz Unterzahl, wegen einer Roten Karte).

Fazit: Der 1. FC Lok zog sich gegen den Oberligisten gut aus der Affäre - doch der HFC war dann doch eine Nummer zu groß und war vor allem vor dem Tor abgeklärter. Nun durften sich die Gäste aus der Messestadt im kleinen Finale beweisen ...

(von Ronny John)