Spiel um Platz 3 "4. Chemie-Cup" in Halle  Saison 2006/2007
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Union Berlin

1. FC Lokomotive Leipzig
2 1

Spieldaten
 
Datum
29. Juli 2006
Uhrzeit
17.00 Uhr
Spielstätte
Kurt-Wabbel-Stadion (Halle)
Zuschauer
1.100
Schiedsrichter
-
-
Torschützen
1:0 Benyamina (8.), 2:0 Teixeira (36.), 2:1 Blümel (43.)
Gelb
Göhlert -
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Union Berlin
1. FC Lokomotive Leipzig
1 Jan Glinker 
1 Jan Evers
9 Salvatore Rogoli
17 Holger Krauß
14 Sebastian Bönig
18 Dirk Hänisch
17 Torsten Mattuschka
19 Anton Köllner
7 Christian Streit (ab 23. 20 Markus Zschiesche)
4 René Ledwoch
18 Daniel Schulz
 
23 Pierre Trinko (ab 23. 12 Mathias Hellmund)
5 Christian Stuff (ab 23. 19 David Bergner)
15 Sven Hellmund (ab 33. 2 Robert Sommer)
26 Andreas Biermann (ab 23. 3 Steven Ruprecht)
5 Eric Eiselt (ab 23. 21 Sascha Hoffmann)
22 Karim Benyamina
14 Kevin Rienaß (ab 23. 3 Marcel Hensgen)
15 Daniel Göhlert
10 René Heusel
25 Daniel Teixeira
16 Felix Diener (ab 33. 7 Sven Dobiasch)

Trainer
Christian Schreier
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Das erste Tor haben wir wieder selbst geschossen. Gegen Union war mehr drin. Wenn René Heusel nur eine seiner beiden Großchancen genutzt hätte. Schade - aber wir haben uns gut geschlagen und sogar viel Applaus von der Tribüne bekommen!"

Wertung

2,5 Sterne (Zumindest ein Remis wäre drin gewesen - doch ein dicker Abwehrbock brachte die Loksche wieder schnell in Rückstand!)

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Spielbericht

Spiel um Platz 3 - das normale ist eingetreten. Der 1. FC Lok Leipzig traf im "kleinen Finale" auf Regionalliga-Aufsteiger 1. FC Union Berlin. Das heizte besonders beide Fanlager auf (die sich teilweise sogar vor dem Stadion tummelten). Am Ende siegten die Hauptstädter mit 2:1 (2:0) gegen den Sechstligisten. Trotzdem gab es viel Applaus von der Tribüne - inklusive den verdienten Ehrentreffer von Christopher Blümel. Aber der Reihe nach ...

Gegenüber dem Halbfinale wechselte Trainer Rainer Lisiewicz kräftig durch und zunächst entwickelte sich sogar ein recht ausgeglichnes Spiel. Bis zur 8. Minute - Kevin Rienaß in der eignen Hälfte am Ball. Rückpass auf Keeper Jan Evers - war jedenfalls geplant. Statt dessen landete der Ball bei Union-Stürmer Benyamina und drin war das Ding (1:0). Drei Minuten später rettete dann Evers erfolgreich gegen Torschütze Benyamina. In der 17. Minute bester Angriff des 1. FC Lok in diesem Turnier. Holger Krauß mit einem langen Ball auf Felix Diener auf links, der direkt zu Torjäger René Heusel. Doch der "Fußballgott" wurde aus 12 Metern gleich doppelt abgeblockt. Kurz vor dem Pausenpfiff ein schneller Freistoß von Holger Krauß auf René Heusel. Der taucht frei vor Keeper Jan Glinker, doch probierte es aus 10 Metern mit dem kunstvollen Heber, statt die Kugel am Schlussmann flach vorbei zu schieben.

Die zweite Halbzeit begann gleich mit einem schnellen Union-Konter über links, doch Benyamina schoss links vorbei. In der 36. Minute dann das 0:2 - Konter über Markus Zschiesche, der direkt zu Teixeira und der Union-Torjäger versenkte sicher aus 8 Metern. Am Ende noch der Ehrentreffer für die tapferen Lok-Kicker. Freistoß von Rechtsaußen. Christopher Blümel trat an - und traf direkt ins rechte, untere Eck zum 1:2.

Fazit: Der 1. FC Lok schlug sich als Außenseiter tapfer - doch am Ende gewann die Favoriten, da sie vorm Tor einfach abgezockter waren. Dazu kamen in jedem Spiel leider zwei schlimme, individuelle Abwehr-Patzer. Am Mittwoch steht nun bei Blau-Weiß Leipzig (18.30 Uhr) der nächste Test an. Bevor es am Freitag zum "Fusions-Spiel" nach Torgau (19.00 Uhr) geht. Übrigens: Den Primacom-Cup beim 4. Chemie-Cup holte sich Gastgeber Hallescher FC, nach einem 3:2 Erfolg (nach Elfmeterschießen) gegen den MVV Maastricht.

(von Ronny John)