Freundschaftsspiel  Saison 2006/2007
1.FC Lokomotive Leipzig

SV Espenhain 91

1. FC Lokomotive Leipzig
0 7

Spieldaten
 
Datum
22. August 2006
Uhrzeit
18.30 Uhr
Spielstätte
Otto-Heinig-Stadion (Espenhain)
Zuschauer
ca. 250
Schiedsrichter
-
-
Torschützen
0:1 Ledwoch (3.)
0:2 Engler (46.)
0:3 S. Hellmund (66.)
0:4 Engler (73.)
0:5 Eiselt (77.)
0:6 Hänisch (78.)
0:7 Engler (80.)
Gelb
Keine
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
SV Espenhain 91
1. FC Lokomotive Leipzig
16 Enrico Neumann (ab 46. 1 Stefan Löffler)
1 Jan Evers (ab 46. Christoph Milkau)
2 Andreas Lehmann
14 Kevin Rienaß (ab 46. 19 Sascha Hoffmann)
3 Marko Ansorge
18 Dirk Hänisch
4 Patrick Schützhold
17 Holger Krauß
5 Michael Geißler
7 Sven Dobiasch (ab 46. 12 Matthias Hellmund)
6 Ralph Pahlig (ab 46. 13 Steffen Lehmann)
 
15 Sven Hellmund
7 Michael Wiedemann
4 René Ledwoch (ab 46. 23 Pierre Trinko)
8 Daniel Holger (ab 46. 12 Carsten Schulz)
3 Marcel Hensgen
14 Tino Dienel (ab 46. 9 Stephan Liedmann)
5 Eric Eiselt
10 Falk Hültscher
11 Christopher Blümel (ab 46. 16 Felix Diener)
11 Sascha Riemer
2 Robert Sommer (ab 46. 21 Rico Engler)

Trainer
Günter Lehmann
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
Wenn man den nicht ganz optimalen Platz bedenkt und unsere Abschlussprobleme im ersten Abschnitt, bin ich zufrieden. Als den Gegner die Kraft verließ, fielen noch die Tore. Ich freue mich besonders für Rico Engler, der nach dieser schweren Verletzung heut wieder dreimal getroffen hat.

Wertung

2,0 Sterne (Ein gutes Testspiel mit Trainingscharakter, indem wohl einzig die Chancenauswertung als Mangel genannt werden muss.)

Einige Fotos vom Spiel folgen in Kürze!

Spielbericht

Auf einem holprigen Geläuf gelang dem 1.FC Lok Leipzig ein 7:0 Testspielerfolg beim SV Espenhain 91. Petrus meinte es mit dieser kurzfristig angesetzten Partie nicht sehr gut und bescherte den circa 250 Zuschauern eine Menge Regen. Allerdings war der moderate Eintrittspreis von 2,50 Euro eine positive Ausnahme für die sonst arg geschröpften treuen Fans. Über 90 Minuten bestimmte der Bezirksligist das Geschehen eindeutig und erzielte dann ab Minute 66 die längst fälligen Treffer.

Gleich von Beginn an wurde der in der Regionalliga Geithain/Borna (ähnlich Leipziger Stadtliga) spielende Gastgeber unter Druck gesetzt. Sven Dobiasch flankt von links in den Strafraum und René Ledwoch versenkt die flache Hereingabe überlegt ins Eck. Standesgemäße Führung nach nur drei Minuten. Ganze 120 Sekunden später spielt Marcel Hensgen den Ball steil in die Spitze, dort nimmt ihn Robert Sommer schön mit und schiebt das Leder völlig frei vor Enrico Neumann neben den Kasten. Weiter ging es mit dem Dauerdruck und die Mischung aus Unvermögen und Pech in der Chancenverwertung erreichte Höchstpunkte. Christopher Blümel brach auf rechts bis zur Grundlinie durch und spielte den Ball auf den Fuß von Marcel Hensgen. Akt 1 des absoluten Pechvogels des Tages war eingeläutet, er schoss aus fünf Metern klar drüber (13. Minute). Nun war Christopher Blümel über links aktiv und flankte herein. Sven Hellmund fehlten nur zwei bis drei Zentimeter an Körpergröße und der zweite Treffer wäre gefallen (15.). Als nächstes war Kevin Rienaß an der Reihe, der von der Grundlinie einen flachen Ball von Eric Eiselt bekam und ihn knapp am langen Dreiangel vorbei setzte (20.). Auf der Gegenseite kam es dann zur einzigen Großchance für Espenhain. Einen langen Ball in den Strafraum köpfte Falk Hültscher denkbar knapp neben das Gehäuse von Jan Evers (22.). Akt II und III im Fall Hensgen folgten. Ein schöner Kopfball nach Hereingabe von Dirk Hänisch strich erst knapp am rechten Pfosten vorbei und zwei Minuten später vergab er mit dem Fuß freistehend aus acht Metern (28.). Schüsse aus der zweiten Reihe landeten oft an einem der fielen Beine, von verteidigenden Espenhainern. Robert Sommer hatte auch noch eine Großchance aus vier Metern knapp neben das Tor gesetzt und dem munter spielenden Team des 1.FC Lok fehlten nur Tore.

Im zweiten Durchgang wechselten beide Trainer die komplette Bank ein, allerdings blieb es ein Spiel auf das Gastgebertor. Rico Engler eröffnete mit einem straffen Schuss aus 15 Metern die zweite Hälfte und konnte auch in die Torschützenliste eintragen: 2:0 für die Leipziger (46.). Munter ging es weiter, Sven Hellmund zielte aus 16 Metern knapp über das Gehäuse (49.) und Rico Engler zwang den neuen Hüter Stefan Löffler mit einem 18-Meterschuss zu einer Parade (59.). Der zweite Nordhäuser Matthias Hellmund brachte dann eine Flanke von rechts, die Felix Diener abtropfen ließ und Marcel Hensgen scheiterte aus sechs Metern am Hüter (64.). Doch nur zwei Minuten später brachte die 10. von insgesamt 12 Ecken ein brüderliches Tor. Matthias bringt den Ball herein und am langen Pfosten zimmert Sven Hellmund die Kugel unter die Latte: 0:3 aus Gastgebersicht. Wer schoss dann wohl aus 20 Metern knapp neben den Kasten, jawohl Marcel Hensgen war es. Rico Engler machte es dann besser und nahm einen hohen Ball von der Mittellinie im Strafraum an, umkurvte den Hüter und erzielte seinen zweiten Treffer (73.). Marcel Hensgen letzter Akt: Matthias Hellmund flankt von rechts und aus fünf Metern will das Leder wieder nur knapp über das Tor geköpft werden. Danach Erzielte Eric Eiselt aus 18 Metern einen schöner Treffer flach ins kurze Eck und Dirk Hänisch, bzw. Rico Engler erhöhen in den darauf folgenden Minuten noch auf 7:0. Dem Schiedsrichter war es dann wohl auch zu nasskalt, so dass er in der 85. Minute die Partie abpfiff.

Fazit: Eine bessere Trainingseinheit mit teilweise sehr schönen Spielzügen gegen einen sehr defensiven Gegner hatte den am Ende hoch verdienten Ausgang. Natürlich wurde nicht 110 Prozent gegeben aber für diesen Kick war es wohl die richtige Spieltemperatur, wobei nur der Wettergott nicht mitspielen wollte.

(von Matthias Löffler)