Freundschaftsspiel  Saison 2006/2007
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

SV Leipzig Ost 1858
6 0

Spieldaten
 
Datum
27. Januar 2007
Uhrzeit
14.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
188
Schiedsrichter
Frank Pöckelmann (Leipzig)
Torschützen
1:0 Heusel (5.), 2:0 Heusel (22.), 3:0 Sommer (23.), 4:0 Blümel (28.), 5:0 Metzner (74.), 6:0 Metzner (76.)
Gelb
Köllner - Sag
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
SV Leipzig Ost 1858
1 Jan Evers (ab 46. 20 Christoph Milkau)
1 Steve Jäger (ab 46. 22 Christian Naumann)
17 Holger Krauß (ab 46. 3 Marcel Hensgen)
2 Daniel Franke
19 Anton Köllner (ab 62. 22 Sascha Hoffmann)
3 Steve Oldenburg
7 Sven Dobiasch
4 Danilo Schulze
23 Pierre Trinko
5 Hueseyik Sag (ab 46. 14 Christian Ibe)
4 René Ledwoch
6 Karsten Kolbe
13 Stephan Knoof
7 Enrico Martin
14 Mark Gerloff (ab 46. 6 Kai Metzner)
8 Can Poyraz
2 Robert Sommer
9 Andre Fischbacher
11 Christopher Blümel (ab 46. 21 Rico Engler)
10 Thomas Borchert (ab 62. 12 Matthias Dames)
10 René Heusel (ab 62. 15 Sven Hellmund)
11 Christian Thomas (ab 66. 13 Mario Cenpold)

Trainer
Rainer Lisiewicz
Frank Hallbauer

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Trotz des Schneebodens war es eine gute Trainingseinheit für uns. Vom SV Ost hätte ich mir etwas mehr Gegenwehr erwartet, trotz ihrer zwei Großchancen. Wichtig war am Ende, dass wir zu Null gespielt haben und Kai Metzner wieder richtig da ist. Auch Mark Gerloff hatte ein paar gute Szenen!“

Wertung

2,5 Sterne (Einer recht munteren ersten Halbzeit, folgte eine müde zweite Hälfte auf Schneeboden!)

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Spielbericht

Sieg auf Schnee: Beim ersten Heimtest des Jahres 2007 gelang dem 1. FC Lokomotive Leipzig ein klares und verdientes 6:0 (4:0) gegen Siebtliga-Aufsteiger SV Leipzig Ost 1858. Die 188 Zuschauer, auf dem Nebenplatz des Bruno-Plache-Stadions, sahen eine ganz muntere erste Halbzeit - dafür ließ Durchgang zwei dann einige Wünsche offen. Zudem feierte Neuzugang Mark Gerloff (30/vom VfB Auerbach) seinen Einstand im Lok-Trikot. Aber der Reihe nach ...

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz ließ Neuzugang Gerloff gleich auf Linksaußen ran, ansonsten spielte die erwartete Elf. Nur Eric Eiselt musste wegen einer leichten Verletzung noch passen. Die Partie begann gleich in der 5. Minute mit dem Führungstreffer für die Lok-Kicker. Mark Gerloff spielte von links einen langen Pass in die Spitze - Robert Sommer bekommt die Kugel völlig freistehend und beweist Übersicht, indem er zu Torjäger René Heusel legt. Der brauchte am linken Pfosten nur noch den Fuß zum 1:0 aus 6 Metern hinhalten. Nur Sekunden später eine dicke Schlafeinlage der Gäste-Abwehr - René Heusel ist völlig frei und flankt auf den langen Pfosten zu Stephan Knoof, der aber aus 5 Metern übers Tor köpfte. In der 14. Minute die erste Mini-Chance für die Ost-Kicker durch Can Poyraz - aber keine Gefahr für Keeper Jan Evers. Acht Minuten später erhöhte der 1. FC Lok dann auf 2:0. Christopher Blümel legte für René Ledwoch auf, dessen wuchtigen Schuss aus 16 Metern kann der unsichere Stev Jäger im Gäste-Tor nicht festhalten und René Heusel sagte frei aus 4 Metern "Danke". Keine 60 Sekunden später sollte es schon wieder im Tor von Jäger "klingeln". Robert Sommer startete kurz nach der Mittellinie mit einem Solo, hätte eigentlich am Strafraum längst abspielen müssen, wird auf halb links abgedrängt - und hält aus 14 Metern einfach mal drauf. Tor, das Leder zischte ins rechte Eck zum 3:0. Und wie sagt man so schön: Wer trifft, hat recht! Und weiter ging der muntere Torreigen in der 28. Minute. Nach einem schönen Angriff flankt Mittelfeldmann Stephan Knoof von halb rechts Richtung langen Pfosten, dort steigt Stürmer Christopher Blümel am höchsten und köpft entgegen der Laufrichtung des Keepers genau ins rechte Dreiangel zum 4:0. Fünf Minuten später schickte Mark Gerloff den flinken Robert Sommer, der aus 14 Metern aber knapp drüber schoss. In der 38. Minute plötzlich die Riesenchance für die Gäste zum "Anschlusstreffer" - doch Jan Evers parierte klasse gegen den freien Christian Thomas. Kurz vor dem Pausenpfiff dann noch ein dicker Patzer in der Ost-Abwehr, aber der Abschluss von René Heusel wird von Steve Oldenburg noch zur Ecke geklärt. Diese landete dann bei Mark Gerloff, dessen Direktabnahme aus 18 Metern von Steve Jäger im SV-Kasten aber gut pariert wurde.

Im zweiten Durchgang wurde dann mächtig durchgewechselt - allein der 1. FC Lok brachte nach der Pause vier Neue. Trotzdem sollte es zunächst noch einige gute Torchancen geben. In der 52. Minute scheiterte Torjäger René Heusel per Kopf aus 5 Metern an Christian Naumann, der jetzt im Gäste-Tor stand. 120 Sekunden später dann die Riesenchance für Anton Köllner per Kopf, aber aus 7 Metern knapp rechts vorbei. Das war's dann aber leider mit der Lok-Herrlichkeit. Nennenswerte Aktionen sollten sich kaum noch entwickeln, während sich die Gäste kaum über die Mittellinie trauten. Doch immerhin setzte Kai Metzner in der 74. Minute wieder ein Achtungszeichen, als er von Flanke von rechts aus 10 Metern zum 5:0 versenkte. Und für "Metze" sollte es noch besser kommen. Nur 120 Sekunden später wird er von Rico Engler von links bedient und aus 8 Metern zappelte das Leder erneut im Netz - 6:0. Vier Minuten vor Schluss noch einmal eine Chance für Sven Dobiasch, der aber aus 12 Metern links vorbei schoss. Die letzte (Groß-) Chance im Spiel sollte aber auf einmal der SV Ost haben: Danilo Schulze ist völlig frei vor Christoph Milkau, doch Milkau hielt (wie Evers) seinen Kasten sauber.

Fazit: Ein verdienter Testerfolg und eine gute Trainingseinheit für den 1. FC Lok. Im zweiten Durchgang ließ der Druck aufs Gäste-Tor aber merklich nach. Insgesamt konnte sich besonders Sven Dobiasch auszeichnen, der eine tolle erste Halbzeit spielte. Bei Neuzugang Mark Gerloff wechselten sich Licht und Schatten etwas ab - trotzdem wurde deutlich, dass er für die Loksche noch sehr wertvoll werden kann. Der nächste Test steht schon am kommenden Mittwoch auf dem Programm. Dann ist sicherlich auch mit etwas mehr Gegenwehr zu rechnen - schließlich ist Landesligist VfB Fortuna Chemnitz im Plache-Stadion zu Gast!

(von Ronny John)