Freundschaftsspiel  Saison 2006/2007
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

VfB Fortuna Chemnitz
2 0

Spieldaten
 
Datum
31. Januar 2007
Uhrzeit
19.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
174
Schiedsrichter
-
Torschützen
1:0 Krauß (15./Foulelfmeter), 2:0 Krauß (79.)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
VfB Fortuna Chemnitz
1 Jan Evers (ab 46. 20 Christoph Milkau)
1 Marcus Bachmann
17 Holger Krauß
2 Rico Schipke (ab 46. 6 Peter Lange)
19 Anton Köllner (ab 46. 22 Sascha Hoffmann)
4 Sven Kutzner
7 Sven Dobiasch (ab 46. 18 Dirk Hänisch)
7 Kevin Kaufmann
23 Pierre Trinko
8 Jindrich Pelan
4 René Ledwoch (ab 55. 8 Matthias Polefka)
10 Jörg Laskowski
13 Stephan Knoof
12 Rocco Dittrich
15 Mark Gerloff
15 Nico Stein
6 Kai Metzner (ab 67. 14 Kevin Rienaß)
18 Ronny Weigel
2 Robert Sommer
19 Daniel Lindner
10 René Heusel (ab 67. 16 Felix Diener)
21 Ronny Ullmann

Trainer
Rainer Lisiewicz
Udo Schmuck

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Anbetracht des schweren Bodens, war es ein ganz gutes Spiel. Der Einsatz hat gestimmt und insgesamt haben wir verdient gewonnen. Wir konnten wieder einmal zeigen, dass wir gegen einen Landesligisten gewinnen und mithalten können!“

Wertung

2,5 Sterne (Ein hart umkämpftes Spiel, indem der 1. FC Lok seine Chancen effektiver nutzte!)

Diesmal leider keine Fotos vom Spiel!

Spielbericht

Testerfolg auf "Asche": Der 1. FC Lokomotive Leipzig gewann auf dem Hartplatz des Bruno-Plache-Stadions ein Testspiel gegen Landesligist VfB Fortuna Chemnitz durchaus verdient mit 2:0 (1:0). Vor 174 Zuschauern und eher bescheidenen Lichtverhältnissen kontrollierte Lok meist das Geschehen gegen die Truppe von Trainer Udo Schmuck. Erst nach einigen Wechseln kam Chemnitz noch zu einigen gefährlichen Aktionen. Aber der Reihe nach ...

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste heute u. a. auf Eric Eiselt, Christopher Blümel (ließ sich einen Leberfleck entfernen) und Rico Engler (Virus-Infekt) verzichten. Deswegen durfte "Flügelflitzer" Robert Sommer heute als zweite Spitze neben Torjäger René Heusel ran. Bei den Gästen aus Chemnitz (die mit nur einem Wechsel anreisten) fehlte vor allem Steffen Karl. Die Partie auf dem gut bespielbaren Ascheplatz begann zunächst zäh und ohne große Tormöglichkeiten. Bis zur 15. Minute: Kai Metzner setzte sich auf Rechtsaußen durch und wird erst im Strafraum (unfair) gestoppt. Klare Sache - Elfmeter! Kapitän Holger Krauß trat an und versenkte sicher, flach ins linke Eck zum 1:0. Acht Minuten später verschätzte sich Krauß allerdings, doch Jörg Laskowski konnte aus 10 Metern kein Kapital daraus schlagen. In der 27. Minute dann eine Lok-Ecke von rechts, aber der Kopfball von René Heusel klatschte aus 11 Metern nur an die Querlatte. Zehn Minuten später ein Fehlpass von René Ledwoch - Ronny Ullmann taucht relativ frei vor Keeper Jan Evers auf, vergibt aber fast kläglich. In die Halbzeitpause ging es dann schon in der 43. Minute ...

Durchgang zwei begann mit einigen Wechsel und einer guten Chance für den eingewechselten Matthias Polefka in der 60. Minute, doch seine Direktabnahme (nach Flanke von Robert Sommer) ging aus 10 Metern knapp übers Gäste-Tor. In den folgenden Minuten sollte nicht viel passieren - erst in der 75. Minute wurde es wieder gefährlich. Erst probierte es VfB-Stürmer Ronny Ullmann, doch Keeper Christoph Milkau hielt glänzend. Und auch der Nachschuss von Rocco Dittrich aus 22 Metern war eine sichere Beute von Milkau. Nur zwei Minuten später parierte Milkau dann gegen Peter Lange, der aus 12 Metern an den Ball kam. Auf der Gegenseite machte es Holger Krauß besser: Freistoß aus 20 Metern von halb links. Krauß läuft an und versenkt sehenswert zum 2:0 ins linke, obere Eck. In der 82. Minute hätte der 1. FC Lok fast noch einen dritten Treffer nachgelegt, doch nach Vorlage von Polefka schoss Robert Sommer freistehend aus 16 Metern knapp am rechten Pfosten vorbei. Nur 60 Sekunden später ertönte der Schlusspfiff des Schiris - fast sieben Minuten zu früh. Das hat man auch selten ...

Fazit: Insgesamt ein verdienter Lok-Erfolg, da die Gastgeber meist spielbestimmend waren, während Chemnitz in der Defensive teilweise zu nervös agierte. Der Leipziger Bezirksligist bewies damit erneut, dass er jetzt schon das Zeug hat, in der Landesliga mitzuhalten. Der Härtetest - vor dem Pokal-Knaller gegen den FC Erzgebirge II - steigt nun am Samstag bei Oberligist FC Eilenburg.

(von Ronny John)