Freundschaftsspiel  Saison 2006/2007
1.FC Lokomotive Leipzig

FC Eilenburg

1. FC Lokomotive Leipzig
1 0

Spieldaten
 
Datum
03. Februar 2007
Uhrzeit
13.30 Uhr
Spielstätte
Ilburg-Stadion (Eilenburg)
Zuschauer
400
Schiedsrichter
-
Daniel Kresin (Leipzig)
Torschützen
1:0 Polten (11./Foulelfmeter)
Gelb
- Heusel, Knoof
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
FC Eilenburg
1. FC Lokomotive Leipzig
1 Norman Becker
1 Jan Evers
2 Daniel Ackermann
17 Holger Krauß
3 Daniel Baude
19 Anton Köllner
4 Florian Korb
23 Pierre Trinko (ab 78. 18 Dirk Hänisch)
5 Mario Schaaf
7 Sven Dobiasch
6 Daniel Bernhard
 
6 Kai Metzner (ab 73. 8 Matthias Polefka)
7 Sven Moritz
4 René Ledwoch
8 Patrick Petzold (ab 76. 14 Andre Hund)
13 Stephan Knoof
9 Matthias Polten (ab 46. 13 Christian Fischer)
14 Mark Gerloff (ab 69. 3 Marcel Hensgen)
10 Nico Knaubel
10 René Heusel (ab 73. 9 Thomas Wetzig)
11 Thomas Hönemann (ab 44. 12 Benjamin Fraunholz)
11 Christopher Blümel (ab 82. 15 Sven Hellmund)

Trainer
Joachim Steffens
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Ein Remis wäre wohl das gerechte Resultat heute gewesen. Man konnte kaum einen Klassenunterschied feststellen. Das war der richtige Härtetest für uns Pokal-Spiel gegen Aue II in einer Woche!"

Wertung

2,5 Sterne (Knappe Niederlage des 1. FC Lok in einem sehr umkämpften Testspiel - am Ende wäre ein Remis nicht unverdient gewesen!)

Diesmal leider keine Fotos vom Spiel!

Spielbericht

Knapp verloren: Der 1. FC Lokomotive Leipzig verlor den letzten Härtetest, vor dem Pokal-Viertelfinale gegen den FC Erzgebirge Aue II nächste Woche (10.02.), knapp mit 0:1 (0:1) beim Oberliga-Dritten FC Eilenburg. Vor knapp 400 Zuschauern im Ilburg-Stadion hielt die Loksche insgesamt (trotz starken Wind) gut mit und waren größtenteils sogar gleichwertig. So wäre ein Remis nicht unverdient gewesen. Aber der Reihe nach ...

Lok-Coach Rainer Lisiewicz musste heute neben Rico Engler und Kevin Rienaß, auch auf Robert Sommer und Eric Eiselt (der spionierte dafür bei Jena II - Aue II) verzichten. Trotzdem konnte die erste Elf auflaufen, die wohl auch gegen Aue beginnen wird (bis auf Sommer und eventuell Hensgen). Zunächst begann die Partie mit einem schönen Anspiel von Patrick Petzold auf Mario Schaaf, doch der Eilenburger scheiterte aus 12 Metern an Lok-Schlussmann Jan Evers. Dann aber die 11. Minute: Thomas Hönemann setzt sich gegen Anton Köllner durch, doch Köllner "lässt nicht locker" und zieht Hönemann am Trikot zu Boden. Bitter - genau im Strafraum! Schiedsrichter Daniel Kresin entschied zu Recht auf Elfmeter, den Matthias Polten sicher ins linke, untere Eck zum 0:1 verwandelte. Nach dem Rückstand kamen die Gäste aus der Messestadt dann aber richtig gut ins Spiel. In der 14. Minute brachte Stephan Knoof einen Eckball von links Richtung langen Pfosten, dort stieg Anton Köllner am höchsten - doch aus 5 Metern knallte das Leder nur gegen die Querlatte. Fünf Minuten später zögerte René Heusel (nach einer Ecke) freistehend zu lange und schon war der Ball weg. In der 21. Minute probierte es Mario Schaaf per Flanke von rechts, doch die Direktabnahme von Daniel Bernhard ging übers Lok-Tor. Dann ein klasse Doppelpass zwischen René Ledwoch und Christopher Blümel - Ledwoch völlig frei vor FCE-Keeper Norman Becker, doch der pariert. Nachschussmöglichkeit für Stephan Knoof von halb links - das Tor ist leer, aber Florian Korb klärte in letzter Sekunde auf der Torlinie (36.). Kurz vor der Pause musste dann FCE-Angreifer Thomas Hönemann mit einer Platzwunde (nach einem Zweikampf im Mittelfeld) vom Platz.

In der zweiten Halbzeit sollte die erste Chance zunächst 12 Minuten auf sich warten lassen: Patrick Petzold brachte eine Ecke von rechts Richtung langen Pfosten, doch da verpasste Benjamin Fraunholz knapp. In der 69. Minute führte Eilenburg einen Freistoß schnell aus, Mario Schaaf ist völlig frei - aber der FCE-Kicker zieht zu hektisch ab. Sechs Minuten später setzte sich der auffällige Sven Dobiasch auf links durch, doch seine Flanke setzte der eingewechselte Thomas Wetzig aus 9 Metern knapp neben das Tor. Bitter dann noch: Abwehrmann Pierre Trinko musste mit leichten Schulterproblemen vom Platz - für ihn kam Dirk Hänisch in die durchaus hart geführte Testpartie. Kurz zuvor klärte Sven Dobiasch (vor Benjamin Fraunholz) gerade noch so zur Ecke. Fünf Minuten vor Schluss dann noch einmal die Chance für Lok zum Ausgleich, als Sven Hellmund den ebenfalls eingewechselten Marcel Hensgen auf halb rechts bediente - doch Hensgen scheiterte aus 11 Metern am gut reagierten Norman Becker im Tor des Oberligisten. Das war's ...

Fazit: Schade, ein Remis wäre über die gesamten 90 Minuten betrachtet, durchaus gerecht gewesen. Der Bezirksligist aus Leipzig hatte phasenweise sogar mehr vom Spiel, aber die Eilenburger Abwehrkette stand meistens sicher. Die Lok-Kicker haben trotzdem gezeigt, dass sie auch mit einer Oberliga-Spitzenmannschaft mithalten können und dementsprechend mit breiter Brust ins Pokal-Viertelfinale gehen können. Dieses Saison-Highlight steht am kommenden Samstag (14 Uhr) im Bruno-Plache-Stadion gegen den Landesligisten FC Erzgebirge Aue II auf dem Programm. Ein heißer Pokal-Nachmittag wird alle Lok-Fans erwarten ...

(von Ronny John)