12. Spieltag Bezirksliga Leipzig Saison 2006/2007
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

FSV 09 Beilrode
7 0

Spieldaten
 
Datum
25. November 2006
Uhrzeit
15.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
1.767
Schiedsrichter
Kai Conrad (Narsdorf)
Torschützen
1:0 Heusel (2.), 2:0 Ledwoch (17.), 3:0 Eiselt (34.), 4:0 M. Zschintzsch (54./Eigentor), 5:0 S. Hellmund (69.), 6:0 Wetzig (71.), 7:0 Eiselt (84.)
Gelb
- Kramp, Gräfe, Scheufler, Dinter
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
FSV 09 Beilrode
1 Jan Evers
1 Mirko Kretzschmar
17 Holger Krauß
3 Mirko Schwarze
19 Anton Köllner
6 Matthias Kramp
3 Marcel Hensgen
7 Sven Zschintzsch (ab 10. 19 Erik Dinter)
23 Pierre Trinko
9 Carsten Pierer-Rothmann (ab 72. 18 Christoph Lehmann)
4 René Ledwoch
10 Marko Gräfe
5 Eric Eiselt
11 Andreas Cryanek
2 Robert Sommer (ab 64. 9 Thomas Wetzig)
13 René Herrmann
15 Sven Hellmund
14 Uwe Winkler
10 René Heusel (ab 69. 11 Christopher Blümel)
15 Matthias Scheufler
21 Rico Engler
20 Michael Zschintzsch

Trainer
Rainer Lisiewicz
 
Ronny Tänsch

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Der Sieg geht auch in dieser Höhe in Ordnung. Wir waren klar überlegen, während Beilrode nur auf Schadensbegrenzung aus war. Gut, dass wir auch nach der 3:0-Pausenführung richtig nach gewaschen haben!"

Wertung

3,5 Sterne (Der 1. FC Lok kam gegen schwache Gäste zu einem verdienten Schützenfest - mit einigen unterhaltsamen Treffern!)

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Spielbericht

Schützenfest im Plache-Stadion: Der 1. FC Lokomotive Leipzig kam am 12. Spieltag der Bezirksliga Leipzig zu einem klaren und auch in dieser Höhe verdienten 7:0 (3:0) Erfolg gegen den FSV 09 Beilrode. Vor 1.767 Zuschauern waren die Lok-Kicker klar überlegen, während sich Beilrode - spätestens nach dem schnellen 2:0 - um Schadensbegrenzung bemühte. Dabei gelangen einige tolle Treffer. Aber der Reihe nach ...

Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste auf Dirk Hänisch (Haarriss im Sprunggelenk) und Stephan Knoof (Bänderdehnung) verzichten. Dazu noch auf die Langzeitverletzten Kai Metzner und Sascha Hoffmann, während Kevin Rienaß erst einmal in der II. Mannschaft in Form kommen will. Dafür durften diesmal Sven Hellmund und Eric Eiselt von Anfang an ran. Im Lok-Kasten stand diesmal Jan Evers und im Angriff bekam diesmal Christopher Blümel eine kleine Pause, Joker Rico Engler durfte über 90 Minuten sein Können zeigen. Die Gäste aus Beilrode reisten wieder mit einem Mini-Kader an - dazu stand mit Andreas Cyranek ein sehr erfahrener, sprich 42-jähriger Kicker auf dem Platz. Und schon nach 63 Sekunden wurde die FSV-Abwehr kräftig durchgewirbelt. Pierre Trinko erkämpfte sich auf Rechtsaußen den Ball, legt rüber zu Torjäger René Heusel. Der Lok-Stürmer schlenzt aus 8 Metern cool ins lange Eck - 1:0, sein 13. Saisontreffer! Kurz darauf der nächste Schock für die Gäste. Steffen Zschintzsch knickte ohne Einwirkung eines Gegenspielers um und musste schwer verletzt vom Platz getragen werden - für ihn kam Erik Dinter (10.) ins Spiel. Sieben Minuten später tauchte René Heusel auf Rechtsaußen auf, flankte Richtung langen Pfosten. Dort lauerte Marcel Hensgen, der per spektakulären Seitfallzieher die Kugel zu René Ledwoch in der Strafraummitte beförderte. Und der nickte aus 8 Metern zum umjubelten 2:0 ein. In der 21. Minute dann die erste FSV-Gelegenheit. Nach einem Patzer von Holger Krauß kommt Michael Zschintzsch zum Schuss, doch Lok-Keeper Jan Evers parierte. Der Nachschuss des ehemaligen VfB-Bundesliga-Spielers Marko Gräfe wurde abgeblockt. Auf der Gegenseite tanzte Eric Eiselt auf rechts gleich zwei FSV-Kicker aus, doch sein Schlenzer zischte knapp am langen Pfosten vorbei. In der 34. Minute hatte der Mittelfeldspieler dann mehr Glück. Nach einem Freistoß von Lok-Kapitän Holger Krauß landet das Leder bei Eiselt, der hält per Seitfallzieher aus 18 Metern drauf. Sein Schuss wird von einem FSV-Kicker abgefälscht und kullerte ins linke, flache Eck zum 3:0. Der 1. FC Lok hatte aber noch nicht genug - und machte weiter kräftig Dampf. In der 37. Minute probierte sich René Ledwoch aus 20 Metern (abgefälscht knapp rechts vorbei), kurz darauf hämmerte Holger Krauß einen 30-Meter-Freistoß knapp übers linke Dreiangel (39.). Halbzeit ...

Auch im zweiten Durchgang spielte nur der 1. FC Lok, während Beilrode meist mit 7, 8 Spielern vor dem eignen Strafraum agierte. Trotzdem konnten die Messestädter den "Abwehrriegel" schon in der 54. Minute knacken. Dank der Mithilfe von Michael Zschintzsch. Der starke Pierre Trinko tankte sich auf rechts bis zur Grundlinie vor, zog das Leder dann Straf Richtung Strafraummitte. Michael Zschintzsch will per Kopf retten, befördert den Ball aber aus 5 Metern ins eigene Netz zum 4:0. Fünf Minuten später probierte sich Eric Eiselt aus 22 Metern, doch Keeper Mirko Kretzschmar fingerte den Ball über die Querlatte. Kurz darauf brachte Sven Hellmund einen Eckball von rechts in den Strafraum, doch der Kopfball von Abwehr-Latte Anton Köllner wird noch von der Torlinie geschlagen (61.). Nur knappe 60 Sekunden später spielte Stürmer Rico Engler seine Schnelligkeit gegen den 42-jährigen Andreas Cyranek aus, doch sein Schuss aus 11 Metern kann FSV-Schlussmann Kretzschmar noch weg fausten. In der 69. Minute sollte es dann aber wieder "klingeln". Sven Hellmund bediente von links Rico Engler, der hält aus 12 Metern einfach mal drauf. Kretzschmar kann nur abprallen lassen, Sven Hellmund aus 7 Metern mit dem Nachschuss und der FSV-Keeper kann nicht mehr retten, fällt samt dem ominösen Leder über die Torlinie zum 5:0. 120 Sekunden später durfte dann Einwechsler Thomas Wetzig sein erstes Saisontor bejubeln. Kapitän Holger Krauß flankte, Rico Engler gewinnt das Kopfballduell und Thomas Wetzig kommt auf Höhe der Grundlinie an den Ball. Doch statt in die Mitte zu passen, jagte Wetzig am rechten Pfosten stehend die Kugel ins Dreiangel zum 6:0. Doch auch nach dem sechsten Treffer war die Loksche noch nicht "satt". Wieder flankte Holger Krauß von rechts, doch aus 8 Metern köpfte Anton Köllner knapp drüber (75.). Sekunden später zischte ein Schuss von Marcel Hensgen aus 13 Metern nur knapp über die Querlatte. In der 84. Minute dann aber doch noch Tor Nummer sieben. Der überzeugende Eric Eiselt hielt aus rund 22 Metern einfach mal drauf - und die Kugel schlägt im rechten, oberen Eck zum 7:0 Endstand ein.

Fazit: Ein überzeugender Heimerfolg, der auch in dieser Höhe verdient war. Die Gäste aus Beilrode enttäuschten auf ganzer Linie und hätten heute durchaus auch zweistellig verlieren können. Der Gastgeber überzeugte mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung, aus der Pierre Trinko und Eric Eiselt herausragten. In einer Woche reist der 1. FC Lok zu einem weiteren Kellerkind. Wie schon im Bezirkspokal am Mittwoch (5:0) ist man beim VfB Zwenkau im Stadion am Eichholz am Ball. Dann geht auch das Fernduell mit dem ESV Delitzsch in die nächste Runde, die aufgrund eines 3:0-Erfolges gegen den Döbelner SC ihre Mini-Ein-Punkte-Führung in der Bezirksliga-Tabelle verteidigten.

(von Ronny John)