Freundschaftsspiel  Saison 2007/2008
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

SC Boreas Dresden
1 0

Spieldaten
 
Datum
15. Juli 2007
Uhrzeit
11.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
396
Schiedsrichter
Heinrich (Torgau)
Torschützen
1:0 Hensgen (79.)
Gelb
Rienaß - Kühne, Liebich
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
SC Boreas Dresden
1 Kevin Eck
1 Norman Teichmann (ab 46. 28 Enrico Keller)
17 Holger Krauß
2 Martin Kolan (ab 46. 9 Coartois de Hurbal)
15 Sven Hellmund (ab 46. 23 Pierre Trinko)
24 Christoph Klippel (ab 76. 3 Georg Balatka)
13 Stephan Knoof (ab 46. 8 André Irrgang)
5 Frank Georgi
19 Anton Köllner (ab 70. 14 Kevin Rienaß)
6 Elvir Jugo
16 Manuel Starke
7 Rico Kühne
4 René Ledwoch (ab 46. 2 Robert Sommer)
10 Falk Schindler
7 Alexander Kunert (ab 70. 11 Kevin Adam)
11 Robert Koch (ab 46. 18 Mario Scholze)
5 Eric Eiselt (ab 46. 3 Marcel Hensgen)
14 Armand Deugoue (ab 65. 13 Sebastian Hecht)
10 René Heusel (ab 46. 18 Paul Seifert)
22 Philipp Schickora (ab 46. 19 Felix Böhme)
21 Rico Engler
32 Mirko Liebich (ab 76. 15 Gregor Hoppadietz)

Trainer
Rainer Lisiewicz
Tino Gaunitz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Ich freue mich natürlich über dieses Ergebnis. Ein Klassenunterschied war nicht wirklich zu erkennen und bis auf dem Pfostenschuss, hatten wir sogar die besseren Möglichkeiten. Besonders Manuel Starke und Marcel Hensgen konnten heute überzeugen.“

Wertung

- Sterne (-!)

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Spielbericht

Erster Härtetest bestanden! Bei hochsommerlichen Temperaturen war Oberligist SC Boreas Dresden (ehemals FV Dresden-Nord) in der Sauna Bruno-Plache-Stadion zu Gast. Am Ende gewann die "Loksche", in einem ausgeglichnen Spiel, durch einen Hensgen-Treffer vor 396 Fans mit 1:0 (0:0). Gestern siegte die "Loksche" beim leichten Aufgalopp bei Serbitz/Thräna locker mit 8:0, während Boreas (= Nordwind) bei Landesligist VfB Fortuna Chemnitz mit 1:2 verlor.

Lok-Coach Rainer Lisiewicz teilte heute die Mannschaft. 18 Kicker durften bei der "Hitzeschlacht", trotz ungewöhnlicher Anstoßzeit, dabei sein. Der Rest (u. a. die Talente Adam, Roscher und Goethe) absolvierten parallel eine Trainingseinheit. So testete Lisiewicz heute eine Dreier-Abwehrkette mit Holger Krauß im Zentrum sowie Manuel Starke und Anton Köllner als Manndecker. Sven Hellmund und Stephan Knoof agierten defensiv auf den Außen. Im Mittelfeld tummelte sich die Technik-Fraktion mit Eric Eiselt, René Ledwoch und Neuzugang Alexander "Bommel" Kunert. Vorne durfte neben René Heusel diesmal Rico Engler von Anfang an ran. Im Tor stand wieder Talent Kevin Eck, da Jan Evers (Daumen) noch verletzt fehlte. Bei den Gästen spielten u. a. die Neuzugänge Falk Schindler (Kickers Emden) und Rico Kühne (Dynamo Dresden), die schon Regionalligaerfahrung sammelten. Das Spiel begann in der 11. Minute mit einer Flanke von rechts, doch René Heusel traf aus 14 Metern nur das Außennetz. Acht Minuten später eine Flanke von Lok-Kapitän Holger Krauß, aber der Kopfball von Rico Engler war kein Problem für Torhüter Norman Teichmann. Dresden wurde das erste Mal in der 21. Minute richtig gefährlich, als Falk Schindler einen Freistoß trat und Lok-Keeper Kevin Eck sich das Leder selbst gegen den rechten Pfosten haute. Ansonsten passierte nicht viel, beide Teams neutralisierten sich im Mittelfeld. Ein Klassenunterschied war bis jetzt kaum zu sehen, obwohl Dresden körperlich leicht überlegen wirkte. Kurz vor der Pause dann noch eine Chance für Boreas, as Martin Kolan aus 28 Metern einfach mal abzog und Kevin Eck erst im nachfassen die Kugel sicher hatte.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit brachte Lok-Coach Lisiewicz gleich fünf Neue. Doch die erste Chance sollte ein "Starter" haben. Alexander Kunert probierte es mal aus 20 Metern, schoss aber knapp rechts vorbei (58.). Zehn Minuten später die beste Chance für die Gäste im zweiten Durchgang, als Courtois de Hurbel Anton Köllner auf links stehen ließ und in der Mitte Falk Schindler freistehend das Leder neben das Lok-Tor schaufelte. In der 75. Minute bediente Holger Krauß mit einem langen Pass über das halbe Spielfeld, genau auf den flinken Rico Engler. Der bleibt bis in den Gäste-Strafraum cool, scheiterte dann aber aus 12 Metern an Schlussmann Enrico Keller. Vier Minuten später Eckball für die Loksche von rechts - Kapitän Holger Krauß übernimmt und zirkelte die Kugel Richtung kurzes Eck. Dort kommt Marcel Hensgen eingelaufen, der eiskalt aus 6 Metern zum 1:0-Siegtreffer einköpfte. Den weitere Chancen sollte es bei über 30 Grad, in der prallen Mittagssonne, nicht mehr geben ...

Fazit: Zwischen dem Oberligisten und Landesliga-Aufsteiger 1. FC Lok konnte kein Klassenunterschied ausgemacht werden. Dresden wirkte zwar körperlich einen Tick überlegen, aber in Sachen Torchancen erspielte sich die Loksche sogar die besseren Möglichkeiten. Neben Torschütze Marcel Hensgen, konnte sich auch Neuzugang Manuel Starke in der Dreier-Awehrkette Bestnoten verdienen. Am Dienstag (18.30 Uhr) folgt im Plache-Stadion schon der nächste Test gegen einen Viertligisten. Dann ist Germania Dattenfeld aus der Oberliga Mittelrhein zu Gast ...

(von Ronny John)