Freundschaftsspiel  Saison 2007/2008
1.FC Lokomotive Leipzig

SG LVB Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig
0 2

Spieldaten
 
Datum
01. August 2007
Uhrzeit
19.00 Uhr
Spielstätte
Sportplatz "Neue Linie" (Leipzig)
Zuschauer
300
Schiedsrichter
-
Uwe Rustler (Zwenkau)
Torschützen
0:1 Sommer (42.), 0:2 Krauß (45./Foulelfmeter)
Gelb
Blüm, Kirilow - Knoof
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
SG LVB Leipzig
1. FC Lokomotive Leipzig
1 Thomas Wedemann
1 Jan Evers
2 Christopher Troks
17 Holger Krauß
3 Thomas Goly
23 Pierre Trinko (ab 69. 25 Lorenzo Goethe)
4 Thomas Kässner
16 Manuel Starke (ab 46. 21 Rico Engler)
5 Jan Zippel (ab 61. 15 Tim Fischer)
4 René Ledwoch (ab 60. 8 André Irrgang)
6 Ricardo Blüm
 
7 Alexander Kunert (ab 60. 11 Kevin Adam)
7 Ronny Litke (ab 71. 13 Marten Sperling)
15 Sven Hellmund
8 Nils Kürschner (ab 84. 14 Sebastian Haedrich)
13 Stephan Knoof (ab 69. 24 Robert Roscher)
9 Andreas Kirilow
22 Ralf Schreiber (ab 46. 9 Thomas Wetzig)
10 Patrick Lesser
10 René Heusel (ab 46. 12 Matthias Hellmund)
11 Manuel Schnabel (ab 69. 12 Andreas Hammer)
2 Robert Sommer

Trainer
Frank Baum
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Na ja, wir haben uns heute schwer getan - es fehlte die Lockerheit. Dazu war es wohl für die LVB-Spieler wieder das Spiel des Jahres, die sind nur auf Ergebnis gegangen und sind ordentlich in die Zweikämpfe gegangen."

Wertung

1,5 Sterne (Diesen Test sollte man schnell abhaken - viele Erkenntnisgewinne gab es nicht!)

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Spielbericht

Der 1. FC Lokomotive Leipzig bleibt in der Vorbereitung weiter unbesiegt - doch das Ergebnis war insgesamt auch das beste am Test bei Bezirksligist SG LVB Leipzig. Vor rund 300 Fans auf dem Sportplatz an der "Neuen Linie" (direkt im Auewald an der B2) gewann der Landesliga-Aufsteiger zwar mit 2:0 (2:0), doch insgesamt erlebten die treuen Fans eher einen müden Kick.

Lok-Coach Rainer Lisiewicz musste heute u. a. auf die verletzten Kai Metzner und Eric Eiselt (Achillessehnen-Verletzungen) verzichten. Dazu fehlten Kevin Rienaß (Rücken-Verletzung) und Marcel Hensgen (Studium). Auch Neuzugang Paul Seifert war nicht mit dabei, da er am Vormittag beim Vorstand des 1. FC Lok um Auflösung seines Vertrages gebeten hatte (man kam seinen Wunsch nach). Nun kehrt er wohl wieder nach Görlitz zurück. Bei den Gastgebern stand, neben Coach und Lok-Legende Frank Baum, auch Neuzugang Thomas Goly (Markkleeberg) im Blickpunkt. Der "Oldie" übernahm gleich die Kapitänsbinde und wusste jede Aktion seiner Kicker lautstark zu kommentieren. Los ging es aber mit einer Lok-Chance durch René Ledwoch, der aus 10 Metern aber über den Kasten schoss (3.). In der 9. Minute flankte Stephan Knoof von rechts und Thomas Goly köpfte in der Mitte fast ins eigne Tor. Auf der Gegenseite sorgte Ronny Litke in der 11. Minute per Kopf erstmals für Gefahr, doch das Leder ging über den Lok-Kasten von Jan Evers. Danach passierte bis zur 38. Minute lange nichts, bis Manuel Schnabel es für die LVB mal aus 12 Metern probierte, aber rechts vorbei zielte. Auf der Gegenseite wieder Knoof mit einer gefährlichen Flanke von rechts, doch Keeper Thomas Wedemann rettete klasse gegen Torjäger René Heusel aus 10 Metern (41.). Nur Sekunden später dann aber doch die Lok-Führung: Robert Sommer wird geschickt - steht dabei nicht im Abseits - umkurvt dann frei Keeper Thomas Wedemann und schiebt cool aus 10 Metern zum 1:0 in den Kasten. Ein mutiger Rettungsversuch von Thomas Goly endete schmerzhaft am rechten Pfosten. Sekunden vor dem Halbzeitpfiff dann noch eine unglückliche Aktion von Jan Zippel im LVB-Strafraum gegen Sven Hellmund, so dass Schiri Uwe Rustler aus Zwenkau auf den Punkt zeigen musste. Kapitän Holger Krauß schnappte sich das Leder und verwandelte sicher ins rechte Eck zum 2:0-Halbzeitstand.

In Durchgang zwei wechselten beide Teams dann mit laufe der Spielzeit kräftig durch. Dies sollte dem Spielfluss natürlich nicht gerade entgegen kommen. Chancen blieben so Mangelware. In der 51. Minute setzt sich Knoof schön auf rechts durch, doch der elegante Schussversuch von Einwechsler Thomas Wetzig war kein Problem für Keeper Wedemann. Dann probierte es Sven Hellmund von links mal mit einer straffen Flanke Richtung langen Pfosten, die im Unterleib von Rückkehrer André Irrgang und dann im Tor-Aus landete (69.). In der 82. Minute plötzlich die Großchance für Irrgang, als er frei aus 9 Metern vor dem LVB-Kasten auftauchte - doch dann sein Heber ging knapp links vorbei. Vier Minuten später noch eine Torchance für Thomas Goly, bevor es mit dem Schlusspfiff Ricardo Blüm aus 18 Metern probierte (knapp links vorbei). Das war's ...

Fazit: Insgesamt ein müder Kick, der einen wenig Aufschlüsse für die kommende Landesliga-Saison gab. Bezirksligist LVB spielte sehr "engagiert" und Ergebnisorientiert. Lok fand dagegen nie richtig ins Spiel und kombinierte zu wenig. Nächste Testspiel-Chance: Am kommenden Samstag geht's zu Wacker Nordhausen, dem Heimatverein von Sven und Matthias Hellmund.

(von Ronny John)