Freundschaftsspiel  Saison 2007/2008
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

VFC Plauen
2 0

Spieldaten
 
Datum
22. Januar 2008
Uhrzeit
18.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
398
Schiedsrichter
Harald Sather (Grimma)
Torschützen
1:0 Heusel (58.), 2:0 Irrgang (84.)
Gelb
Heusel -
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
VFC Plauen
1 Jan Evers
22 Svetozar Okrucky
17 Holger Krauß
3 Sascha Gillert
19 Anton Köllner (ab 46. 15 Sven Hellmund)
4 Faruk Hujdurovic
16 Manuel Starke
8 Marco Hölzel (ab 46. 5 Martin Hoßmang)
3 Marcel Hensgen (ab 67. 8 André Irrgang)
9 Thomas Risch (ab 46. 13 Robert Böhme)
7 Alexander Kunert (ab 67. 23 Pierre Trinko)
10 Carsten Paulick (ab 46. 15 Andre Heinisch)
13 Stephan Knoof
11 Andriy Zapyshnyi (ab 46. 16 Sebastian Roth)
2 Robert Sommer (ab 46. 10 René Heusel)
14 Rene Schulze (ab 46. 18 Mirko Soltau)
21 Rico Engler (ab 79. 22 Ralf Schreiber)
19 Thomas Boden
9 Thomas Wetzig (ab 67. 24 Robert Roscher)
23 Kai Zimmermann (ab 46. 24 Sven Kubis)
22 Ralf Schreiber (ab 46. 5 Eric Eiselt)
25 Raik Hildebrandt (ab 46. 21 Daniel Fahrenholz)

Trainer
Rainer Lisiewicz
Herman Andreev

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Wir haben heute wenig zugelassen und am Ende verdient gewonnen. Natürlich haben wir wieder einige Torchancen vergeben, aber hinten standen wir sicher. Man sieht, dass wir den Schwung aus der ersten Halbserie mitnehmen konnten!“

Wertung

3 Sterne (Ordentlich anzusehender Testkick, auch wenn durch die vielen Wechsel etwas der Spielfluss gestört wurde!)

Diesmal leider keine Fotos vom Spiel!

Spielbericht

Achtungserfolg für Landesliga-Aufsteiger 1. FC Lokomotive Leipzig: In der Vorbereitung auf die Rückrunde in Liga fünf gelang gegen Oberligist VFC Plauen im heimischen Bruno-Plache-Stadion ein verdienter 2:0 (0:0)-Erfolg. Vor 398 Zuschauern vergab die Loksche im ersten Durchgang zahlreiche Großchancen, doch nach der Pause (inklusive zahlreichen Wechseln) schlugen René Heusel und André Irrgang zu.

Lok-Coach Rainer Lisiewicz konnte bis auf René Ledwoch und Kai Metzner aus dem vollen schöpfen - sogar Abwehr-Riese Anton Köllner konnte nach knapp vier Monaten sein Comeback in der ersten Mannschaft geben. Auch die Gäste aus dem Vogtland reisten im Prinzip in Bestbesetzung an. Trotzdem hatte der Fünftligist die ersten zwei Chancen durch Rico Engler in der 13. und 17. Minute. Zehn Minuten später dann eine dicke Chance durch Andriy Zapyshnyi per Kopf, nach Flanke von Faruk Hujdurovic. Doch der überzeugende Lok-Keeper Jan Evers parierte sicher. Nach knapp einer halben Stunde war der auffällige Rico Engler plötzlich frei durch, doch aus 12 Metern rettete Okrucky im VFC-Kasten. Nur vier Minuten später lässt Ralf Schreiber die VFC-Abwehr ganz alt aussehen, doch aus 9 Metern rettete wieder Svetozar Okrucky. In der 37. Minute war die Lok-Führung dann überfällig, aber nach einem klasse Solo von Stephan Knoof reagierte wieder Okrucky glänzend.

Durchgang zwei begann mit zahlreichen Wechseln auf beiden Seiten - und einer dicken Chance für Plauen, doch kurz vor der Torlinie konnte Abwehrmann Manuel Starke retten (47.). Zehn Minuten später probierte es Rico Engler mit einem 20-Meter-Freistoß, der aber knapp links vorbei strich. Sekunden später durfte die Lok dann aber doch jubeln: Im Mittelfeld erkämpfte sich Marcel Hensgen klasse den Ball, sieht den flinken Thomas Wetzig - der nicht im Abseits steht. Der geht allein auf Okrucky los und legt dann rüber zu Einwechsler René Heusel - der aus 8 Metern zum 1:0 einschob. Auf der Gegenseite mal wieder eine VFC-Chance, doch Sven Kubis scheiterte an Jan Evers (63.). In Minute 83 dann fast der Ausgleich durch Andre Heinisch, doch irgendwie trudelte das Leder noch am langen Pfosten vorbei. Statt dessen fiel auf der Gegenseite die 2:0-Entscheidung. Nach Vorlage von René Heusel macht sich André Irrgang kurz nach der Mittellinie alleine auf den Weg zum VFC-Schlussmann. Der kommt heraus geeilt und wird von Irrgang umspielt, der per Kullerball aus 20 Metern zum umjubelten 2:0 traf.

Fazit: Ein verdienter (Achtungs-)Erfolg der Loksche gegen den Oberligisten aus dem Vogtland. Vor allem im ersten Durchgang spielte der Fünftligist sehr auffällig in der Offensive, vergaß aber dabei das Tore schießen. Den nächsten Lok-Test gibt's am Samstag - dann kommt Viktoria Pilsen ins Plache-Stadion.

(von Ronny John)