Freundschaftsspiel  Saison 2007/2008
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

SG Blau-Weiß 1921 Brachstedt
6 0

Spieldaten
 
Datum
07. Februar 2008
Uhrzeit
19.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
146
Schiedsrichter
-
Torschützen
1:0 Hensgen (19.), 2:0 Irrgang (32.), 3:0 Irrgang (52.), 4:0 Wetzig (68.), 5:0 Wetzig (75.), 6:0 Roscher (84.)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
SG Blau-Weiß 1921 Brachstedt
20 Kevin Eck
22 Tobias Kukka (ab 46. Thomas Brose)
4 Frank Richter (ab 46. 5 Albrecht Brumme)
6 Ronny Lichtner
12 Matthias Hellmund (ab 62. 9 Thomas Wetzig)
5 Mirko Punck
16 Manuel Starke
14 Sven Kitzinger
3 Marcel Hensgen (ab 62. 7 Alexander Kunert)
10 Christian Kukka
8 André Irrgang (ab 62. 13 Stephan Knoof)
15 David Reza (ab 56. 12 Sascha Naumann)
2 Robert Sommer (ab 62. 22 Ralf Schreiber)
9 Matt Brown
10 René Heusel (ab 35. 6 Ronny Mende)
7 Michel Saliger (ab 70. 8 Kevin Kluge)
11 Kevin Adam
8 Kevin Kluge (ab 30. 13 Marc Burgmeister)
23 Pierre Trinko (ab 62. 19 Anton Köllner)
3 Robert Schultz
24 Robert Roscher
17 Torsten Klein

Trainer
Rainer Lisiewicz
Maik Scholz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Es war ein gutes Spiel meiner Mannschaft. Besonders auffällig war heute Manuel Starke mit einem guten Spiel auf ungewohnter Position in der zweiten Halbzeit. Aber Testspiele sind ja dazu da, um etwas zu probieren. Wir haben sechs schöne Tore gesehen und können insgesamt zufrieden sein."

Wertung

3 Sterne (Netter Donnerstag-Abend - mit vielen Lok-Treffern!)

Diesmal leider keine Fotos vom Spiel!

Spielbericht

Lockerer Sieg im Testspiel. Mit 6:0 (2:0) schickte Lok die Kicker von Blau-Weiß Brachstedt (mit dabei: Matt Brown) nach Hause.

Wie geplant gab Rainer Lisiewicz heute zunächst dem Stammpersonal eine Pause und setzte auf viele Spieler die sich für die Startelf anbieten sollten. Außerdem erhielten auch Frank Richter und später auch Ronny Mende und Albrecht Brumme aus der A-Jugend eine Chance. Blau-Weiß Brachstedt hatte sich viel vorgenommen, kam aber zunächst nicht dazu, selbst Aktionen zu setzen. Dafür von Beginn an Lok am Drücker. Nach acht Minuten verpasste Heusel nach guter Hereingabe von Irrgang. Drei Minuten später setzte sich Heusel (wieder mit kürzeren Haaren) gegen zwei Mann schön durch, aber sein Geschoss ging ein Stockwerk über das Tor. Schließlich sorgte ausgerechnet Defensivmann Hensgen für die Führung, indem er Abstimmungsfehler in der Gäste-Abwehr kaltschnäuzig ausnutzte (19.). Sieben Minuten später die erste Chance für die Gäste: aber Kevin Kluge verfehlte freistehend das Lok-Gehäuse. Wenig später erneut eine Chance für Brachstedt, aber diesmal vergab Kluge, der es aus 7 m mit einem schönen Seitfallschuss probierte. Irrgang machte es in der 32. besser. Er traf freistehend zum 2:0. Kurz vor der Pause dann noch eine Schrecksekunde für die Lok-Mannschaft. Heusel musste nach einem Schlag aufs Sprunggelenk ausgewechselt werden – allerdings wohl nichts schwerwiegendes sein.

Nach der Pause dasselbe Bild. Lok spielstärker und Brachstedt mit immer weniger gelungenen Aktionen sowie ab der 60. Minute ständig in der Defensive. Sechs Minuten nach der Pause bediente Hensgen Irrgang, der per Kopfballwischer traf. Nach 58. Minuten verpasste Sommer freistehend, aber zehn Minuten später sorgten dann der eingewechselte Wetzig nach feinem Doppelpass mit Schreiber mitten durchs Brachstedter Abwehrzentrum für das nächste Tor. Die Gäste fielen nun auseinander und mussten durch Wetzig und Roscher zwei weitere gut heraus gespielte Tore hinnehmen. Bei Lok überzeugten vor allem Manuel Starke, der in der zweiten Halbzeit mit einigem Spielwitz im Mittelfeld agierte und auch Sommer und Hensgen. Insgesamt haben aber alle Spieler eine durchaus sehenswerte Leistung erbracht.

Besonders erfreulich: Die jungen Spieler aus der A-Jugend fügten sich nahtlos ein und konnten physisch und technisch sehr gut mithalten. Und Matt Brown? Der Stürmer, der in England bisher elf Tore in neun Spielen erzielt hat, wurde von den schwachen Brachstedter fast nicht in Szene gesetzt, hing weitestgehend in der Luft und konnte nur selten Ansätze seines Könnens zeigen.

(von Marko Hofmann)