14. Spieltag Landesliga Sachsen  Saison 2007/2008
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

VfL Pirna-Copitz 07
2 0

Spieldaten
 
Datum
02. Dezember 2007
Uhrzeit
15.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
2.126
Schiedsrichter
Torsten Junghof (Chemnitz)
Torschützen
1:0 Schreiber (34.), 2:0 Wetzig (66.)
Gelb
Hensgen - Hartstock
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
VfL Pirna-Copitz
1 Jan Evers
1 Christoph Rautenberg
17 Holger Krauß
2 Otto Winkler
16 Manuel Starke
4 Friedrich Kasten
15 Sven Hellmund
5 Andre Stiel
4 René Ledwoch
9 Marcel Kleber (ab 77. 17 Berko Berthold)
11 Kevin Adam (ab 46. 10 René Heusel)
10 Robert Krause
13 Stephan Knoof
11 Martin Krause
3 Marcel Hensgen
13 Rico Hartstock (ab 70. 3 Sören Hetzer)
7 Alexander Kunert
14 Ralf Karius
22 Ralf Schreiber (ab 75. 2 Robert Sommer)
15 Hendrik Geißler (ab 77. 18 Marcel Kühn)
21 Rico Engler (ab 64. 9 Thomas Wetzig)
19 Ronny Siebeneichler

Trainer
Rainer Lisiewicz
Andreas Trautmann

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Es war ein ungefährdeter Erfolg. Wir haben eine geschlossene Mannschaftsleistung gesehen und man merkt, dass derzeit unsere Laufwege stimmen. Hinten haben wir auch nichts zugelassen und sehr massiv gestanden. So musste Jan Evers nicht einmal ernsthaft eingreifen. Natürlich haben wir wieder einige Torchancen vergeben, aber wichtig sind am Ende nur die drei Punkte!“

Wertung

2,5 Sterne (Glanzloser, aber völlig verdienter Heimerfolg des 1. FC Lok gegen harmlose Gäste!)

40 Fotos und 2 Videos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht

Heimspiel-Sieg zum 1. Advent: Landesliga-Aufsteiger 1. FC Lokomotive Leipzig gewann nach einer geschlossenen Mannschaftsleistung verdient mit 2:0 (1:0) gegen den VfL Pirna-Copitz. Ein insgesamt zwar glanzloser, aber nie gefährdeter "Dreier" vor 2.126 Zuschauern. Lok bleibt damit weiter an der Spitze der Landesliga als Dritter dran. Und: Vor dem Spiel überreiche VfB-Insolvenzverwalter Friedbert Striewe Lok-Boss Steffen Kubald noch symbolisch das traditionelle VfB-Trikot. Grund: Der Übergabe der Marke "VfB Leipzig" auf den 1. FC Lok. Zum Spielverlauf ...

Lok-Coach Rainer Lisiewicz musste diesmal auf den gesperrten Eric Eiselt verzichten, dessen Rolle füllte der junge Kevin Adam aus. Dazu rückte Alexander Kunert nach Zahn-OP wieder ins Lok-Mittelfeld. Und es gab auch eine Premiere: Erstmals lief der Landesliga-Aufsteiger mit den neuen Trikots von "Jako" auf - inklusive Namen auf dem Rücken. Rein ins Spiel: In der 8. Minute eröffnete ein Pass von Ralf Schreiber auf Sturmkollege Rico Engler die Partie - doch der Schuss von Engler strich aus 12 Metern deutlich am rechten Pfosten vorbei. Dann "spielte" sich Schiedsrichter Torsten Junghof in den Vordergrund. In Minute 11 tritt Rico Hartstock im Mittelfeld gegen Kevin Adam nach. Doch Schiri Junghof pfeift nicht und gibt statt dessen Sekunden später Hartstock nur Gelb. Glück für die Gäste, während Adam sich an der linken Hand verletzte aber weiterspielen konnte. Sieben Minuten später segelte die erste Lok-Ecke von links Richtung langen Pfosten - dort lauerte Manndecker Manuel Starke, doch dessen Kopfball aus 8 Metern fischte VfL-Keeper Christoph Rautenberg noch aus dem linken Eck. In der 21. Minute dann die dickste Chance im Spiel: Rico Engler leckte von rechts in die Mitte zu Kevin Adam und der sieht den freien René Ledwoch - doch aus 12 Metern war wieder Schlussmann Rautenberg zur Stelle. Trotzdem waren Torszene eher Mangelware. Doch dann packte Defensiv-Mann Marcel Hensgen mal aus 18 Metern den Hammer aus - aber VfL-Keeper Rautenberg parierte irgendwie noch mit dem linken Fuß (27.). 100 Sekunden später versuchte sich Ralf Schreiber direkt aus 16 Metern, aber das Leder senkte sich nur aufs Tornetz. Dann die 34. Minute: Ein Ball von links landet bei Alexander Kunert - der haut aus 26 Metern einfach mal drauf, trifft aber nur den rechten Pfosten. Doch die Szene war noch nicht vorbei. Stephan Knoof kommt auf rechts ans Leder - das landet beim freien Ralf Schreiber am langen Pfosten, der volley per Aufsetzer ins rechte, lange Eck zum umjubelten 1:0 versenkte. Bereits der 4. Saisontreffer des erst 18-jährigen Lok-Talents! Kurz vor dem Pausenpfiff noch ein Schussversuch vom starken Hensgen aus 18 Metern, aber wieder bekommt Rautenberg die Fäuste dazwischen.

Durchgang zwei begann mit einer kleinen Phyro-Show in der Fankurve und ohne Talent Kevin Adam, der angeschlagen in der Kabine bleiben musste. Dafür rückte René Heusel hinter die Spitzen. Erste Torchance dann in Minute 51, als Stephan Knoof bei weiten Einwurf von rechts Rico Engler bediente - der hält aus 18 Metern drauf, doch die Kugel streichelte die Oberkante der Querlatte. In der 54. Minute dann die erste Torchance für die Gäste im Spiel, aber der Schuss von Otto Winkler aus gut 20 Metern ging über den Kasten von Lok-Keeper Jan Evers. Auf der Gegenseite schnappte sich Einwechsler René Heusel einen Fehlpass von Pirna, der Schuss aus 22 Metern war aber leichte Beute für VfL-Keeper Christoph Rautenberg. Die Gäste wurden in den folgenden Minuten aktiver, aber ohne sich klare Chancen herauszuspielen. Dafür Lok wieder gefährlich durch einen weiten Einwurf von Stephan Knoof von rechts - der segelt durch den ganzen Strafraum zum völlig freien Ralf Schreiber. Aber der Lok-Stürmer bekommt das Leder zunächst nicht unter Kontrolle, sieht dann aber Joker Thomas Wetzig der aus zentraler Position aus 9 Metern zum 2:0 versenkte. Riesenjubel natürlich vor allem bei "Wetze", der gerade einmal 100 Sekunden auf dem Platz stand. Die Lok-Fans natürlich entsprechend zufrieden ... In den folgenden Minuten verwaltete die Loksche locker das Ergebnis. In der 77. Minute aber mal wieder ein Torschuss von Marcel Hensgen aus 18 Metern, doch knapp rechts vorbei. Dann eine sehenswerte Szene von Alexander Kunert, der einen Fehlpass abfängt und aus über 60 Metern aufs leere VfL-Tor zielt - aber knapp rechts vorbei (85.). Dann war Schluss ...

Fazit: Ein verdienter Heimerfolg für den 1. FC Lok - passend zum 1. Advent. Spielerisch rissen die Lisiewicz-Mannen zwar keine Bäume aus, aber die Gäste aus Pirna erspielten sich über 90 Minuten keine ernsthafte Torchance. In einer Woche ist dann der SV Bannewitz zum "Auswärts-Heimspiel" im Plache-Stadion zu Gast. Ein erneuter Dreier wäre die ideale Grundlage für den Kracher am 15. Dezember bei Erzgebirge Aue II ...

(von Ronny John)