21. Spieltag Landesliga Sachsen  Saison 2007/2008
1.FC Lokomotive Leipzig

Heidenauer SV

1. FC Lokomotive Leipzig
0 1

Spieldaten
 
Datum
06. April 2008
Uhrzeit
15.00 Uhr
Spielstätte
Max-Leupold-Stadion (Heidenau)
Zuschauer
750
Schiedsrichter
 
Daniel Petzold (Lugau)
Torschützen
0:1 Heusel (40.)
Gelb
Schulze, Händel -
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
Heidenauer SV
1. FC Lokomotive Leipzig
1 Martin Nicklich
1 Jan Evers
3 Torsten Schulze
17 Holger Krauß
5 Jan Händel
19 Anton Köllner
6 Torsten Gründig
24 Robert Roscher (ab 68. 8 André Irrgang)
8 Michael Heera (ab 71. 7 Daniel Dittmann)
3 Marcel Hensgen (ab 45. 18 Steven Aßmann)
9 Carsten Oppitz
 
11 Kevin Adam
11 Hagen Lein
7 Alexander Kunert
14 Stefan Richter (ab 79. 4 Richard Lätsch)
15 Sven Hellmund
13 Richard Dörwald (ab 58. 10 Chris Auerswald)
9 Thomas Wetzig
17 Rico Glaubitz
10 René Heusel
18 Tom Winter
21 Rico Engler (ab 46. 22 Ralf Schreiber)

Trainer
Uwe Kuhl
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Es war ein Arbeitssieg. Durch die vielen Ausfälle haben wir keinen Rhythmus mehr gefunden. Aber am Ende zählen nur die drei Punkte!"

Wertung

1,5 Sterne (Nach akzeptabler ersten Halbzeit, wurde beim Tabellen-Letzten 45 Minuten nur verteidigt - am Ende zählen nur die drei Punkte!)

28 Fotos und 1 Video vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht

Arbeitssieg auf Kunstrasen: Beim Tabellen-Letzten Heidenauer SV siegte der 1. FC Lok Leipzig, trotz riesiger personeller Probleme, mit 1:0 (1:0). Vor 750 Zuschauern im schicken Max-Leupold-Stadion (darunter 200 Lok-Fans) boten die Lok-Kicker noch eine akzeptable Leistung - doch in Durchgang zwei wurde nur noch verteidigt, ohne das Heidenau nur einmal für Gefahr sorgen konnten. Zudem verletzten sich noch Hensgen und Engler.

Lok-Coach Rainer Lisiewicz musste in Heidenau auf sieben Mann verzichten - neben den Langzeitverletzten Eiselt, Metzner und Sommer fehlten Ledwoch, Knoof und Starke wegen der 5. Gelben. Zudem noch Pierre Trinko, der bei der II. Mannschaft Rot sah. Deshalb rotierten Robert Rocher, Sven Hellmund, Alexander Kunert und Rico Engler in die Startformation. Los ging es in der 13. Minute mit einer Kunert-Flanke von links, doch der Kopfball von Kevin Adam aus 8 Metern parierte Martin Nicklich. Sekunden später schickt Thomas Wetzig Sturmpartner René Heusel, doch aus 12 Metern rettete wieder Nicklich für den Gastgeber. In der 15. Minute wieder eine dicke Chance für Heusel, dessen Schuss aus 16 Metern abgefälscht neben dem rechten Pfosten landete. Dann sperrt Heusel für Kevin Adam frei, doch der legte sich das Leder frei zu weit vor (27.). Drei Minuten später die erste Gelegenheit für Heidenau - doch einen 20 Meter Schuss von Rico Glaubitz von links, parierte Lok-Schlussmann Jan Evers mit leichten Problemen. Bei der anschließenden Ecke ist es wieder Glaubitz, der einen Hammer aus 18 Meter los lässt - links vorbei. Sekunden später setzt sich Sven Hellmund bis in den Strafraum durch und wird von Torsten Schulze gefällt - eigentlich elfmeterreif. Doch der Pfiff von Schiri Daniel Petzold aus Lugau blieb aus (32.). Dann die 40. Minute: Kevin Adam mit Ball von rechts und Michael Heera verschätzt sich total - René Heusel sagt "Danke" und netzt aus 10 Metern ins lange, linke Eck zum umjubelten 1:0 ein. Dann mal wieder Heidenau, doch ein Schuss von Tom Winter landete von rechts nur auf dem Tornetz (41.). Sekunden später dann Glück für Lok, als Tom Winter bei seinem Kopfball ins Lok-Netz im Abseits stand.

Durchgang zwei begann dann - nachdem schon Hensgen in der 45. Minute mit Zerrung raus musste - auch ohne Stürmer Rico Engler (ebenfalls Zerrung). Dafür kamen Ralf Schreiber und Steven Aßmann ins Spiel. In der 48. Minute rutscht HSV-Keeper Nicklich das Leder aus der Hand und René Heusel versucht es aus spitzen Winkel - doch Nicklich war zur Stelle. Anschließend übernahm Heidenau die Kontrolle über das Spielgeschehen. Ohne sich aber eine nennenswerte Chance zu erspielen. Lok kam mit der extrem jungen Truppe kaum noch richtig über die Mittellinie - und spielte die Konter schlampig aus. Dann aber die 68. Minute: Ralf Schreiber sieht bei einem Konter den mitgelaufenen Heusel, der ist völlig frei - und trifft aus 10 Metern aber nur den linken Innenpfosten. Weiter ging es deshalb mit dem Mauern in der Abwehr. Heidenau fand kein Mittel und so verstrichen die Minuten - der Schlusspfiff rückte näher. Kurz vor dem Abpfiff dann noch mal Schreiber, aber aus 5 Metern war wieder der HSV-Schlussmann zur Stelle. Schluss - und Jubel über drei schwer erkämpfte Punkte ...

Fazit: Durch zahlreiche Verletzung, ging im zweiten Durchgang in Heidenau fast gar nichts - immerhin wurde gekämpft und im Abwehrbereich ließ Lok nie was anbrennen. Leider spielten die Gäste aus der Messestadt ihre wenigen Konter zu schlampig aus. Am Ende bleiben drei wichtige Punkte im Aufstiegskampf, doch mit dieser Leistung wird man in einem Spitzenspiel nicht bestehen können ...

 (von Chris Paul)