Freundschaftsspiel  Saison 2008/2009
1.FC Lokomotive Leipzig

FSV Kitzscher

1. FC Lokomotive Leipzig
0 6

Spieldaten
 
Datum
22. Juli 2008
Uhrzeit
18.00 Uhr
Spielstätte
Stadion der Jugend (Kitzscher)
Zuschauer
550
Schiedsrichter
 
Lutz Herwig (Neukieritzsch)
Torschützen
0:1 Kind (9.), 0:2 Kind (29.), 0:3 Aßmann (60.), 0:4 Aßmann (78.), 0:5 Wetzig (84.), 0:6 Aßmann (87.)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
FSV Kitzscher
1. FC Lokomotive Leipzig
1 Patrick Kutzner
1 Jan Evers (ab 46. 20 Matthias Gast)
7 Rico Pretzsch
6 Torsten Jülich
4 Raik Forberg
24 Robert Roscher
11 Rene Voldeig (ab 46. 15 Nico Garbschuß)
17 Holger Krauß
9 Mirko Lorenz
4 René Ledwoch (ab 46. 18 Steven Aßmann)
10 Matthias Hellnest (ab 70. 13 Steffen Wuttke)
 
23 David Quidzinski
14 Matthias Götze
5 David Reich
18 Ronny Richter (ab 81. 11 Rene Voldeig)
3 Marcel Hensgen (ab 46. 11 Kevin Adam)
8 Nils Jakisch
13 Stephan Knoof (ab 46. 7 Alexander Kunert)
2 Kai Wimberger
21 Rico Engler (ab 76. 9 Thomas Wetzig)
17 Steffen Kretschmer (ab 46. 16 Michael Groh)
12 Tommy Kind

Trainer
Hans-Jürgen Pretzsch
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Wir haben einige schöne Aktionen und einen souveränen Sieg gesehen. In der zweiten Halbzeit fiel es meine Jungs dann etwas leichter, im ersten Durchgang war dafür zu wenig Tempo drin. Ich habe mich besonders für Aßmann gefreut, der im Abschluss diesmal überzeugt hat."

Wertung

2,5 Sterne (Einige schöne Kombination, nette Gastgeber - nur in der ersten Halbzeit fehlte etwas der Schwung!)

15 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht

Nächster Sieg für die Loksche: Zu Beginn des Testspiel-Marathon (4 Spiele in 6 Tagen) siegte der 1. FC Lok beim Achtligisten FSV Kitzscher klar mit 6:0 (2:0). Vor immerhin 550 Zuschauern im Stadion der Jugend in Kitzscher (Lok-Stadionsprecher Mirko Linke traute sich auch hier ans Mikro) erspielten sich die Gäste zahlreiche Chancen, doch besonders im ersten Durchgang fehlte teilweise noch etwas Tempo im Spiel.

Lok-Coach Rainer Lisiewicz musste heute wegen Uni bzw. leichten Verletzungen auf Manuel Starke, Anton Köllner, Ralf Schreiber und René Heusel verzichten. Auch der US-Amerikaner Jed Hohlbein (25) durfte noch nicht ran, da die Gastspielgenehmigung bis zum Anpfiff noch nicht vorlag. Der etwas enttäuschte Jed muss sich nun bis Donnerstag (bei Blau-Weiß Leipzig) gedulden. Bei Kitzscher stand besonders Ex-Lok-Kicker Ronny Richter im Mittelpunkt - Ex-Kapitän Frank Wimberger fehlte dagegen wegen Urlaub, dafür war Sohn Kai in der Abwehr am Start. Los ging die Partie mit einem sehenswerten 20-Meter-Schuss des auffälligen David Quidzinski (5.). Die Lok-Führung dann vier Minuten später, als Rico Engler von rechts flankte und in der Mitte Nachwuchs-Hoffnung Tommy Kind aus 6 Metern zum 1:0 versenkte. Danach kontrollierten die Leipziger sicher die Partie, erspielten sich im Angriff aber zu wenig klare Chancen. In der 26. Minute fand auch Neuzugang David Reich in die Partie, sein Schuss aus 8 Metern wurde aber noch abgeblockt. Dann das 2:0: David Reich tankte sich bis zur Grundlinie durch, flankte dann in die Mitte - wo wieder Kind aus 5 Metern bereit stand und eiskalt versenkte. Nicht ganz so eiskalt war dann in der 36. Minute Stephan Knoof, der eine Vorbereitung von René Ledwoch links vorbei schob. Vier Minuten später hielt der heute etwas glücklose Rico Engler aus 10 Metern drauf, aber FSV-Schlussmann Kutzner grätschte das Leder noch zur Ecke. Mit dem Pausenpfiff bediente Tommy Kind dann noch mal Sturmkollegen Rico Engler, der diesmal aus 7 Metern scheiterte.

Halbzeit zwei begann mit einigen Wechseln und der ersten gute Chance für die Gastgeber. Doch Mirko Lorenz schoss von halb links nur ans Außennetz. Auf der Gegenseite dann eine schöne Kombination über Alexander Kunert und Tommy Kind. Doch den Abschluss setzte der flinke Steven Aßmann aus 14 Metern ans Außennetz (49.). Vier Minute später flankte David Reich von rechts, aber der Kopfball von Rico Engler landete nur am linken Außenpfosten. Pech! Dafür hatte Aßmann in der 60. Minute dann etwas mehr Glück. Nach Vorarbeit von Tommy Kind haute "Atze" aus 16 Metern einfach mal drauf und die Kugel dudelte (nicht unbedingt unhaltbar) ins linke Eck zum 3:0. Aßmann durfte dann auch gleich noch das 4:0 in der 78. Minute nachlegen, als David Reich zuvor flankte. Allerdings rutschte der 16-Meter-Schuss FSV-Keeper Kutzner durch die Beine. Freude dann auch bei Einwechsler Thomas Wetzig (lange verletzt). In der 84. Minute Alexander Kunert mit einem langen Ball in den Strafraum, dort bleibt Wetzig eiskalt - lässt den Keeper stehen und schiebt aus 4 Metern zum 5:0 ein (84.). Den Schlusspunkt durfte dann wieder Steven Aßmann drei Minuten später setzen. Einen Kunert-Freistoß von halb rechts haute Aßmann per Kopf (!) aus 12 Metern zum 6:0-Endstand in die Maschen.

Fazit: Ein ungefährdeter Sieg, wobei wieder einige gute Torchancen ausgelassen wurden. Bei den Neuzugängen konnten sich heute besonders David Reich und David Quidzinski gute Noten verdienen. Auch Nachwuchs-Talent Tommy Kind spielt sich weiter in die Herzen der Fans. Sind wir jetzt schon gespannt, auf den nächsten Testkick am Donnerstag beim VfK Blau-Weiß Leipzig (18.30 Uhr)!

 (von Chris Paul)