Freundschaftsspiel  Saison 2008/2009
1.FC Lokomotive Leipzig

SV Blau-Weiß Farnstädt 1921

1. FC Lokomotive Leipzig
2 5

Spieldaten
 
Datum
30. Juli 2008
Uhrzeit
18.30 Uhr
Spielstätte
Sportplatz Gewerbegebiet (Farnstädt)
Zuschauer
396
Schiedsrichter
 
Frank Hildebrandt (Nebra)
Torschützen
0:1 Engler (6.), 0:2 Kind (13.), 0:3 Engler (32.), 0:4 Kind (37.), 1:4 Poppe (52.), 1:5 Heusel (71.), 2:5 Zehe (76./Foulelfmeter)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
SV Blau-Weiß Farnstädt 1921
1. FC Lokomotive Leipzig
24 Alexander Bahn
1 Jan Evers (ab 46. 20 Matthias Gast)
2 Sebastian Laue
6 Torsten Jülich
3 Nico Häring
3 Marcel Hensgen (ab 46. 15 Martin Kietzmann)
4 Steffen Zehe
17 Holger Krauß (ab 46. 5 Kevin Adam)
5 Nico Gola
4 René Ledwoch (ab 74. 12 Tommy Kind)
6 Stefan Busch
 
24 Robert Roscher (ab 82. 4 René Ledwoch)
7 Sebastian John (ab 67. 15 Alexander Swientek)
25 David Reich (ab 46. 14 Norris Höhn)
8 Lars Möbius
13 Stephan Knoof (ab 64. 25 David Reich)
9 Mathias Merta (ab 79. 18 Manuel Schmidt)
18 Steven Aßmann (ab 74. 21 Rico Engler)
10 Oliver Kitzing (ab 74. 17 René Passmann)
21 Rico Engler (ab 46. 10 René Heusel)
11 Thomas Bobleßt (ab 46. 13 Dennis Poppe)
12 Tommy Kind (ab 46. 22 Ralf Schreiber)

Trainer
Danny Rabenhold
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"In der ersten Hälfte lief der Ball sehr gut in unseren Reihen. Durch die vielen Auswechslungen haben wir dann nach der Pause den Spielrhythmus verloren."

Wertung

2,5 Sterne (Gutes Wetter, schöne Kulisse und in den ersten 45 Minuten guter Fußball)

19 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht

Wie schon im vergangenen Jahr trat der 1. FC Lok beim Siebtligisten Blau-Weiß Farnstädt (Sachsen-Anhalt) zum Testspiel an. Vor 396 Zuschauern wusste die Lisiewicz-Elf nur in der ersten Halbzeit zu überzeugen. Bei sehr guten Platzbedingungen trafen Rico Engler und Tommy Kind je zweimal, René Heusel schoss dann das einzige Lok-Tore nach dem Seitenwechsel. Gut für die Stimmung in Farnstädt waren natürlich die beiden Treffer der Gastgeber zum 5:2 (4:0)-Endstand.

Außer Anton Köllner (Nasenbeinbruch), Manuel Starke (Knöchelprellung), David Quidzinski (Knieprellung) und Alexander Bommel (Urlaub) waren alle einsatzfähigen Lok-Akteure mit an Bord. Nach vier Minuten schickte Torsten Jülich mit einem 50-Meterpass Steven Aßmann steil, der aber an der Strafraumgrenze zu ungenau abzog. Kurz darauf machte es Rico Engler besser, der auf der linken Seite von Marcel Hensgen angespielt wurde und ins lange Eck vollendete (6. Minute). Ohne Pause ging es weiter nach vorn für die Gäste. David Reich köpfte einen Knoof-Einwurf knapp am Tor vorbei (8.). Lok-Talent Tommy Kind nutzte dann in der 13. Minute einen Stellungsfehler in der Farnstädter Deckung und schob aus zwölf Metern zum 0:2 ein. Jülich und reich kamen danach zu guten Einschussmöglichkeiten, die Keeper Bahn allerdings zunichte machte. Nach einer halben Stunde dann mal die Gastgeber. Steffen Zehe läuft über außen und sieht den freien Bobleßt in der Mitte, doch Evers stürzt sich rechtzeitig auf den Ball. Engler machte auf der Gegenseite dann seinen zweiten Treffer, nachdem Steven Aßmann und David Reich im direkten Zusammenspiel den Stürmer frei spielten (32.). Noch war aber nicht Halbzeit und so kombinierten Reich, Engler und Kind nochmals sehr ansehnlich. 0:4 und auch Kind mit dem zweiten Treffer.

Nach der Pausenerfrischung und vielen Wechseln ebbte der Spielfluss des FCL ab und Farnstädt kam nach einem Knoof-Stockfehler zum 1:4-Anschlusstreffer durch Dennis Poppe (52.). Dann holte Sebastian Laue aus gut 35 Metern den Hammer raus, aber Gast rettete zur Ecke (56.). Auf der Gegenseite entschied Schiri Hildebrandt plötzlich auf indirekten Freistoß für Lok - den haute René Heusel aus sieben Metern aber links neben das Gehäuse (62.). Neun Minuten später durften die anwesenden Lok-Fans wieder jubeln. Nach einer scharfen Eingabe von rechts, wühlt sich Heusel im Strafraum durch und netzte aus vier Metern zum 5:1 ein. Fünf Minuten später holte Alexander Swientek einen umstrittenen Elfer gegen Matthias Gast raus. Den Strafstoß versenkte Steffen Zehe zum 5:2-Endstand (76.). Die letzte nennenswerte Chance, in einem eher müden zweiten Durchgang, hatte dann Lok-Stürmer Rico Engler. "Engel" probierte es mal aus 30 Metern, aber knapp drüber.

Fazit - diesmal aus Sicht des Stadionsprechers in Farnstädt: "Wir sind zwar weit weg aus Leipzig, doch wir wissen genau das Leipzig blau-gelb ist - und nicht grün!" Sportlich erlebten die knapp 400 Zuschauer eine unterhaltsame erste Halbzeit, mit netten Spielzügen. Der nächste Lok-Test steigt am Freitag um 18.30 Uhr beim SV Thekla.

 (von Arthur Schramm)