Freundschaftsspiel  Saison 2008/2009
1.FC Lokomotive Leipzig

SV Thekla Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig
0 11

Spieldaten
 
Datum
01. August 2008
Uhrzeit
18.30 Uhr
Spielstätte
Sportplatz Theklaer Straße (Leipzig)
Zuschauer
500
Schiedsrichter
 
-
Torschützen
0:1 Heusel (1.), 0:2 Kind (13.), 0:3 Ledwoch (24.), 0:4 Schreiber (29.), 0:5 Krauß (41./Leverkusen), 0:6 Reich (42.), 0:7 Höhn (47.), 0:8 Höhn (49.), 0:9 Naundorf (66./Eigentor), 0:10 Aßmann (69.), 0:11 Paffrath (86.)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
SV Thekla Leipzig
1. FC Lokomotive Leipzig
1 Marian Gronke (ab 63. 30 Patrick Phenmeier)
1 Jan Evers (ab 46. 20 Matthias Gast)
5 Ronny Haase
6 Torsten Jülich (ab 46. 8 Lorenzo Goethe)
6 Christian Jorks
13 Stephan Knoof
7 Marcel Arndt
17 Holger Krauß (ab 46. 14 Norris Höhn)
8 Alex Lammel (ab 55. 11 Toni Naundorf)
4 René Ledwoch
9 Rene Kloß (ab 55. 13 Denny Kasche)
 
15 Martin Kietzmann
10 Christian Höpping (ab 46. 22 Sven Fleck)
25 David Reich
15 Eric Meyer
22 Ralf Schreiber
18 Torsten Freund
18 Steven Aßmann
20 Mike Schwab (ab 62. 3 Sebastian Bär)
10 René Heusel (ab 75. 12 Tommy Kind)
53 Thomas Gallert
12 Tommy Kind (ab 46. 19 Roy Paffrath)

Trainer
Heiko Greunke
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Wir haben das Tempo heute über weite Strecken hoch gehalten. Nur in der zweiten Halbzeit war 20 Minuten lang etwas die Luft raus. Man sieht, dass Spieler wie Reich und Kind ganz neue Qualität rein bringen - auch Ledwoch steigert sich immer mehr. Roy Paffrath hat heute gezeigt, dass er allein von seiner Körpergröße und Torgefährlichkeit eine Alternative sein kann."

Wertung

2,5 Sterne (Einige schöne Spielzüge, schwungvoller erster Durchgang - nur das Wetter spielte überhaupt nicht mit!)

10 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht

Nächster Testerfolg für Oberliga-Aufsteiger 1. FC Lok Leipzig. Beim Stadtligisten SV Thekla siegte die Loksche vor gut 500 Zuschauern klar mit 11:0 (6:0). Bei ständigen Gewitterregen traf Nachwuchs-Stürmer Norris Höhn im zweiten Durchgang doppelt. Besonders in Halbzeit eins sahen die treuen Lok-Fans einige schöne Kombinationen ihrer Lieblinge.

Lok-Coach Rainer Lisiewicz musste auf einige Akteure aufgrund leichter Verletzungen verzichten - u. a. waren das Manuel Starke, David Quidzinski und Robert Roscher aus der Defensive. Dazu verletzte sich auch Rico Engler beim aufwärmen am Lymphknoten. Aus dem Kader der Zweiten waren deshalb Abwehrspieler Lorenzo Goethe und Sturm-Riese Roy Paffrath dabei. Los ging die Partie mit einem Gewitterguss und dem für Engler in die Startformation gerutschten René Heusel . Der erzielte nach nur 33 Sekunden per Dropkick aus 12 Metern die 1:0-Führung. Zehn Minuten später die erste Torchance für die Gastgeber aus Thekla, doch Thomas Gallert schon knapp rechts vorbei. Auf der Gegenseite netzte dafür Talent Tommy Kind, der nach einem schönen Solo mit links ins linke Eck zum 2:0 traf. in der 22. Minute patzte Martin Kietzmann in der Lok-Abwehr, doch Christian Jorks scheiterte völlig frei an Lok-Schlussmann Jan Evers. Besser machte es dann René Ledwoch, der eine Schreiber-Flanke von links per Kopf aus 7 Metern zum 3:0 versenkte (24.). Fünf Minuten später machte es der flinke Ralf Schreiber dann selbst. Aus 25 Metern hielt er einfach mal drauf und traf genau ins linke Dreiangel zum 4:0 - ein mehr als sehenswerter Treffer! Der nächste Lok-Treffer folgte in Minute 41. René Ledwoch wurde von Eric Meyer im Strafraum zu Fall gebracht. Den fälligen Strafstoß versenkte Kapitän Holger Krauß ins rechte Eck zum 5:0. Nur 60 Sekunden später legte Neuzugang David Reich das 6:0 nach. Der vernaschte seinen Gegenspieler mit dem linken Fuß und traf dann mit rechts ins lange Eck zum Halbzeitstand ...

Durchgang zwei begann - wie immer - mit einigen Wechseln bei Lok. Und dem 7:0! Nachwuchs-Talent Norris Höhn tankte sich auf links durch und im rutschen versenkte der Stürmer mit links. Nur 120 Sekunden später netzte Höhn wieder ein. Nach schöner Vorarbeit des starken René Ledwoch, traf Höhn eiskalt aus acht Metern zum 8:0. In der 53. Minute dann die erste Großchance für Sturm-Riesen Roy "Koller" Paffrath. Doch sein Kopfball aus 7 Metern rettete Marian Gronke sehenswert. In der 66. Minute war Gronke dann aber machtlos, als nach Aßmann-Flanke Toni Naundorf ins eigene Netz zum 9:0 einköpfte. Drei Minuten später machte Steven Aßmann das 10:0 voll. "Atze" probierte es einfach mal aus 20 Metern - und traf genau ins rechts Eck. Dann eine starke Phase von Thekla, doch der verdiente "Ehrentreffer" sollte nicht fallen. Erst scheiterte Christian Jorks an Keeper Matthias Gast (76.), dann rettete Martin Kietzmann auf der Linie gegen Toni Naundorf (77.). In der 79. Minute rutschte dann ein Heber von Naundorf auf das Tornetz. Fünf Minuten später probierte es Ralf Schreiber auf der Gegenseite mit einem Lupfer, der nur ans linke Außennetz klatschte. Den würdigen Abschluss erzielte dann Roy Paffrath, der einen Reich-Freistoß aus drei Metern per Kopf zum 11:0 ins Netz beförderte. Dann Pfiff der Schiri exakt 140 Sekunden vor dem offiziellen Ende ab ...

Fazit: Trotz der ständigen Regengüsse, ein unterhaltsamer Freitag-Abend bei netten Gastgebern. Dazu sahen die Fans besonders in Halbzeit eins einige schöne Spielzüge. Im zweiten Durchgang gab es einen kleinen Hänger, trotzdem fielen noch mal fünf Tore. Der nächste Testkick steht schon morgen (11 Uhr!) bei Oberliga-Aufsteiger Brandenburger SC Süd an. Dort soll auch ein Testspieler aus Magdeburg getestet werden und auch Lorenzo Goethe und Roy Paffrath aus der II. Mannschaft fahren mit.

 (von Chris Paul)