Freundschaftsspiel  Saison 2008/2009
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

Hallescher FC
2 2

Spieldaten
 
Datum
15. Januar 2009
Uhrzeit
19.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
885
Schiedsrichter
-
Torschützen
1:0 Höhn (60.), 1:1 Neubert (65.), 2:1 Rüthrich (88.), 2:2 Kittler (89.)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
Hallescher Fc
1 Jan Evers
13 Darko Horvat (ab 46. 1 Norbert Guth)
17 Holger Krauß
5 Jens Werner (ab 46. 14 Philipp Schubert)
19 Anton Köllner
3 Alexander Gröger (ab 46. 7 Thorsten Görke)
6 Torsten Jülich
16 Adli Lachheb (ab 46. 15 Christian Kamalla)
11 Kevin Adam (ab 46. 13 Stephan Knoof)
18 Robert Stark (ab 46. 2 Jan Benes)
7 Alexander Kunert (ab 68. Robert Rüthrich)
27 Pavel David (ab 46. 21 Benedikt Seipel)
23 David Quidzinski (ab 46. 14 Norris Höhn)
4 Steve Finke (ab 46. 6 Kevin Kittler)
4 René Ledwoch
Wasiu Taiwo (ab 71. Markus Müller)
16 Manuel Starke
Felix Horn
22 Ralf Schreiber (ab 68. 15 Sven Hellmund)
24 Ronny Hebestreit (ab 46. 11 René Stark)
10 René Heusel (ab 46. 9 Thomas Wetzig)
Markus Müller (ab 46. 9 Thomas Neubert)

Trainer
Rainer Lisiewicz
Sven Köhler

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Wir sind mit dem Auftakt nach der schweren Vorbereitung zufrieden, wir haben die letzten vier Tage richtig Gas gegeben. Trotz der Verletzten konnten wir uns gegen einen Regionalligisten gut verkaufen, obwohl Halle besonders in der ersten Halbzeit ballsicherer war und eigentlich in Führung gehen muss. In der zweiten Halbzeit hatten wir dann mehr Ballkontakte und zwei schöne Tore gemacht. Es geht aber gar nicht so sehr ums Ergebnis, es geht darum, wie sich die Mannschaft präsentiert hat und das es in der zweiten Mannschaft Talente gibt, die jung sind und nachdrängen.
Sven Köhler (HFC-Trainer) "Es waren heute trotz des Wetters gute Bedingungen, deshalb noch mal ein Lob an die Leipziger, dass der Platz geräumt war. In der ersten Hälfte waren wir die dominante Mannschaft, haben nach hinten nicht viel zugelassen und hatten ein, zwei gute Möglichkeiten. In der zweiten Hälfte war das Spiel ausgeglichener. Die Tore haben wir durch eigene Fehler ermöglicht, aber zumindest zwei Mal den Ausgleich gemacht. Im Endeffekt war es ein Spiel, das seinen Zweck erfüllt hat.“

Wertung

2 Sterne (Nicht viel los in Halbzeit eins, dafür entschädigte die muntere zweite Hälfte mit vier Toren. Die Loksche präsentierte sich in einem fairen Freundschaftsspiel trotz einiger Verletzten schon gut in Form!)

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Spielbericht

Zum ersten Testspiel  des neuen Jahres empfing die Loksche heute mit dem Halleschen FC den bisher unbesiegten Überraschungsdritten der Regionalliga Nord. Lok-Trainer Rainer Lisiewicz musste neben den Langzeitverletzten Engler und Hensgen mit Georg Froese, Robert Roscher und Tommy Kind auch noch kurzfristig auf drei Spieler verzichten, die mit Grippe im Bett lagen und eigentlich zum Einsatz kommen sollten.

Bei Temperaturen um den Gefrierpunkt und Nebel sahen die 885 Zuschauer einen verhaltenen Start beider Mannschaften. Echte Torchancen blieben Mangelware, beide Mannschaften boten  fussballerisch eher Schonkost. So dauerte es bis zur 35. Minute, bis die Zuschauer die erste dicke Chance zu sehen bekamen: Halles Pavel David machte das Spiel schnell, legte von der rechten Strafraumgrenze schön zurück auf Markus Müller, der es schaffte, den Ball aus drei Metern am linken Pfosten vorbeizuschieben. Fünf Minuten später die erste kleinere Lok-Chance, aber Manuel Starke erwischte den Abpraller von Ledwoch nicht mehr. Was folgte, war der Halbzeitpfiff und ein bis dato ereignisarmes 0:0 mit Feldvorteilen für die Hallenser.

Der HFC wechselte in der Pause kräftig durch und begann die zweite Hälfte mit zehn neuen Spielern. Auf Leipziger Seite blieben Heusel, Adam und Quidzinski in der Kabine und wurden durch Höhn, Wetzig und Knoof ersetzt. Nun nahm die Loksche langsam Fahrt auf. In der 49. Minute spielte Manuel Starke den langen Ball, Halles Keeper Norbert Guth verschätzte sich, konnte dem einschussbereiten Höhn das Leder aber gerade noch vom Fuß spitzeln. Zehn Minuten später erneut langer Ball von Starke auf Höhn, der allein vor dem Tor die Nerven behielt und den Ball sehenswert über Norbert Guth hob. 1:0 – die Lok-Fans jubelten. Doch die Antwort von Halle folgte prompt: Nur fünf Minuten später bediente Ex-VfB-Spieler Thorsten Görke den enteilten Thomas Neubert, der das Leder mit Übersicht über Jan Evers ins lange Eck lupfte. In der 68. Minute wechselte Rainer Lisiewicz mit Sven Hellmund und Robert Rüthrich zwei Spieler der zweiten Mannschaft für Kunert und Schreiber ein. Vor allem die Einwechslung Rüthrichs sollte sich noch bezahlt machen. Zunächst jedoch trat der Schiedsrichter in den Mittelpunkt: Nach einer Knoof-Ecke drückte René Ledwoch den Ball über die Linie, doch der Referee entschied auf Torwartbehinderung. Drei Minuten später das gleiche Bild. Norris Höhn mit dem Rempler gegen Guth, der Ball im Netz, doch weiterhin 1:1.

Dann ging es Schlag auf Schlag: In der 88. Spielminute flankt Manuel Starke von links und Robert Rüthrich ist mit dem Fuß vor Halles Schlussmann am Ball – Tor. Doch während im Stadion noch gejubelt wurde, klingelte es auch im Lok-Gehäuse. Kevin Kittler schob nach flachem Zuspiel von Philip Schubert aus zwölf Metern in die lange Ecke. Danach passierte nichts mehr.

(von Gregor Preusche)