Freundschaftsspiel  Saison 2008/2009
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

FC Grün-Weiß Piesteritz
1 0

Spieldaten
 
Datum
06. Februar 2009
Uhrzeit
18:30 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion
Zuschauer
ca. 150
Schiedsrichter
-
Torschützen
1:0 Robert Rüthrich (58.)
Gelb
Ledwoch, Hensgen – Borges Correira, Fischer
Gelb-Rot
Keine!
Rot
Keine!

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
FC Grün-Weiß Piesteritz
1 Jan Evers (ab 46. 20 Dennis Fall)
1 Jan Lindemann
17 Holger Krauß (ab 26. 11 Kevin Adam)
2 Luis Borges Correira
3 Marcel Hensgen (ab 60. 18 Steven Aßmann)
3 Daniel Buchholz
16 Manuel Starke
4 Tobias Heede
24 Robert Roscher (ab 46. 19 Anton Köllner)
5 Wellington
7 Alexander Kunert (ab 46. 23 David Quidzinski)
6 Benjamin Witt
25 David Reich (ab 46. 8 Georg Froese)
7 Nils Naujoks (ab 46. 14 Heiko Wiesegart)
4 René Ledwoch (ab 46. 12 Tommy Kind)
8 Marc Richter (ab 46. 15 Tim Körnig)
13 Stephan Knoof
9 René Fischer
10 René Heusel (ab 46. 9 Robert Rüthrich)
10 Kevin Gerstmann
22 Ralf Schreiber (ab 65. 14 Norris Höhn)
11 Ladislav Stefke

Trainer
Rainer Lisiewicz
Uwe Ferl

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Es war ein Test gegen einen hoch motivierten Gegner. Die Piesteritzer hätten in der ersten Hälfte in Führung gehen können. Nach der Halbzeit haben wir ein sehr schönes Tor geschossen und dann eigentlich nachlegen müssen."

Wertung

1,5 Sterne (Wenig Unterhaltungswert bei kalten Temperaturen. Ein Klassenunterschied war kaum zu erkennen. Es war mehr eine Trainingseinheit für beide Teams)

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Spielbericht

Mit 1:0 schlägt der 1. FC Lok vor etwa 150 Zuschauern Grün-Weiß Piesteritz, trainiert von Uwe Ferl.

Besonders schön war diese Begegnung nicht, aber Marcel Hensgen konnte in seinem ersten Spiel von Beginn an, nach seiner Zwangspause wegen Herzproblemen die Flanke zum goldenen Tor geben. Von Beginn an machten die Gastgeber auf einem, für die aktuellen Witterungsverhältnisse, guten Rasenplatz Druck. Doch Ralf Schreiber (2.) und Marcel Hensgen (10.) platzierten den Ball knapp über dem Gehäuse von Jan Lindemann. Dieser kratzte einen schönen Freistoß von David Reich aus dem Winkel (23.). Piesteritz war bis daher kaum in der Lok-Hälfte zu sehen, doch dann ging es schnell. Schwer abseitsverdächtig taucht Ladislav Stefke vor Jan Evers auf, Stefke will links vorbeigehen, Evers bleibt dran und kann mit dem Fuß den Ball an die Latte lenken. Zwei Minuten später sprintet Nils Naujoks allein auf Evers zu, aber auch hier reagiert er sehr gut und ist eher am Ball. Dann musste Kapitän Holger Krauß mit einer Oberschenkelverhärtung vom Platz. Kevin Adam kam für ihn ins Spiel und Marcel Hensgen übernahm das Kapitänsamt. Nach 34 Minuten wieder mal die Loksche im Angriff: Manuel Starke schickt René Heusel, doch Lindemann ist kurz vorm Lok-Angreifer am Ball, wenige Sekunden später kommt Heusel an den Ball, schießt aber knapp am Tor vorbei. Kurz vorm Pausentee noch mal Piesteritz gegen Evers. Erst klärt der Keeper gegen den freistehenden Fischer (41.), anschließend pariert er einen Schuss aus zehn Metern, wieder von Fischer (43.).

Halbzeit zwei begann mit sechs neuen Lok-Akteuren und neuem Schwung. Schreiber scheiterte aus Nahdistanz (48.), doch Robert Rüthrich machte es zehn Minuten später besser. Hensgen flankt von der rechten Seite mustergültig auf den etatmäßigen Stürmer der zweiten Mannschaft und der köpft ebenso mustergültig gegen die Laufrichtung von Torhüter Lindemann zur Führung ein. In der letzten halben Stunde erhöhte der 1. FC Lok den Druck, konnte sich aber kaum noch klare Chancen erarbeiten. Rüthrich hätte mit einer verunglückten Flanke dann aber fast noch erhöhen können (84.). Dann war Schluss.

Ein guter Test für den 1. FC Lok, der allerdings nicht sonderlich schön anzusehen war. Der Verbandsligist aus Sachsen-Anhalt hielt sehr gut dagegen. Am Sonntag geht es gegen den Staffelkonkurrenten von Piesteritz, und zwar nach Halle-Ammendorf.

(von Arthur Schramm)