Freundschaftsspiel  Saison 2008/2009
  1.FC Lokomotive Leipzig

Thierbacher SV 59

1. FC Lokomotive Leipzig
1 13

Spieldaten
 
Datum
29. April 2009
Uhrzeit
18.30 Uhr
Spielstätte
Stadion der Waggonbauer (Halle)
Zuschauer
320
Schiedsrichter
 
Marcus Stumpf (Mölbis)
Torschützen
0:1 Simon (Eigentor/14.), 0:2 Engler (16.), 0:3 Heusel (18.), 0:4 Heusel (29.), 0:5 Heusel (36.), 0:6 Höhn (44.), 0:7 Heusel (45.), 0:8 Rüthrich, 0:9 Adam (70.), 0:10 Höhn (71.), 1:10 Ulbricht (72.), 1:11 Starke (75.), 1:12 Reich (83.), 1:13 Heusel (88.)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
Thierbacher SV 59
1. FC Lokomotive Leipzig
1 Ronny Goretzky
1 Jan Evers (ab 46. 20 Dennis Fall)
3 Sebastian Schmidt (ab 46. 10 Tom Krauspe)
6 Torsten Jülich (ab 46. 24 Robert Roscher)
4 Ricardo Simon
19 Anton Köllner (ab 63. 25 David Reich)
5 Patrick Babucke
16 Manuel Starke
6 Andy Treibl
4 René Ledwoch
7 Sebastian Kegel (ab 71. 3 Sebastian Schmidt)
 
11 Kevin Adam (ab 46. 23 David Quidzinski)
8 Silvio Krügel
15 Sven Hellmund (ab 46. 2 Robert Sommer)
9 Mario Gruhne
25 David Reich (ab 46. 5 Robert Rüthrich)
16 Mike Sbrzesny (ab 46. 12 Dirk Graischen)
12 Tommy Kind (ab 23. 14 Norris Höhn)
11 Kai Haase (ab 46. 15 Michel Ulbricht)
10 René Heusel
14 Patrick Kitsche (ab 46. 2 Axel Welt)
21 Rico Engler (ab 63. 11 Kevin Adam)

Trainer
Rolf Tröger
Rainer Lisiewicz

   Interviews
Rainer Lisiewicz (Lok-Trainer)
"Es war ein lockeres Spielchen mit schönen Toren. Für Tommy Kind tut mir die Verletzung natürlich besonders leid. Wir hätten ihn natürlich in der Endphase der Saison sehr gut gebrauchen können. Nun fällt er wohl erstmal aus."

Wertung

2 Sterne (Viele Tore waren zu sehen, darunter einige sehenswerte!)

Diesmal leider keine Fotos vom Spiel!

Spielbericht

Ende April, Anfang Mai feiert der Achtligist Thierbacher SV sein 50. Jubiläum und der 1. FC Lok leitete die Festlichkeiten ein. Viele Tore hatten die Leipziger auch noch im Gepäck. Leider wurde das muntere 13:1 des Oberligisten durch eine Schulterverletzung von Sturmtalent Tommy Kind überschattet.

Im Aufgebot des Gastgebers aus Thierbach, bei Borna, stand ein alter Bekannter: Mike Sbrzesny stürmte zwei Jahre für die zweite Mannschaft des 1. FC Lok und erzielte dabei 13 Tore. Genau 13 Treffer erzielte auch der FCL. Den Anfang machte Sebastian Simon nach einer knappen Viertelstunde. Eine Flanke von David Reich köpfte Simon in den eigenen Kasten. Kurz darauf zieht Rico Engler an der Strafraumgrenze ab, das Leder setzt auf dem holprigen Rasen auf:2:0 (16.) für die Loksche. Drei Minuten später passiert genau das was bei solchen Freundschaftsspielen nicht passieren soll, ein Spieler verletzt sich. Tommy Kind setzt an der rechten Außenbahn nach und strauchelt ohne Gegnereinwirkung ins Aus. Dort knallt er gegen die Begrenzung und bleibt verletzt liegen. Sofort wird der Krankenwagen gerufen und wenig später steht fest: Schulter ausgekugelt. Damit fällt der junge Stürmer mehrere Wochen aus und fehlt in einer wichtigen Phase des Saison-Finales. Kurz zuvor hatte René Heusel auf 3:0 erhöht und ließ für einen lupenreinen Hattrick noch zwei Treffer folgen. Für Tommy Kind kam Norris Höhn in die Partie und markierte aus 16 Metern das 6:0 (44.). Doch noch vor der Pause erhöht René Heusel auf 7:0. Locker köpfte er eine Hereingabe von Sven Hellmund ein. Auf der Gegenseite ein erstes Lebenszeichen vom Thierbacher SV: Sebastian Schmidt flitzt die rechte Seite entlang, lässt Hellmund stehen, schießt dann aber aus guter Position zu überhastet.

Nach einer stimmungsvoll aufspielenden Halbzeit-Kapelle ging das Toreschießen weiter. Allerdings erst nach 68 Minuten durch Robert Rüthrich. Der 1. FC Lok ließ es nun etwas ruhiger angehen und der Gastgeber kam zu einer Möglichkeit. Michel Ulbricht, nach der Pause ins Spiel gekommen, schüttelt Starke ab, doch Dennis Fall, der jetzt das Tor hütet, begräbt das Leder unter sich. Nach dem neunten Treffer durch Adam zieht Norris Höhn aus 20 Metern ab und das Geschoss schlägt genau im Winkel ein: 10:0. Dann ist es wieder Ulbricht, der Betrieb macht und dieses Mal cool bleibt und den Ehrentreffer aus acht Metern markiert. In den letzten Minuten passiert nicht mehr viel: Starke, Reich und Heusel treffen und dann ist Schluss.

 (von Matthias Löffler)