Freundschaftsspiel  Saison 2009/2010
1.FC Lokomotive Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig

VfB Fortuna Chemnitz
2 1

Spieldaten
 
Datum
25. Juli 2009
Uhrzeit
16.00 Uhr
Spielstätte
Bruno-Plache-Stadion (Leipzig)
Zuschauer
800
Schiedsrichter
Andreas Heinrich (Torgau)
Torschützen
0:1 Hänel (5.), 1:1 Aßmann (16.), 2:1 Starke (61.)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
1. FC Lokomotive Leipzig
VfB Fortuna Chemnitz
1 Jan Evers
16 Tino Kretzschmar (ab 48. 1 Roy Lintder)
8 Jens Werner
3 Daniel Meinel
3 Markus Krug (ab 46. 25 Marcus Brodkorb)
4 Sven Katzner
23 Markus Saalbach
5 Peter Braun
6 Torsten Jülich
7 Kevin Kaufmann (ab 75. 10 Christopher Götze)
12 Paul Stöbe
8 Danilo Hänel (ab 87. 15 Robin Köpsel)
4 Reimund Linkert (ab 85. 13 Stephan Knoof)
13 Robin Tröger (ab 82. 11 Nico Weißbach)
16 Manuel Starke
20 Benjamin Olzscher
22 Ralf Schreiber (ab 67. 7 Robert Sommer)
17 Michael Kühn (ab 52. 2 Erik Witzke)
18 Steven Aßmann (ab 76. 11 Kevin Adam)
21 Felix Henschel (ab 85. 19 Nico Walther)
10 René Heusel (ab 46. 9 Erol Gugna)
9 Tobias Leßmüller (ab 60. 14 Fidelis Okoye)

Trainer
Jörg Seydler
Michael Rudolph

   Interviews
Jörg Seydler (Lok-Trainer)
"Ich bin insgesamt zufrieden mit dem Spiel. Aber Testspiele darf man nie überbewerten!"

Wertung

2 Sterne (Lok siegte am Ende verdient gegen den Sechstligisten ohne zu glänzen!)

30 Fotos vom Spiel findet Ihr in der Galerie!

Spielbericht

Startschuss für die neue Spielzeit

Saisoneröffnung beim 1. FC Lok: Das Wetter spielte leider nicht mit, aber das tat der guten Stimmung keinen Abbruch. Mannschaft und Oldies gaben Autogramme und mit Fortuna Chemnitz war ja auch noch ein Testspielgegner zu Gast im altehrwürdigen Bruno-Plache-Stadion, das immer noch von vielen freiwilligen Helfern für die neue Saison fit gemacht wird. Die verletzten Rico Engler, Alexander Kunert und Anton Köllner konnten nicht mitspielen und mischten sich unter die über 800 Fans.

Abwehr-Blackout und feine Kombinationen

Das Spiel begann ganz und gar nicht planmäßig mit einem Blackout in der Lok-Abwehr. Einen Freistoß der Chemnitzer von rechts konnte Fortuna-Angreifer Danilo Hänel fast unbedrängt auf den Kasten von Jan Evers köpfen – keine Chance für den Lok-Spieler der letzten Saison, denn die Kirsche schlug unhaltbar direkt neben dem linken Pfosten ein: 1:0-Führung für die Gäste. Danach dampfte dann erst einmal nur noch die Loksche – teilweise mit recht ansehnlichen Kombinationen wie dieser: Reimund Linkert wurde auf dem linken Flügel von Manuel Starke in Szene gesetzt, gab die Pille seinerseits präzise in die Mitte, wo Steven Aßmann bereits lauerte und mit einem Flachschuss auf die rechte Torecke eiskalt zum 1:1-Ausgleich vollendete. Und auch danach der FCL weiter am Drücker und mit zwei Großchancen von „Fußballgott“ René Heusel (18./20.), die allerdings am Innenpfosten beziehungsweise in den Armen von Gäste-HüterTino Kretzschmar ihre Endstation fanden. Bis zum Pausentee war Lok dann weiterhin spielbestimmend, aber nennenswerte Möglichkeiten konnten sich die Männer um Neu-Kapitän Torsten Jülich nicht mehr erspielen.

Einbahnstraßenfußball in Hälfte zwei

Die zweite Halbzeit begann so, wie die erste aufgehört hatte: Lok kombinierte munter nach vorne, durchschlagende Erfolge gab es aber zunächst nicht zu verzeichnen. Bis zur 61. Minute: Ein großes Missverständnis in der Chemnitzer Abwehr nutzte Manuel Starke, der vor dem Gäste-Keeper an den Ball kam und aus fünf Metern zur 2:1-Führung einnetzte. Auch danach weitere gute Möglichkeiten für den FCL: Steven Aßmann mit einem beherzten Flachschuss, allerdings genau auf den Hüter (65.), Neuzugang Markus Saalbach mit einer Direktabnahme, die allerdings noch abgeblockt werden konnte (70.) und nach dem schönsten Spielzug des Tages (über Manuel Starke und Robert Sommer) Erol Gugna, der den Ball nur knapp am Tor vorbei setzte – ein Tor wollte allerdings nicht mehr gelingen.

Noch Luft nach oben

Fazit: Gute Ansätze waren gegen den Landesligisten aus Chemnitz auf jeden Fall zu begutachten. Die Viererkette stand, bis auf den Aussetzer beim Gegentor, sicher wie die Bank von England und auch im Spiel nach vorne gab es einige schöne Spielzüge. Die letzte Konsequenz fehlte aber zu oft – vielleicht auch durch die Testspiel-übliche Wechselei – sodass am Ende lediglich zwei Tore auf der Habenseite standen. Noch eine Woche hat das Team von Coach Jörg Seydler nun Zeit, um die Feinabstimmung zu verbessern und ein paar Kohlen mehr in den Ofen zu legen – dann steigt mit dem Pokalspiel bei Budissa Bautzen II das erste Pflichtspiel. In die neue Saison starten die Blau-Gelben dann noch einmal zwei Wochen später zu Hause gegen Rot-Weiß Erfurt II, weil die Partie am ersten Spieltag bei der Auer Reserve auf einen späteren Termin verlegt wird.

(von Carsten Muschalle)