Freundschaftsspiel Saison 2009/2010
1.FC Lokomotive Leipzig

SG LVB Leipzig

1. FC Lokomotive Leipzig
1 1

Spieldaten
 
Datum
28. Juli 2009
Uhrzeit
18.00 Uhr
Spielstätte
Sportplatz "Neue Linie" (Leipzig)
Zuschauer
ca. 300
Schiedsrichter
 
-
Torschützen
0:1 Heusel (26.), 1:1 Sorgatz (40.)
Gelb
Keine!
Gelb-Rot
Keine
Rot
Keine

Aufstellung
SG LVB Leipzig
1. FC Lokomotive Leipzig
18 Tom Reimann
1 Jan Evers (ab 46. 20 Alexander Czempik)
2 Christopher Troks (ab 88. 15 Philipp John)
3 Markus Krug
3 Thomas Goly
8 Jens Werner
4 Tom Fischer (ab 65. 13 Thomas Kässner)
23 Markus Saalbach (ab 46. 6 Torsten Jülich)
5 Ricardo Blum
25 Marcus Brodkorb
6 Norbert Blankenburg (ab 72. 14 Marcus Büchner)
 
4 Reimund Linkert
7 Dirk Birnbaum
16 Manuel Starke
8 Manuel Schnabel
12 Paul Stöbe (ab 46. 13 Stephan Knoof)
9 Andreas Kirilow
11 Kevin Adam (ab 46. 2 Robert Sommer)
10 Andre Willkowski (ab 49. 12 Jan Zippel)
18 Steven Aßmann (ab 46. 22 Ralf Schreiber)
11 Marco Sorgatz
10 René Heusel (ab 74. 24 Robert Roscher)

Trainer
Frank Baum
Jörg Seydler

   Interviews
Keine!
-

Wertung

1,5 Sterne (Letzter Testkick für den 1. FC Lok vor dem Saisonstart am Sonntag in Bautzen - mit einem eher enttäuschenden Ergebnis!)

Diesmal leider keine Fotos vom Spiel!

Spielbericht

Zum letzten Testspiel der Saisonvorbereitung trat der 1. FC Lok beim Bezirksliga-6. der Vorsaison, der SG LVB, an.  Zu den Verletzten Engler und Kunert kam am Sonnabend auch noch Erol Gugna. Morgen gibt es die genaue Diagnose, wie schwer seine Wadenverletzung ist. So kam es, dass Jörg Seydler heute vorn mit Heusel und Aßmann spielen ließ. Auf rechts bekam Kevin Adam seine Chance von Anfang an und hinten verteidigte erstmal Brodkorb für Jülich (Arbeit).

Die Mannschaft des 1. FC Lok zeigte sich von der Spielanlage allerdings unverändert gegenüber Sonnabend. Geduldig wurden Ball und Spieler verschoben, bis sich die Möglichkeiten zur Kombination ergaben. Die erste kleine Chance spielte Heusel für Aßmann in der 10. Minute heraus. Dessen Schuss wurde aber geblockt. In der 21. Minute dann zum ersten Mal Gefahr vor dem Lok-Tor, welches Jan Evers im giftgrünen Trikot hütete. Lok in Unterzahl, Adam mit dem Fehlpass in der Offensive und den LVB-Konter schließt Sorgatz mit frechem Schuss aufs kurze Eck ab. Evers parierte zur Ecke. Fünf Minuten später dann die Führung für Lok. LVB-Verteidiger Fischer mit einem katastrophalen Querpass den Heusel 12 Meter vor dem Tor annimmt und locker in die lange Ecke schiebt. Nun schien es, als ob die eher behäbige Lok-Mannschaft mehr Zug zum Tor entwickeln würde. Weitere fünf Minuten später verzieht Linkert nur knapp. Nach 35 gespielten Minuten half dann wieder Fischer, der eine Brodkorb-Flanke abtropfen ließ und so Aßmann eine Schusschance aus zehn Metern ermöglichte. Aber Tom Reimann im Tor parierte den überhasteten Schuss. In der 40. Minute dann ein Ball durch die Mitte der Lok-Abwehr und Sorgatz hat wenig Mühe den Ball an Evers vorbei zu schieben. Ausgleich Wenig später war Pause.

Fünfmal wechselten Seydler & Trommer in der Halbzeit. Ein wenig Leerlauf war zunächst angesagt. Immerhin zeigten sich mal ein paar gute Ansätze im Spiel nach vorn. Starke erkämpft den Ball in der 52. und spielt tief Richtung Aßmann. Dieser netzt aber wieder nicht, sondern schiebt den Ball frei vor Reimann am rechten Pfosten vorbei. Eine Minute später kann die Lok-Abwehr unter Druck einen blitzsauberen Gegenangriff einleiten. Der Ball wandert über die Stationen Brodkorb und Linkert zu Heusel, dessen Volleyschuss von Reimann gerade noch mit dem Bein am Tor vorbei gelenkt wurde. Das war nun die stärkste Phase der blaugelben Offensive. Nur drei Minuten später spielen Starke und Sommer am Strafraum Doppelpass, aber Sommer haut schließlich den Ball aus 14 Metern übers Tor. Das war dann aber auch erstmal. Die nächsten zwanzig Minuten konnten die Zuschauer getrost den lautstarken Anweisungen des LVB-Kapitäns Goly lauschen, denn viel passierte nicht. Stand Lok in der Defensive recht gut, ging nach vorn aufgrund von hastigen Abspielen, wenig Bewegung und verbesserungswürdiger Abstimmung wenig bis nichts. 15 Minuten vor dem Ende hat dann Linkert die Chance zur Führung, aber sein gespitzelter Ball wird vom guten Tom Reimann noch um den Pfosten gefingert. Die vorletzte Chance hat dann Krug, der einen hohen Ball statt mit dem Kopf, mit dem Bein aus drei Metern aufs Tor bringt und die letzte Roscher, der den Ball nach feiner Schreiber-Flanke übers Gebälk köpft.

Mit Ruhm hat sich die Mannschaft nicht gerade bei diesem Unentschieden bekleckert. Klappt die Defensivarbeit vergleichsweise gut, gibt es noch einige Baustellen in der Offensive. Gerade die zentralen Mittelfeldleute müssen bessere Bälle nach vorn spielen und in der Spitze muss mehr Bewegung her, wenn man gegen Bautzen II. im Pokal eine Runde weiter kommen will. Ein Gegner, der ebenfalls alles geben wird, so wie LVB.

 (von Marko Hofmann)