Steckbrief: 23. Fernando do Santos

Fernando do Santos

Name:  Do Santos
Vorname:  Fernando
Trikotnummer:  23.
Geburtsdatum:  25.05.1968
Nationalität:  Brasilianer
Größe:  1,86 m
Gewicht:  80 kg
Spielertyp:  Sturm
im Verein seit:  1998
Familienstand:  verheiratet mit Ehefrau Vicky, Sohn Marcio (2)
bisherige Stationen:  Llerida (Spanien/2. Liga), Aviles (Spanien/2. Liga), Farense (Portugal/1. Liga), CD Castellon (Spanien/2. Liga), Zeytinburnu (Türkei/1. Liga), Vasco da Gama (Spanien/1. Liga), Sport Clube Recife
Ê-Mail:  f.dosantos@vfbleipzig.de
Mit einem einzigen Schuß steigerte der 30jährige Fernando do Santos seinen Bekanntheitsgrad unter den deutschen Fußballfans: Beim 2:0 Auswärtserfolg des VfB beim 1.FC Union Berlin nahm der Brasilianer aus über 40 Metern Maß und versenkte den Ball über den verdutzten Keeper hinweg ins Tor. Der Treffer war so spektakulär, daß er für das "Tor des Monats" in der ARD-Sportschau nominiert wurde. Bei der Auszählung erhielt dann lediglich Rekordnationalspieler Lothar Matthäus mehr Stimmen als der Mann aus der 3. Liga. Mit dieser "Niederlage" kann Fernando do Santos sicher leben. Im Gegensatz zu den Niederlagen seines neuen Klubs in der Regionalliga, die ihn natürlich beschäftigen, deren Ursachen er als Stürmer aber nicht nur in der Abwehr sucht: "Für mich ist die ganze Mannschaft für die Offensive oder Defensive zuständig. also sind die zahlreichen Gegentore nicht allein die Schuld der Abwehrspieler." Dennoch ist der bullige Stürmer von seinem neuen Team überzeugt: "Der VfB ist eine gute Mannschaft, die sich versteht, aber zur Zeit halt in der Defensive nicht das nötige Glück hat." Die Bürde, als Zweitliga-Absteiger zu den Favoriten gezählt zu werden, sieht er dabei eher als Motivation: "Ich denke, wir sind gut genug, um oben mitzuspielen." Mit seinen eigenen Leistung in den bisherigen Punktspielen ist der Südamerikaner grundsätzlich zufrieden: "In drei Spielen habe ich vier Tore gemacht. Dann kam leider die Zwangspause durch eine Zahnoperation und muskuläre Probleme. Das ist jetzt überstanden. Nun will ich wieder zu alter Stärke zurückfinden." Mit dem deutschen Fußball hatte Fernando von Anfang wenig Probleme: "Ich bin europäisch geprägt, spiele seit zehn Jahren in Europa. Hier in Deutschland wird zwar wesentlich kompakter und härter gespielt als in Südeuropa oder Brasilien. Doch daran habe ich mich schon gewöhnt." Gewöhnt hat sich Do Santos inzwischen auch an seine neue Heimat Leipzig (Zitat: "Leipzig ist nicht zu groß und nicht zu klein - eigentlich gerade richtig."). In der Nähe vom Clara-Zetkin-Park hat er eine nette Wohnung bekommen, in die in diesen Tagen auch Frau Vicky und das zweieinhalbjährige Söhnchen Marcio einziehen werden. Wenn man um die starke familiären Bindungen gerade in Brasilien weiß, sorgt diese "Familienzusammenführung" sicher für einen weiteren Motivationsschub bei Do Santos, der mit neun Jahren in Recife (Brasilien) mit dem Fußballspielen anfing. Probleme hat er allerdings noch mit der deutschen Sprache: "Alle Anweisungen des Trainers verstehe ich noch nicht ...". Wenn sich das ändert, können die Fans auf weitere Zaubertore des Brasilianers im VfB-Trikot hoffen ...

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