Steckbrief: 11. Frank Seifert

Frank Seifert

Name:  Seifert
Vorname:  Frank
Trikotnummer:  11.
Geburtsdatum:  02.10.1972
Nationalität:  Deutsch
Größe (in m):  1,73 m
Gewicht (in kg):  73 kg
Spielertyp:  Sturm, offensives Mittelfeld
im Verein seit:  1998
bisherige Stationen:  Energie Cottbus, Chemnitzer FC, VfB Stuttgart, Dynamo Dresden, FSV Lok Dresden
Familienstand:  ledig, Freundin Nadine ist mit nach Leipzig gekommen
E-Mail:  f.seifert@vfbleipzig.de
Frank Seifert macht das Fußballspielen wieder Spaß. Der 25jährige zeigte diese Lust am runden Leder denn auch gleich beim Meisterschaftsauftakt gegen Dynamo Dresden, als der Blondschopf übers Feld wirbelte und ständig den Dynamos Knoten in die Beine spielte. Das es dem Ex-Cottbuser gegen Dynamo immer um einiges geht, ist bei seiner fußballerischen Vergangenheit kein Wunder. Schließlich durchlief der etatmäßige Stürmer nach seinem Wechsel vom FSV Lok Dresden (heute wieder Dresdner SC) mit 13 Jahren vier wichtige Jahre bei Dynamo. Mit 17 zog es ihn nach dem Mauerfall zum VfB Stuttgart. "Ich habe dort eine Menge gelernt", erinnert sich Frank an seine schwäbische Zeit, als er bei der A-Jugend und bei den Stuttgarter Amateuren spielte. 1992 folgt er dem Ruf nach Chemnitz, wo er seine ersten Zweitligaspiele machte. Schließlich ging Seifert nach Cottbus - unter Ede Geyer erlebte Frank dann seine vorerst glücklichste und erfolgreichste Zeit. Beim Vordingen ins Pokalfinale und dem Sprung in den Profifußball war Seifert Stammspieler. Es wurde aber keine endlose Cottbuser Erfolgsgeschichte, weil in der ersten Halbserie der letzten Saison Achillesprobleme auftauchten. "Nach meinem Rippenbruch im Oktober hatte ich dann im Grunde in Cottbus keine Chance mehr, wieder ins Stammaufgebot zu kommen", erinnert sich Frank. Obwohl er zu Saisonschluß noch auf ein paar Einsätze kam und beim 2:2 gegen Gütersloh mit seinem einzigen Saisontor sogar den Gästen den Aufstieg in die erste Liga vermasselte, war da der Wechselwunsch schon längst im Kopf verankert. Denn seit der Winterpause dachte Frank Seifert an eine neue Umgebung. "Ich wollte spielen und nicht nur auf der Bank herumhocken". Der kaum vermutete Abstieg des VfB im Juni brachte dann unverhofft die Chance, beim Neuaufbau einer Mannschaft dabeizusein. "Das ging alles sehr schnell", erinnert sich der Dresdner. Binnen einer Woche war mit dem VfB alles klar. Sehr zur Freude von Frank Seifert wechselten auch Willy Kronhardt und Igor Lazic von der Lausitz an die Pleiße. "Das hat mich noch bestärkt, schließlich ist so ein Neuanfang mit bekannten Gesichtern um einiges einfacher." Ganz abgesehen davon, daß sich Frank Seifert in der Großstadt einfach wohlfühlt und in dieser Hinsicht Cottbus vielleicht nicht die allerbesten Voraussetzungen zu bieten hatte. Als Seifert nach Leipzig wechselte, durfte er eigentlich mit einem Platz im VfB-Sturm rechnen. Inzwischen spielten dort Fernando do Santos und Marco Dittgen. Ein Problem? "Nein, warum, in Cottbus und Chemnitz habe ich auch hinter den Spitzen gespielt, das ist für einen Stürmer durchaus eine dankbare Aufgabe." Auch im linken Mittelfeld könnte Frank Seifert einige Akzente setzten, zumindest sag das ganze in einigen Testspielen schon ganz gut aus. Was kann man mit diesem VfB erreichen? Frank Seifert zögert ein wenig, zeigt sich aber dann optimistisch: "Aus der Mannschaft ist was zu machen. Wenngleich wir sicherlich noch Verstärkungen brauchen, also gleichwertigen Ersatz, wenn mal einer ausfällt. Zwar sind die jungen Spieler ganz gut, aber neben ihnen braucht man gestandene Leute." Frank Seifert hat sich auch über die Resonanz beim Auftakt gegen Dresden gefreut. "Wenn wir ganz oben stehen kommen die Zuschauer. Die am ersten Spieltag da waren, haben gesehen, daß wir ordentlich gearbeitet haben und jeder gekämpft hat. das wurde honoriert." In den kommenden Spielen will der 25jährige an seinen guten Einstand anknüpfen. Und das heißt vor allem, seine Ballsicherheit und Schnelligkeit auszuspielen. Selbst an seine "Ausdauerqualität" aus dem Dresdner Spiel kann er anknüpfen. "Das ist sonst eigentlich nicht so meine Stärke", freute sich Seifert über die "große Lunge" in diesem Spiel. Die wird er auch künftig noch brauchen ...

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